26.3.2020 – Verteil-Donnerstag mit strikten Auflagen!

Heute, Donnerstag 26.3.2020, unser Verteil-Donnerstag ist zurzeit alles andere als „normal“. Viele, viele Menschen, Gönner, Einrichtungen und Entscheidungsträger waren nötig, um heute unsere Verteilaktion überhaupt machen zu dürfen, machen zu können. An dieser Stelle vielen Dank an den Kommandanten des Polizeipostens Bahnhof für die Erlaubnis unter strengen Vorsichtsmaßnahmen, und einen ganz lieben Dank an Frau L. vom Krisenmanagement des Landes O.Ö., die uns ebenfalls mit strengen Auflagen aber mit gutem Gewissen ihre Erlaubnis gab. Allen anderen Entscheidungsträgern ebenfalls ein demütiges Vergelt’s Gott und eine tiefe Verneigung, DANKE für die Unterstützung, dass wir das machen können, was wir Woche für Woche tun, HELFEN! Das erste Telefonat diesbezüglich fand für diese Woche am vergangenen Dienstag mit der Polizei Bahnhof statt, mit der Auflage mich am Donnerstag früh nochmal zu melden, bekam ich am Dienstag das vorläufige OK, und heute früh das endgültige OK. Gleich danach freute sich Frau L. vom O.Ö. Landeskrisenmanagement „schön, dass Sie auf unsere Ärmsten nicht vergessen“ und gab uns das definitive Landes-OK. Viele Vorbereitungen waren zu machen, einiges noch zu organisieren, manches zu beschaffen. Desinfektionsmittel, bekamen wir großartiger und dankbarer Weise von der Apotheke St. Martin gespendet, vielen lieben Dank, ffp3 Mundmasken (Virenfest) sind seit Wochen in ganz Österreich vergriffen, die Firma SNP aus Pasching half uns mit 15 Stück dieser Masken aus und spendete sie, herzlichen Dank an dieser Stelle werter Hr. Bramberger. Die Firma Perovit in St. Valentin stellte uns noch genügend Einweghandschuhe stark vergünstigt zum Einkauf bereit, lieber Willi, Danke dafür. Die Fa. Lorenz aus Freistadt fertigt seit Montag spezielle Plexiglas-Schutzmasken, auf Facebook entdeckt, angerufen, 15 Stk. Bestellt am Dienstag, am Mittwoch hat unsere Maria sie abgeholt und am Donnerstag mit ins Lager gebracht. Zitat: „Bezahlen tun Sie dann, wenn Sie irgendwann vielleicht eine Rechnung bekommen, bis dahin freuen Sie sich bitte über diese Schutzmasken“. Lieben Dank und Vergelt’s Gott Hr. Lorenz.
Unser Tag heute begann mit der Fahrt ins Kühllager, da wir für den Verteil-Donnerstag Frischware austeilen wollen, wovon wir 2 Paletten von einem anonymen Spender bekamen. Eine großartige Geste, DANKESCHÖN. Genug Aufstriche, Gabelbissen, Wurstsalate, Nudelsalate, Humusaufstriche, Liptauer uvam. Einpacken, ab nach Haid, Brot und Gebäck abholen, dann um 10.15Uhr ins Lager, all die Spenden der letzten Tage auf- bzw. einräumen/einlagern. Zu 4. Schafften wir diese Mammutaufgabe bis 13Uhr und alles war wieder aufgeräumt und der Bus mit den vorgepackten Lebensmittelsackerl vollgestopft. Noch alles Zusätzliche wie Gurken, Salate, einpacken, und fertig ist der Bus. Die Temperatur ist mit 7° und eiskaltem Wind alles andere als angenehm, aber da müssen wir durch. Angekommen in Linz mussten wir feststellen, dass alle Parkplätze besetzt sind, nach ein paar Minuten warten fanden wir einen für diesen Andrang zufriedenstellenden Parkplatz und öffneten unsere Türen. Kaum waren die Türen geöffnet, besuchte uns Frau Hageneder und brachte uns besonders spezielle Schokolade für unser Team und einen ganzen Karton frischer, selbstgemachter Nuss- und Mohnschnecken vorbei, für unsere Schützlinge. „Danke dass Sie das machen“, sagte Frau Hageneder noch zu uns und entschwand um die Ecke. Ganz lieben Dank für diese tolle Spende, DANKE! JDann mussten wir beginnen, unsere Schützlinge durchzusortieren und zu ordnen, in Reihe zu bringen, das war anfangs schwerer als bei einem Sack Flöhe, jeder machte was er/sie wollte, bis ich sie alle darauf aufmerksam machte, um was es heute geht, nämlich um den Entzug der Erlaubnis, Spenden verteilen zu dürfen, wenn die Auflagen und Vorgaben von Polizei und Krisenmanagement nicht eingehalten werden. Schon bald wurde es ruhig und sortiert, jeder hielt sich an die Vorgaben, und alle waren sehr, sehr dankbar, dass wir nach wie vor jede Woche nach Linz fahren, um Spenden zu verteilen. Diese Dankbarkeit wurde dann schnell gut sichtbar. Ein einzelner musste immer wieder „beruhigt“ werden, da er Angst hatte, nichts mehr zu bekommen, aber auch ihn konnten wir dann überzeugen, dass wir genug für alle dabei haben. Etwa 70 Schützlinge kamen heute und holten sich ihr Lebensmittelsackerl, holten sich Gebäck und Brot, Wurst und Frischware und suchten danach sofort das Weite um alle Auflagen einzuhalten. Um 17.30 Uhr kam der letzte Besucher, und nachdem uns der eiskalte Wind schon in sämtlichen Gliedern hing und uns fror, beschlossen wir um 17.40Uhr, zusammenzupacken und uns ins Lager zu begeben. Dort alles wieder ausladen, einlagern und wegräumen. Einen großen Dank an das gesamte Team von heute,
Beate Loeffler, Barbara Nowecki, Barbara Schwingenschuh, Martina Wiesinger und Rena Meinhart, danke dass Ihr all die Auflagen heute mitgetragen habt und auch diesen Tag wieder zu einem „Erfolg“ gemacht habt. Danke auch dem Team vom Vormittag, das sagenhaftes leistete, danke Maria Fleischanderl, Beate Loeffler, Bettina Schachinger und Ingrid Strassl, Vergelt’s Gott. Und wie immer der besonders große Dank an all unsere Spender und Gönner, die wie jede Woche uns erst diese Möglichkeit geben, zu helfen, ohne Euch wäre das alles nicht möglich. VERGELT’S GOTT und unendlichen Dank! So geht ein langer Tag zu Ende, an dem viele Gedanken durchlebt, und viele Worte verschwiegen wurden. Im Dienste unserer Mitmenschen, mit Nächstenliebe und immer einem offenen Ohr! Schön dass es Euch alle gibt. Bitte bleibt uns gewogen, bleibt uns treu und schaut nicht weg. DANKE!