Rena

Donnerstag Direktausgabe 15 11 2018

Dienstag

Manfred, ein Verantwortlicher der Freikirche Traun und Freund, besucht uns am Vormittag, um sich den Vortrag über Armut und Obdachlosigkeit, den Walter am 21.11. 2018, um 19 Uhr, in der Freikirche Traun ,Tischlerstraße, halten wird, an zu schauen und etwaige Änderungen zu besprechen.

Am Nachmittag fangen wir, Walter, Brigitte, Brigitte (sie hat grad eine Bein OP hinter sich) und ich zur üblichen Zeit mit Arbeiten an. Die Boxen für die Direktausgabe am Donnerstag müssen wieder aufgefüllt werden.
Walter bekommt einen Anruf von der Notschlafstelle Steyr. Der Leiter ordert eine Menge Lebensmittel, die wir noch heute zusammenstellen, auf Rollwagen laden und in den Transporter bringen; morgen können wir dann direkt von zu Hause aus, weg fahren. Brigitte, Brigitte und Walter kümmern sich um die restliche Kleidung, dann machen sie sich an das Zusammenstellen der Spenden. Die Arbeit geht ihnen flott von der Hand, sie sind schon ein gut eingespieltes Team.
Plötzlich hört man ein: „Autsch“, vom Walter; er hat sich ein wenig den Kopf angeschlagen, der Arme. Vielleicht sollte er ein bisschen vom Gas runter gehen?

Ein wenig verspätet, kündigt sich Beate, unsere Tante Brause, an, lustig und mit einem frechen Spruch auf ihren Lippen.
Sie kommt mir gerade recht, denn ich brauche sie für einige Umräume Arbeiten, die ich alleine nicht bewältigen kann. 94²  Lager Raum sind nicht viel, daher müssen wir ständig umräumen und für ankommende Spenden Platz machen. Anscheinend mutiere ich zur „wo bring‘ ich das unter, Tante“.
Also krempeln wir die Ärmel auf und los geht’s. Als ich sie bitte auf die andere Leiter zu steigen, weigert sie sich zuerst, aber dann, als sie sieht, diese Arbeit kann man nur mit 2 Leitern schaffen, steigt sie hoch –und jammert dabei: „Heute büße ich alle meine Sünden ab“, seufzt und legt los. Tapfere Beate; sie verträgt keine Höhe und überwindet sich doch. Ja, sie macht sogar eine gute Figur auf der Leiter. Wir haben trotz flotten Arbeitens unseren Spaß dabei, mehr als einmal wäre ich fast vor Lachen  von der Leiter gefallen, weil Beate so ein „flottes“ Mundwerk hat – ich bleibe ihr auch nichts schuldig, wie ihr euch ja denken könnt.
In der Höhe ist es ganz schön heiß, die Heizung ist unter der Decke montiert, sodass mir die Zunge am Gaumen kleben bleibt und ich nach einer Erfrischung lechze. In der anschließenden Pause trinken wir bis zum Umfallen.
Als dann auch noch Sandra, die „Prinzessin“ herein schneit, sie kommt immer nach Arbeitsschluss vorbei, ist unser „Power Team“ komplett – da rührt sich was, da geht was weiter. Tralala und tralala, Kisten hin, Kisten her, Kisten schupfen ist nicht schwer. Unser Betriebsklima ist hervorragend.

Mittwoch

Um 9 Uhr fahren wir zu Kurt Traxl, dem Kaffeeröster und Menschenfreund. Er betreibt am Südbahnhofmarkt eine gut besuchte Kaffeerösterei und ermöglicht seinen Kunden, Obdachlose mit einem Kaffee zu beschenken, außerdem spendet er jede Woche 1 kg Kaffee, jede Woche eine andere Sorte. Auch sonst bekommen wir noch einiges was wir für die Spenden Direktausgabe brauchen können.
Hut ab – eine solche Großzügigkeit ist sehr zu loben.

Weiter geht’s nach Steyr in die Notschlafstelle. Es ist ein grauer, nebeliger Tag, eigentlich sollte man zu Hause bleiben und kuscheln, aber wir, Walter und ich, lassen uns davon nicht beeindrucken und machen uns sonnige Gedanken. Aus dem Auto heraus versuche ich einige brauchbare Fotos zu schießen; das erweist sich als ziemlich schwierig, denn, wenn ich ein Objekt sehe, bin ich auch schon daran vorbei….oder die Scheibe spiegelt sich derart im Foto, das es unbrauchbar ist….und…und…und…
In der Steyr Einrichtung kommen sofort ein paar Männer zum Helfen herbei. Sie helfen gerne und bedanken sich mehrmals für die guten Gaben. Einige sind nicht gut bei Kräften, dennoch lassen sie es sich nicht nehmen auch einige Dinge ins Haus zu tragen; ich mag ich sie.

Wir fahren nach St. Valentin, der Nebel hängt noch immer tief, aber hier und da blitzt es schon blau am Himmel auf, und besuchen  Peter (PEHA Medien), der uns einige Formulare und Plakate gratis gedruckt hat. Obwohl er ein schwer beschäftigter Geschäftsmann ist, nimmt er sich für uns Zeit, um mit uns zu plaudern und aus zu tauschen. Er ist ein gerader, aufrichtiger Mensch, der das Herz auf dem rechten Fleck hat.
Nach einem netten, inhaltsreichen Gespräch reiten wir mit unserem „Anton“, so heißt unser Transporter, fragt mich nicht, wieso er so heißt – auf einmal war er der „Herr Anton“ – heimwärts.
Die Sonne blinzelt nicht nur, nein, sie strahlt am Himmel; gleich hebt sich auch unser Stimmungsbarometer und wir singen  gemeinsam ein Lied im Radio mit.

Auf dem Weg liegt Asten mit dem  Action Markt und Lidl, dort kaufen wir einige Artikel ein, die uns ausgegangen sind – wir verbinden immer das Praktische mit dem Nützlichen – und, ab nach Hause, denn es ist bereits halb Zwei Uhr. Der Magen knurrt, er will etwas zum Arbeiten – ich kann ihn verstehen.

Heimkommen, kochen, essen – Bilder herunterladen und auf geht’s zum Lager die Einkäufe ausladen und zum nächsten Termin nach Haid –  die Sonne hängt wie ein rotgoldener Feuerball am Horizont – ein unvergleichlich schöner Anblick und ein ereignisreicher, aber befriedigender Tag geht zu Ende.

Donnerstag

Walter ist mit “ Anton“ voraus gefahren, da er im Lager noch ein Regal für heute zusammen bauen will, ich mache inzwischen unsere Wäsche fertig – der Alltagskram muss auch einmal gemacht werden – und fahre später nach.
Als ich ankomme, sind schon Walter, Brigitte, Henriette, die heute das 1. Mal dabei ist und Ingrid fest am Werkeln. Der Bus und der Hänger werden schnell beladen und schon können wir uns auf den Weg machen. Diesmal verläuft die Fahrt ohne Stau.

Kaum haben wir angefangen unsere Spenden für die Ausgabe her zu richten, kommen schon die ersten Männer an und wollen was. Inzwischen treffen Sanchez mit  Gatte Michael, Roswitha und Markus ein. Später kommt noch Sandra dazu.
Heute besuchen uns sehr viele Menschen. Die Stimmung ist gut, wir werden sogar mit Handschlag begrüßt – ich freu mich darüber immer sehr – die Zigarettenstummeln wandern in den bereit gestellten Aschenbecher, sie benehmen sich gut, bis sich ein Konflikt zwischen zwei Männern anbahnt, den ich dann rigoros unterbinden muss, da sonst ein handfester Streit im Gange wäre. Auch Walter ruft einen Mann zur Ordnung, der herumschreit, weil er einen gleichen Rucksack haben will, den ein Anderer erhalten hat. Das tut der guten Stimmung aber keinen Abbruch, alles läuft seinen gewohnten Gang.

Sogar ein Streetworker von der Just besucht uns. Einige seiner Schützlinge sind hier; sie haben ihm so viel von uns erzählt, dass er neugierig geworden ist. Wir unterhalten uns lange und er geht beruhigt wieder in sein Büro.
Wir laden die Leute zu unserer privaten „Weihnachtsfeier“, die am Pfarrplatz in einem Lokal stattfinden wird, ein. Am Hl. Abend sind alle Einrichtungen geschlossen, deshalb wollen Walter und ich damit einen Ausgleich schaffen. Nun werden sogar mehrere Leute bei diesem Vorhaben mitwirken.
Durch Gottes große Güte dürfen wir das Lokal sogar kostenfrei benützen, er stellt uns sogar noch mehrere Menschen an unsere Seite, die mithelfen; für Kuchen sorgen auch schon ein paar Frauen. Es wird sicher spannend.
Auf Günters Frage, was Weihnachten für mich bedeutet, wenn es nicht die Mette ist, sage ich: „Weihnachten ist für mich, wenn ich, wie am Hl. Abend, mit Menschen Gemeinschaft habe, die niemand  haben will, die am Rande der Gesellschaft ihr Dasein fristen.
Es gibt nichts Schlimmeres, als Weihnachten alleine zu verbringen?“

Viele Obdachlose und Bedürftige gehen heute mit einem gefüllten Sackerl und einem dankbaren Blick zurück, weg; wir sind erschöpft, aber glücklich.

Zum Schluss stehen wir ein wenig herum und unterhalten uns, die Anspannung fällt ein wenig ab, trinken und essen was, packen zusammen und fahren ins Lager.

Dort räumen wir die restlichen Spenden wieder ein und gehen nach nebenan ins „Schachtelrestaurant“. Diesmal sind wir sogar zu Acht, die sich bei einem guten Essen entspannen und den Tag ausklingen lassen. Unter Bla bla bla und vielem Gelächter verabschieden wir uns mit einem fröhlichen „Pfüati“.

Autorin: Rena

Donnerstag Direktausgabe 15 11 2018
Rena

Donnerstag, Spenden Direktausgabe Linz 08 11 2018

Dienstag
Wie üblich treffen wir uns um 15 Uhr im Lager Ansfelden, um die Spenden für die Direktausgabe am Donnerstag in Linz her zu richten.
Wir haben mittlerweile ein heilloses Durcheinander bei der Kleidung, also  werden alle neuen T-Shirts, Jacken, Sweater usw neu sortiert und in Bananenschachteln gepackt.
Maria und Brigitte ist es tatsächlich gelungen Ordnung in das Chaos zu bringen.
Brigitte wird von der „Schachteltante“ zur „Kleidertante“ befördert und ich steige vom „Mädchen für alles“ zur „Schachteltante auf. Hahahaha, so ist am Ende jeder zufrieden.
Walter, Beate und ich komplettieren die Donnerstaglieferung, dann schlichten wir viele Artikel um, damit wir Platz für weitere Spenden bekommen, machen Ordnung, schlichten wieder um und verstauen noch die, am Vormittag von Walter geholten, Getränke. Alles in Allem dauert das Ganze mehr als 3 Stunden.

Zum  Abschluss gehen Walter, Beate und ich nach nebenan, um endlich unser „Mittagessen“ ein zu nehmen. Beate labt sich an einem, nein, zwei Eis.
Eines muss ich euch noch erzählen: Ein paar Tische weiter sitzt ein Mann mittleren Alters, der ebenfalls ein Eis, eines mit Schoko oben drauf, mit solchem Genuss isst, dass es uns auffällt. Er liest und hat ständig ein Lächeln im Gesicht, schleckt den Löffel zweimal ab und hat anscheinend den Genuss seines Lebens.
Ihr hättet Beate sehen sollen, ihr ist das Wasser im Mund zusammen gelaufen und
wir konnten sie nur mit Mühe abhalten zu ihm zu gehen und ihn zu fragen, ob er mit ihr die Schokosoße teilen würde. Es ist schön zu sehen, dass jemand ein Eis so genießen kann.

Jeder von uns hat ein breites Grinsen im Gesicht und unter großem Gelächter verabschieden wir uns.

Donnerstag
Schon seit Tagen quält mich ein Stimmungstief und findet heute anscheinend seinen Höhepunkt.
Um 13 Uhr kommt Astrid, unsere Kassiererin und liebe Freundin, zu uns, um mit Walter die Kassa ab zu stimmen. Die Zeit wird knapp; wir sollen um 14 Uhr im Lager sein und ich muss noch Sandra in Traun abholen, die heute mit uns mitarbeiten möchte. Also fahre ich los und hole sie ab, wir fahren ins Lager, wo die anderen auch schon warten. Als ich ein paar Spenden fotografieren will, suche ich meine Kamera – überall. Es ist zum Verzweifeln, sie taucht nirgends auf; ob sie noch zu Hause in der Tasche liegt“, denke ich?
Es ist noch Zeit bis zur Abfahrt, also fahre ich mit meinem privaten Pkw nach Hause. Auf dem Weg stelle ich fest, ich habe meine Handtasche in den Transporter getan und fahre gerade ohne Führerschein, ohne Handy und ohne Hausschlüssel durch die Gegend.
Grrrrrrrrrrrrrr, neiiiiiin schreie ich im Auto auf und habe eine ziemliche Wut auf mich. Wie kann man so vergesslich sein; das ist wirklich nicht mein Tag. Daheim angekomen, schaue ich nach, ob die Tasche vielleicht im  Carport stehen geblieben ist – nein, natürlich nicht – ich fühle mich scheußlich und fahre unverrichteter Dinge wieder nach Ansfelden. Dort angekommen empfängt mich Walter mit den Worten:“ Na, hast du die Kamera?“ „Nein“, sage ich, ohne Hausschlüssel komme ich nicht zur Türe hinein, ich habe meine Handtasche im Transporter vergessen, heute ist nicht mein Tag, das habe ich gründlich vermasselt, „mache die Fotos bitte mit dem Handy“.
Sandra muss wieder arbeiten, sie hat nur eine Stunde Zeit, die fast um ist, deshalb fahre ich sie wieder heim, wobei ich nochmals bei mir zu Hause vorbei fahre und meine Kamera hole.

Eilig mache ich mich wieder auf den Weg ins Lager, wo ich noch rechtzeitig ankomme, denn die anderen sind fast fertig mit dem Beladen.
Unser „Beladeteam“ besteht aus Walter, Brigitte, Sanchez und Michael, Ingrid und ich, wobei ich ja ausgefallen bin.
Heute fangen die „Donnerstag – Demonstrationen“ an und wir befürchten, dass wir keinen Parkplatz bekommen werden, aber, oh, Wunder, es ist genügend Platz vorhanden. Wir stellen uns wie gewohnt auf und die Leute strömen auch schon herbei.

Diesmal ist der Andrang groß. Sie stellen sich bei den Lebensmitteln zwar nicht in einer Reihe auf, sind aber diszipliniert. Wenn sie  fast in den Transporter hineinkriechen, sagen wir, dass wir das nicht mögen und sie Abstand halten müssen – klappt.
Ich suche einen Aschenbecher und bitte die Raucher ihn zu benutzen und keine Kippen auf den Boden zu werfen, das tun sie dann auch. Überhaupt sind die meisten sehr nett und wir können einen gepflegten small talk machen. Ich unterhalte mich gerne mit den Menschen, die herumstehen oder warten. Sie warten an der Seitentüre des Transporters auf Lebensmittel und Hygieneartikel, die Walter oder Beate mit vollen Händen ausgeben oder an der Rückseite, wo Kleidung, Rucksäcke, Isomatten und Schlafsäcke von Ingrid verteilt werden. Sie berät die Leute auch bezüglich Kleidergröße und Funktionalität der einzelnen Stücke und gibt ihnen was sie brauchen.
Etwas später taucht Markus auf und klinkt sich bei der Lebensmittelvergabe beim Anhänger ein, wo auch Brigitte, Sanchez und Michael tätig sind. Unser gesamtes Team kommt ins Schwitzen, soviel ist zu tun.

Als der erste Ansturm zu Ende ist, geht Markus zum Bahnhof und holt noch einige Nachzügler von dort ab, damit sie auch in den Genuss der guten Gaben kommen.
Niemand soll vergessen werden, niemand soll zu kurz kommen.

Meine Zuständigkeit beschränkt sich am Donnerstag aufs Fotografieren, damit ihr seht, was bei uns abgeht. Zwischendurch plaudere ich, höre zu oder helfe geschwind mal hier, mal da aus, sorge für Ordnung und habe alles im Blick. Wer von uns Pause macht, unterhaltet sich mit den Umstehenden und oft hallt lautes Gelächter über die Straße. Ja, die Stimmung ist wirklich gut.
Unsere Sandra, wieder eine andere Sandra, wir haben mittlerweile ja mehrere davon, schafft es dann doch noch nach der Arbeit bei uns vorbei zu schauen und wird mit großem Hallo begrüßt. Ihre Jungs sind schon vor ihr angekommen.

Um 18 Uhr, es ist dunkel, die Lampen brennen schon lange, als wir zusammen packen, aufbrechen und ins Lager fahren. Dort entladen wir gemeinsam – wenn viele Hände helfen, geht’s viel schneller – die verbliebenen Spenden.

Der „harte Rest“, Walter, Sanchez (Sandra) Michael und ich setzen uns zusammen und besprechen den vergangenen Tag, aber da wir alle rechtschaffen müde sind, brechen wir bald auf und fahren mit einem zufriedenem Gefühl nach Hause.

Ich danke Gott dafür, dass er uns die Möglichkeit gibt, den armen Menschen
helfen zu können und ich danke den Spendern, dass sie ihr Herz von Gott berühren lassen.
Autorin: Rena

Donnerstag, Direktausgabe Linz 08 11 2018
Haufen Geld

Geldspenden vom 4. & 5.11.2018 …

… € 100,- Geldspende von Fr. Elisabeth Lidauer für Lebensmittel & Hygieneartikel….vielen, herzlichen Dank und Vergelt’s Gott!

€100,- Geldspende

Andrea Dostl überbrachte uns von OMS (Projektmanagement) eine Geldspende über € 60,- für Lebensmiottel & Hygieneartikel….vielen lieben Dank und Vergelt’s Gott

€60,- Geldspende

4.11.2018 … € 20,- Geldspende von Kurt aus Mattighofen für Lebensmittel …. lieben Dank und Vergelt’s Gott

€20,- Geldspende

Am Samstag besuchte uns auch wieder der kleine Lorenz, der voriges Jahr 2017, € 7,- aus seiner Sparbüchse spendete. Heuer spendete er 10 gefüllte Nikolosackerl und fast das dreifache, € 20,- und sagte sooo ein liebes Sprüchlein auf … *Ich möchte das Geld für Menschen in Not spenden* … voi liab….vielen, herzlichen Dank lieber Lorenz 
€20,- Geldspende

5.11.2018 … Astrid Meßthaler spendete € 15,- für unseren Transporter … lieben Dank!

€15,- Geldspende

Stefan Kloi spendete € 5,- für unsere Aktion, Danke!

€5,- Geldspende

Vielen herzlichen Dank!

rena

Donnerstag 01 11 2018 Spendenverteilung Linz

Donnerstag, Transporter Direktausgabe

Heute ist Allerheiligen, ein Feiertag, den viele brave Katholiken feiern.
Aber, sämtliche Einrichtungen in Linz halten heute ihre Pforten geschlossen, kein Frühstück, kein Mittagessen, kein Abendessen, keine Jause für die Obdachlosen, niemand fühlt sich zuständig.
Unser Team hat sich deswegen entschlossen auch diesen Donnerstag aus dem Transporter heraus Spenden aus zu teilen. Ich sage euch, jeder würde sich solch ein tolles Team wünschen. Sie haben das Herz auf dem rechten Fleck und scheuen keine Mühe und keine Arbeit. Jeder einzelne gleicht einem Diamanten, der, wenn sich die Nächstenliebe darin spiegelt, heller strahlt als die Sonne.
Diesmal treffen fast alle, die zugesagt haben, pünktlich um 14 Uhr im Lager ein.
Walter begrüßt jeden mit einer herzlichen Umarmung und ich gebe zusätzlich Küsschen rechts, Küsschen links. Sanchez (Sandra) und Michael haben es heute wieder geschafft, sich für uns frei zu schaufeln. Die Andrea und die Brigitte haben auch ihren freien Tag geopfert. Gemeinsam beladen wir den VW Crafter und unseren kleinen Anhänger. Das geht sehr flott, da jeder weiß was er zu tun hat.
Viel zu früh sind wir fertig, deshalb bleibt uns noch ein wenig Zeit uns zu unterhalten. Da wird dann dieses und jenes besprochen, unter anderem auch, dass der Verantwortliche einer Firma angerufen und gesagt, hat, dass …….. Montag ist ein Besprechungstermin anberaumt, dann erfahren wir Näheres. Wir brechen alle in Jubelgeschrei aus und ich bekomme vor Begeisterung einen hysterischen Lachanfall – „eine Sorge weniger“, denke ich.

Endlich beruhigen wir uns und fahren ab. In Linz, auf unserem üblichen Parkplatz erwischen wir grad noch zwei Parkplätze, die nebeneinander liegen. Platz für unseren Transporter und den Hänger.

Wieder einmal hat Jesus dafür gesorgt, dass wir genügend Parkplätze haben, auch für die anderen Teammitglieder, wie Ingrid, Markus und Sandra. Sogar für Daniela, Claudia, Otti und Renate und Roswitha, die Spenden mitbringen und später kommen, ist noch Platz.
Eigentlich ist 16 Uhr der Zeitpunkt der Ausgabe, doch wir fangen ein wenig früher an, da schon einige Menschen rumstehen und sehnsüchtig darauf warten, dass sie versorgt werden. Fleißig verteilen wir die verschieden Artikel, teilen auch Äpfel aus und Schinken, Käsebrötchen und Cabanossi.
Auf einmal – ich traue meinen Augen kaum – Silvia und Roman, beide sehr gute Freunde, die uns schon viel geholfen haben, kommen langsam näher. Wir freuen uns wie die Schneekönige, da sie sich das 1. Mal hier sehen lassen. Natürlich nehmen wir uns Zeit für ein Schwätzchen, besprechen auch die Einzelheiten unserer geplanten Vereins Weihnachtsfeier und vieles mehr. Zwischendurch schieße ich schnell ein paar Fotos; Walter redet auf Augenhöhe mit den einzelnen Leuten und hört ihnen zu.

Wir haben Glück mit dem Wetter, es ist ziemlich warm und am Himmel zeichnet sich ein wunderschöner Sonnenuntergang ab.
Als es schon lange finster ist, brechen wir unsere Zelte ab, räumen zusammen und fahren ins Lager zurück.
Dort wird noch schnell der Transporter und der Hänger entladen und  die Spenden wieder ins Lager geräumt.
Sanchez und Michael beladen ihr Auto mit verschiedenen Spenden für eine arme Familie, die in der Nähe wohnt.

Wir verabschieden uns herzlich mit der Versicherung, dass es ein schöner Abend war mit vielen interessanten Eindrücken und wir uns nicht abhalten lassen werden, weiterhin zu helfen.
Walter und ich sind glücklich, mit einem so tollen, dynamischen Team arbeiten zu dürfen.
Autorin: Rena

Donnerstag 01 11 2018 Spendenverteilung Linz

 

€200 Geldspende

Geldspenden vom 27.10.2018 …

Andi Barber von Kopfsache Barbershop Kremsmünster besuchte uns heute und brachte € 100,- Geldspende für unseren Transporter mit. Vielen lieben Dank und Vergelt's Gott!

€100,- Geldspende

Ebenfalls eine Geldspende über € 50,- bekamen wir heute, 27.10.2018 von Hr. Ralf Wagensonner für Lebensmittel & Hygieneartikel...recht herzlichen Dank!

€50,- Geldspende

Samstag, 27.10.2018 bekamen wir von Hr. Florian Haider € 50,- Geldspende für Lebensmittel & Hygieneartikel....recht herzlichen Dank!

€50,- Geldspende
Herzlichen Dank!

 

Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB

Montag, 22.10.2018 …

... Spendenlieferung in die Vöcklabrucker Notschlafstelle Mosaik...Wir brachten haltbare Lebensmittel wie Dosen-Fisolen, Hütten- und Zwiebelsuppe im 3kg Gebinde, 6 Karton à 12l haltbare Milch, 15kg Nudeln & 10kg Reis, 6kg Cafe Crema, 10 Karton à 6 Gläser Haselnuss/Kakao Creme (wie Nutella), 100 Dosen Eintopf, 10 Landhof Kartons mit Aufstrichen und haltbaren Fertiggerichten (Ravioli, Linsen mit Speck u.a.), 4 Lagen à 24 Dosen Frühstücksaufstriche, ganz vieleKnabbereien (z.B. Erdnüsse) und Chips, ganz viele Kekse, viele Süßigkeiten und Getränke, 4 x 6 Fl. Verdünnsäfte, Hygieneartikel wie Rasierer und Rasierschaum, Zahnbürsten und Zahnpasta, Duschgel und Shampoos, Haarbürsten, Allzweckreiniger, WC-Papier, Taschentücher, 1 Polster, Schlafsäcke, 10 neue Hand- und Badetücher, 3 dicke Decken und 7 neue etwas dünnere Decken, Rucksäcke u.v.a.m. ... Vergelt's Gott und vielen, herzlichen allen Spendern, die diese große Spendenlieferung in die Notschlafstelle VB erst möglich machten! DANKE! 

Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
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Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
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Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
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Spendenlieferung 22.10.2018 Notschlafstelle VB
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