Tataaaaam! ♫ ♪ ♪♫ ♫ – eine tolle Geste der Fa. Sedda Möbel!

Donnerstag 5.12.2019: Heute besuchte uns Uschi Ragailler und die Mitarbeiterin Claudia Angerbauer und Andreas Scheucher. Frau Uschi Ragailler ist Besitzerin der Fa. Sedda Möbel in Wallern und die gesamte Belegschaft der Firma spendete uns den gesamten Gelderlös, der bei der Weihnachtsfeier an der Bar zusammenkam. Die Belegschaft spendete und auch schon voriges Jahr den Gesamterlös und Frau Ragailler verdoppelte auch voriges Jahr schon die Summe. Frau Ragailler verdoppelte auch heuer diesen Betrag und somit kam eine Gesamt-Geldspende von ...... ♫ ♪ ♪♫ ♪ Tataaaaaaaam ...... € 1530,00 zusammen. Vergelt's Gott und vielen, lieben Dank für diese tolle Geste der Menschlichkeit. DANKE!

5.12.2019 – Spenden aus dem Pongau! DANKESCHÖN!

Donnerstag 5.12.2019 ... Sandra Höller brachte uns tolle Spenden aus dem Pongau. € 220,- Geldspenden von:
Anonym (St.Johann) €40.00
Fam. Riepler (Wagrain) € 30,00
Fam. Höller (Wagrain) € 50.00
Fam. Heigl (Bad Hall) € 100,00

Viele, viele Sachspenden kamen von:
Fam. Riepler (Wagrain)
Fam. Wurzenrainer (Wagrain)
Fam. Silbergasser (Wagrain)
Fam. Mairhuber (St.Johann)
Fam. Hetteger & Freunde (St.Johann)
Fam. Schmidinger (Schwarzach)
Fam. Anonym (Bad Hofgastein)
Fam. Hetteger & Freunde (B-hofen)
Vielen, herzlichen Dank für die tollen Spenden, ein tiefes Vergelt's Gott und Danke!   Danke Sandra Höller 

Weihnachten

Weihnachten 2019?!

Die Welt wird die nächsten 4 Wochen nicht besser, nur weil wir vielleicht täglich Kerzen anzünden. Nur weil die Wohnung, das Haus nach Myrrhe oder nach Tannenzweigen duftet, deshalb friert der Obdachlose auf der Parkbank trotzdem, und vielleicht steigt der eine oder andere ja doch noch vom hohen Ross herunter und beschimpft sie nicht als "Gsindl" sondern lädt sie zum Essen ein. Weil wir den Advent als Vorweihnachtszeit erleben, ihn jede Woche mit einer weiteren Kerze feiern, deshalb springt die Welt nicht einfach wieder in alte Bahnen.
Was ist Weihnachten? Warum ist Weihnachten nicht das ganze Jahr und warum denken die meisten Menschen nur in dieser "stillen" Zeit an die, die keine Lobby haben? Warum müssen in einem Land wie Österreich Menschen frieren, Menschen auf der Strasse schlafen, Menschen sich beschimpfen lassen?
Warum gibt es keinen heimeligen, leistbaren Platz für unsere Schützlinge? Weil sie irgendwo im Leben falsch abgebogen sind oder eine Kreuzung verpassten? Wenn das Schicksal unbarmherzig zuschlägt und diese Menschen aus den Bahnen wirft, weil sie mit dem Tempo nicht mehr mithalten können, beruhigen wir unser Gewissen mit € 2,00 für die Kupfermuck'n und denken uns den Rest schön?
Da feiern WIR Weihnachten? Weihnachten ist das stille Fest der Liebe, das Fest der Familie, das Fest der Feste. Doch was, wenn dieses Fest auf einmal ganz laut zum Himmel schreit? Wer hört schon den leisen Schrei? Und was, wenn zu dieser stillen Zeit, ganz leise die Menschen weinen, auf die die Gesellschaft vergessen hat?
Wann beginnen wir wieder, einander zu achten, wertzuschätzen und zu helfen? Die Gesellschaft wurde in den letzten Jahren kalt, gleichgültig und egoistisch. Wenn jemand direkte Hilfe braucht, wird schon Faulheit unterstellt, wird auf diverse Ämter und Töpfe verwiesen, von denen die meisten nicht wissen, dass unsere Obdachlosen auch durch diesen Rost fallen, weil oftmals die Anforderungen (z.B. Hauptwohnsitz etc.) nicht erfüllt werden können.
Hört in Euer Herz, spürt hinein und gebt diesen Menschen die Würde zurück, die Ihnen oftmals genommen wurde. Nehmen wir sie bei der Hand und machen das Bestmöglichste daraus. Lasst uns gemeinsam helfen, gemeinsam das Leid ein wenig lindern. Laden wir diese Menschen ein, Weihnachten "erleben" zu können, mit duftenden Kerzen, mit heißem Tee und vielleicht, einem Geschenk.
Ich würde mir so sehr wünschen, dass die Weihnachtszeit auch der Beginn sein kann, wertschätzend mit diesen Menschen umzugehen, sie ins Leben einzuladen und ihnen die eine oder andere Chance zu geben. Überlassen wir diese Menschen nicht wieder ihrem Schicksal, dass sie schon einmal aus der Bahn geworfen hat. Geben wir uns die Hand und versprechen uns, das Beste für diese Menschen da draußen auf der Strasse, zu tun!
Euch allen einen schönen 1. Advent!

Weihnachten
_Danke Smiley

Eingegangene Geldspenden von 31.10.2019 bis 27.11.2019

Eingegangene Geldspenden in der Zeit vom
********** 31.10.2019 - 27.11.2019 *************
Vielen, herzlichen Dank und Vergelt's Gott!
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Manuel Frühwirt, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Herzlichen Dank!:-)

Patrick Nini, € 50.00 (Verein)
Lieben Dank!:-)

Andrea Brandstätter, € 250.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Carina Kaltenböck &Karl-Heinz Kalten, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Dankeschön!

Vroni Hein, € 10.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vielen Dank!

Stefan Kloihofer, € 5.00 (Lebensmittel & Hygiene)
DANKE!

Astrid Meßthaler, € 15.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!:-)

Eva Waser, € 5.00 (Transporter)
Dankeschön!

Uschi Matsche, € 15.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vielen Dank!

Margit Schimon, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Tamara Huber, € 100.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Herzlichen Dank!

Gaby Lehermayr, € 200.00 (Transporter- Batterie)
Lieben Dank!:-)

Elfi Schienerl, € 30.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Dankeschön!

Evelyn Holowaty, € 30.00 (Verein)
Herzlichen Dank!

Walter Aigner, € 50.00 (Transporter-Batterie)
Vergelt's Gott!:-)

Susanne Süß, € 20.00 (Verein)
Lieben Dank!:-)

Irene Lemp, € 10.00 (Transporter)
Vielen Dank!

Robert Stocker, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!:-)

Sandra Hemetsberger, € 100.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!:-)

Sandra Hemetsberger, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Edith Lehner, € 100.00 (Nächtigungsjetons B37)
Vielen Dank!

Anonym, € 20.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Herzlichen Dank!

Claudia Vogl, € 25.00 (Transporter)
Dankeschön!

ThomasNicola Schlitter, € 25.00 (Verein)
Herzlichen Dank!

Tamara Schatzer, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!

Dr. Johannes Potocnik, € 300.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Anonym, € 300.00 (Transporter)
Dankeschön!

Bettina Hattmannsdorfer, € 50.00 (5 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Vielen Dank!

Marianne Veit, € 25.00 (1 Lebensmittelpaket à € 25,00)
Herzlichen Dank!

Fuchs Elisabeth, € 50.00 (5 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Lieben Dank!:-)

Kurt Gassner, € 50.00 (Verein)
DANKE!

Manuela Siegl, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Mega Treff, € 40.00 (4 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Lieben Dank!:-)

Anonym, € 50.00 (5 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Herzlichen Dank!

Tachodienst Dolzer & Lackner GmbH, € 300.00 (30 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Dankeschön!

Petra Hofbauer, € 15.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Helmut Sandberger, € 50.00 (Lager)
Vielen Dank!

Andrea Dostl, € 10.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Georg Theissler, € 100.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Herzlichen Dank!

Anonym, € 590.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!:-)

Sabine Bruckbauer, € 25.00 (Verein)
Herzlichen Dank!

Maria Katharina Schabel, € 150.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Dankeschön!

Marisa Hamberger, € 25.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vielen Dank!

Robert & Susi Schachinger, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Manfred Eberhart, € 100.00 (Transporter)
Herzlichen Dank!

Martina & Gerhard Lehnert, € 100.00 (Nächtigungsjetons B37)
DANKE!

Birgit Katzenbeisser, € 30.00 (Transporter)
Herzlichen Dank!

Kerstin Partheder, € 100.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vielen Dank!

Günter Schuster, € 30.00 (Lebensmittel & Hygiene)
DANKE!

Regina Theresia Kaiser, € 47.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Dankeschön!

Anonym, € 1000.00 (Verein)
Vergelt's Gott!:-)

Anonym, € 100.00 (10 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Herzlichen Dank!

Anonym, € 1000.00 (Verein)
Vergelt's Gott!:-)

Anonym, € 100.00 (10 Lebensmittelpakete à € 10,00)
DANKE! 🙂

Michaela Elias, € 30.00 (Verein)
Vielen Dank!

Brigitte Stadler, € 200.00 (Transporter)
Herzlichen Dank!

Dominik Jäger, € 25.00 (Lager)
DANKE!

Mag. Iris Eibelwimmer, € 400.00 (Transporter)
Vielen Dank!

Petra & Helmut, € 50,00 (Transporter)
DANKE!
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Vergelt's Gott und eine tiefe Verneigung an all unsere Spender!

_Danke Smiley

Donnerstagsverteilung in Linz – Zu Gast das BRG-Kirchdorf

Heute, Donnerstag 28.11.2019 ... Gestern Mittwoch Abend in Sierning Gemüse und Obst für den heutigen Verteil-Donnerstag geholt (vielen Dank immer für das tolle gratis Gemüse), heute Vormittag noch Brot und Gebäck und viele Süßigkeiten von einer tollen Spenderin bekommen und in Haid abgeholt. Heute Mittag dann 8l Wasser kochen, um für heute Nachmittag Wasser für Tee zu haben. Um 13Uhr im Lager angekommen, war unser Helferlein Maria Fleischanderl schon da und wartete gespannt auf mich. Da sie mit dem Einpacken der Weihnachtsgeschenke für all unsere aktiven Helferleins beginnen wollte. Zuerts noch schnell den ganzen Transporter ausräumen, um wieder Platz für unsere Wagerl zu haben. Alle Kombies und Wagerl rausfahren aus dem Lager, positionieren um sie alle mit dem elektr. Hochhubwagen in den Transporter zu heben, dazu müssen wir zu 4. sein, um die Balance halten zu können und vorzubeugen, dass die Wagerl kippen. Der Transporter war bald eingeräumt dann noch schnell den Anhänger mit dem ganzen Obst und Gemüse, dem Brot und Gebäck anfüllen und los geht's dann. 15.25Uhr, wir sind spät dran. Waltraud Ziegert, unser neues Helferlein heute zum 1. Mal dabei, fährt mit mir nach Linz und wir reden noch über die wichtigsten Vorgangsweisen (z.B. dass sich niemand selbst bedienen darf, wir uns von niemanden beschimpfen lassen vor Ort usw.). Auf dem Weg nach Linz hängen tiefe Regenwolken am Himmel, mein Blick nach oben jagt mir schon Starkregen in meinen Gedanken über den Rücken. Angekommen in Linz, warteten schon etwa 20 Schützlinge auf uns um uns einzuweisen, und um uns zu helfen alles aufzubauen. Zu allererst wird die Markise (als Regenschutz) ausgefahren, die Getränke bei Brigitte Stadler's Ausgabe plaziert und dann kamen....ja, dann kamen die angekündigten 20 Schüler des BRG-Kirchdorf (Oberstufe), wo wir vor ein paar Wochen die Vorträge hatten, um die Ecke mit neuen Handschuhen, Hartwürsten, mit 15kg frischem, noch warmen Schwarzbrot und Hygieneartikeln. Mit dabei waren 3 Lehrkräfte, ich begrüßte die Klasse samt Lehrerinnen und schlug vor, die Klasse zu teilen, 1 Teil zum Bus und der andere Teil zum Anhänger. Ich habe 2 Obdachlose gebeten, aus ihrem Leben, ihrem Schicksal zu erzählen, um den Schülern die andere Seite des Lebens auch zu zeigen. Wolfgang, der ältere der Beiden blieb beim Bus und Daniel,. der 2.Obdachlose ging zum Anhänger, die Schüler legten gleich los mit Fragen, und Wolfgang erzählte, beantwortete Fragen, erklärte Umstände, was wie warum in seinem Leben geschah. Die Schüler waren still, waren "geflasht" und hatten es sich total anders vorgestellt, schweigsam folgten sie den Erzählungen von unseren beiden Schützlingen. Die Lehrkräfte passten gut auf damit es keinem Schüler zu viel wurde, das war auch mein dringender Appell, hier sorgsam mit den Erklärungen umzugehen, damit die Jugendlichen alles gut verarbeiten können. Nach Halbzeit kam der Wunsch einer Lehrerin, die "Schlafplätze" im Terminal sehen zu wollen. Wir gingen mit 5 Schülerinnen ins Terminal, und wir trafen einige Altbekannte an und die Schüler waren zusehend beeindruckt, wie ein Leben auf der Strasse aussieht. Auch die Lehrerin ging nur mehr Kopfschüttelnd neben mir, "unbegreiflich" war noch eines ihrer schönsten "Feststellungen". Zurück beim Bus war die Dunkelheit zur Gänze ausgebreitet und viele Obdachlose kamen nun auf mich zu, um von mir Nächtigungsjetons, die wir Donnerstags ausgeben, für die Notschlafstelle zu erbitten. Wir geben jeden Donnerstag so etwa 30 Jetons für die NOWA (Notschlafstelle) aus, an jene Menschen, die diese € 3,50 je Nacht nicht selbst haben. 17.45Uhr, die Klasse verabschiedet sich zum Zug und bedankt sich für diese einzigartige Erfahrung, dass sie mit "dabei" sein durften und ganz viele Eindrücke mitnehmen zu dürfen. Etwa 90 (+-5) Schützlinge kamen heute wieder zum Bus und deckten sich mit Lebensmittel und Hygieneartikel, Winterjacken und Winterschuhe ein. Die Kälte zog schon über die Schuhe in die Beine, die meisten unserer Helferleins froren schon und sehnten das Ende herbei. Punkt 18Uhr war alles finster und eingeräumt, fertig zur Abfahrt ins Lager, um dort wieder alles aus dem Transporter auszuräumen und im Lager wieder so einzuordnen, das wir es nächste Woche wieder finden und nichts vergessen. Es war ein stressiger Tag, eine stressige, aber tolle Donnerstags-Verteilung, auch für uns gibt es jede Woche dazuzulernen, jede Woche kommen neue Menschen dazu, neue Schicksale und neue Lebenswege, Lösungen und Ergebnisse (wie sie zurück ins Leben können) werden ein wenig warten auf unsere Bedürftigen. Sie alle sind bei uns herzlichst willkommen, und wirklich alle bedanken sich immer wieder, dass sie bei uns auf Augenhöhe und mit ganz viel Wertschätzung begrüßt werden. Und wir bedanken uns für all das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird in all den zahlreichen Gesprächen, wo uns ganz viel Schicksale erzählt werden. Vergelt's Gott und lieben Dank unseren Helferleins heute... Beate Loeffler Maria Fleischanderl Waltraud Ziegert Andrea Dostl Ingrid Strassl Brigitte Stadler - lieben Dank auch an die gesamte Klasse des BRG-Kirchdorf, und eine tiefe Verneigung all unseren Spendern, die Woche für Woche und diese Verteilung erst ermöglichen. LIEBEN DANK!  

21.11.2019 – Unser Donnerstag für unsere Schützlinge!

Heute, Donnerstag 21.11.2019 ... heute Vormittag spendete uns der Landhof etwa 2500 Pkg. 50g Streichwurst, die wir dankenswerter Weise im Kühllager einer großen Spedition einstellen und kühlen dürfen.
Nach all den Stressfaktoren des Vormittags kam ich gegen 11.10Uhr zu Hause an, für 2 Thermoskannen 9l Wasser per Wasserkocher aufkochen, für den Tee den wir Nachmittags am Verteil-Donnerstag ausschenken werden. Noch schnell Mittagessen ins Kochwasser werfen, umziehen und ins Lager, um 12Uhr kommen Anita Moser (Linz isst) und Peter Schmidt (Keiner ist perfekt, aber als Linzerin bist Du nahe dran) zu einer außertourlichen Spendenannahme. Um 11.55 Uhr öffnete ich das Lagertor, als der 1. Spender € 50,- Geldspende abgeben wollte. An dieser Stelle lieben Dank dafür. Wenige Minuten nach dem Spender traf Anita ein und Sie überreichte mir 2 große Plastiklagen, voll mit Kuchen, Guglhupf & Gebäck. Grandios! Da werden sich unsere Schützlinge freuen, wenn es heute zum Tee noch frischen Kuchen gibt. Wahnsinn eigentlich . Anita machte ein paar Fotos im Lager für Ihren Blog, ich räumte langsam all unsere im Wege stehenden Wagerl aus dem Lager, Richtung Transporter. Kurz danach kam auch Peter aus dem Stau bei uns an. Gleich zu Beginn tauchten viele Fragen auf, die ich versuchte bestmöglichst zu beantworten, wobei viele Antworten die nächsten Fragen aufgeworfen haben. Ich erzählte aus dem täglichen Programm unserer Aktion bzw. unseres Vereins, über manche Vorkommnisse oder Menschen, die wir wöchentlich bei unserem Bus begrüßen dürfen. Die Rede kam auch auf den 2017 von uns gewonnen Ehrenamtspreis Florian 2017 als Bezirkssieger Linz-Land und O.Ö. Landessieger. Anita machte Fotos von den "Florianijüngern" für ihre Seite und Peter erinnerte mich, bald den Antrag beim Finanzamt 23 auf Spendenabsetzbarkeit einzureichen. Das geht leider erst im Dezember, denn dann gibt es unseren Verein 3 volle Jahre und erst dann darf ein ext. Wirtschaftsprüfer, prüfen. Ich zeigte Anita und Peter unser gut gefülltes Lager, Lebensmittel, Fertiggerichte, dann unser Hygieneartikellager wobei ich immer die Dimensionen unserer Aktion (wir beliefern fast alle O.Ö. Obdachloseneinrichtungen, Notschlafstellen und Frauenhäuser) dazusagen musste, um deutlich zu machen, welche Mengen an Lebensmittel und Hygieneartikel wir hier in die Einrichtungen jede Woche bringen, und welche Größe unser Verteil-Donnerstag inzwischen erreicht hat. Um kurz vor 14 Uhr verließen mich Anita und Peter, wir mussten nur noch ein paar Fotos machen von Peter's Spendenübergabe. Zu diesem Zeitpunkt waren Gerlinde und Renate, 2 unserer heutigen Helferleins, schon im Lager angekommen und räumten Peter's Spenden in die Regale. Brigitte Stadler & Maria Fleischanderl, unsere weiteren Helferleins trudelten auch ein und wir konnten loslegen, den Transporter zu befüllen. Das ging heute ziemlich flott und gut, um 14.45 Uhr war der Transporter samt Anhänger befüllt und wir waren bereit, für Linz und unsere Schützlinge. Auf dem Weg nach Linz war unüblich viel Verkehr für diese Zeit, aber wir kamen schnell an unseren Platz, wo wir schon erwartet wurden von unseren Bedürftigen, die uns auch gleich einwiesen. Getränke ausgepackt, Anhänger ausgezogen und Plane abgedeckt, Tee und Anita's Kuchen präsentativ positioniert, und heute kamen gleich zu Beginn ganze Trauben an Bedürftigen, zum Schluss hatten wir heute etwa 85 Menschen, die sich Lebensmittel und Hygieneartikel sowie warme Winterschuhe/Winterjacken, Schlafsäcke und Isomatten holten. Es war ein gediegener Nachmittag, unterhaltsam, ruhig und besonnen, gänzlich ohne Störefriede. Ein toller Nachmittag und nach unserer großartigen, gestrigen Salzburg-tour, pure Erholung für mich. Der Kuchen von Anita war wahnsinnig schmackhaft, passte gut zum Tee und schmeckte jedem Einzelnen. Der Tag war um 18 Uhr wieder gelaufen, zufrieden und glücklich räumten wir all die Sachen wieder ein und fuhren Richtung Lager, wo wir alles ausräumten und noch schnell 120l haltbare Milch in den Transporter einluden, die ich morgen Früh ins Of(f)nstüberl bringe. Lieben Dank allen Helferleins, allen Spender/innen und Gönner/innen, das wir jede Woche diese Erfahrung machen dürfen, direkt zu helfen. Ein sehr gutes Gefühl, das fast unschlagbar ist. Immer im Dienste der Nächstenliebe und der Wertschätzung, immer auf Augenhöhe mit unseren Schützlingen. Wir lieben unsere Besucher.

Anita Moser & Peter Schmidt kamen ins Lager!

Heute, Donnerstag 21.11.2019 durfte ich Anita Moser (Linz isst, ....) und Peter Schmidt (Keiner ist perfekt, aber als Linzerin bist Du nahe dran) in unserem Lager in Ansfelden herzlichst begrüßen. Ich bin froh und glücklich über dieses Treffen, diese 2 Stunden Gespräch und über unsere Schützlinge erzählen zu dürfen. Lieben Dank Euch beiden, für Eure Zeit, Euer offenes Ohr und über Eure Postings. Vielen Dank liebe Anita, für deine tollen Kuchenstücke, sie waren im Nu vergriffen. Herzlichen Dank auch Peter für deine großartige Spenden, inkl. €120,- Geldspende. Danke an alle Gönner, die uns via Peter so toll unterstützen. Ich verneige mich zutiefst und sage ein ehrliches Vergelt's Gott!
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https://www.private-taste.at/post/obdachlos

20.11.2019 – Spendenlieferungen nach Salzburg – Teil 2

Weitergeht's mit unserer Salzburg-Tour von heute Mittwoch 20.11.2019. Die 3. Anlaufstelle war der "Saftladen". Der "Saftladen", der sich um Obdachlose kümmert und an die Menschen auch direkt z.B. Schlafsäcke, Isomatten, Lebensmittel, Hygieneartikel ausgibt. Martin, unser Ansprechpartner im "Saftladen" war überglücklich, und sein Gesicht strahlte als er zu uns sagte "schade dass Ihr die glücklichen Gesichter nicht seht, wenn wir ihnen Eure Spenden geben". Auch hier waren unsere Spenden völlig richtig und notwendig, und wurden dankend angenommen. Beim Abschlußkaffee im "Saftladen" lernten wir uns noch besser kennen und Martin's Danke kam noch ein paarmal über die Theke. Eine weitere gute Erfahrung, auch hier die Richtigen getroffen zu haben. Vom Saftladen, der morgen Donnerstag seinen 40. Geburtstag feiert, ging es Richtung VinciDach, unsere 4. Anlaufstelle, das zur Vinzenz-Gemeinde von Pfarrer Pucher gehört. Peter war hier unser Ansprechpartner, der uns in den kleinen Innenhof lotste und uns seine Kolleginnen vorstellte. Peter ist ein Vollblut-Helfer, im Gespräch zeigte er sich sehr angetan, von unserer direkten Hilfe. VinciDach kümmert sich ebenfalls direkt um Salzburgs Obdachlose und verteilt unsere Spenden direkt an die bedürftigen Menschen. VinciDach bekam von uns heute Winterjacken D/H, Winterschuhe D/H, neue Unterwäsche/Socken D/H, haltbare Lebensmittel und Fertiggerichte, Waschpulver und Hygieneartikel jeder Art und vieles andere auch. Allen Spendern sei von ALLEN Einrichtungen herzlichst gedankt. Das war ob der engen Gasseneinfahrt wieder eine großartige Einrichtung, wo es um echte, direkte Hilfe geht. Von der Faberstrasse in die Ignaz-Harrer Strasse zur Salzburger Wärmestube, wo Leiter Edi sich seit Jahren um die Obdachlosen großartig kümmert. Die Wärmestube hat von Donnerstag bis Sonntag geöffnet und versorgt hier ganz ganz viele obdachlose Menschen. Edi wartete schon auf der Hauptstrasse, um uns einzuweisen. Jetzt konnten wir auch die 60 Jacken aus unserem Transporter ausladen und Peter's Transporter ebenfalls leeren. Zu 7. hatten wir die ganzen Spenden bald ausgeladen, Edi's schwärmen wurde immer lauter...mah neue Schuhe...mah Waschpulver....um Gottes Willen, so tolle Lebensmittel....seine Freude war nicht zu überhören und auch nicht zu übersehen...lange Zeit bekam er keine derartigen Spenden zum weitergeben. Es war ein langer Tag, ein toller Tag, und wir beschlossen, in Eugendorf noch Essen zu gehen als Abschluss. Im Holznerwirt gab es großartiges Essen und wir ließen die letzten Stunden nochmal Revue passieren. Unisono war die Meinung, es traf genau die richtigen Salzburger Einrichtungen. So ging es um 12.30 Uhr Richtung Heimwärts um im Lager noch die leeren Schachteln, die Rodel und 2 Jacken auszuladen und uns dann voneinander zu verabschieden. Ein toller Tag mit einem sehr guten, beruhigendem Gefühl geht zu Ende! DANKE an ALLE Spender, die uns die heutigen, einmaligen Spendenlieferungen erst möglich machten. Wiederholung ist für 2019/2020 keine mehr geplant. Danke liebe Helferleins für Eure tolle Arbeit und Danke lieber Peter Hartlauer für dein Engagement und immer wieder deine tolle Unterstützung. VERGELT'S GOTT UND DANKE!  

20.11.2019 – Spendenlieferungen nach Salzburg – Teil 1

Heute, Mittwoch 20.11.2019 ... wir alle sehnten uns nach diesem heutigen Tag, weil all die Vorbereitungen der letzten 14 Tage viel Kraft, viel Zeit und noch mehr Raum in Anspruch nahmen. Wir bekamen vorübergehend von der Fa. TAB die Ausnahmegenehmigung, außerhalb unseres Lagers, nämlich am Lagergang die Paletten für die heutigen Spendenlieferungen zu platzieren. Doch kurz von Beginn an. Anfang Oktober, am 9.10.2019 kontaktierte mich eine private Einrichtung in Salzburg Stadt, und bat uns um haltbare Lebensmittel, um Hygieneartikel und warme Winterjacken sowie Schlafsäcke. Denn seit Monaten gäbe es kein Fertiggericht das sie aufwärmen könnten, und kochen dürfen sie nicht, weil keine Konzession vorliegt. Zu wissen da gibt es Einrichtungen, wo viele Menschen wenig bis gar nichts zum Essen haben, schnürte mir den Hals langsam zu und machte mir das Leben der letzten Wochen sehr schwer. Und Hunger tut in Salzburg genauso weh wie in Oberösterreich. So telefonierte ich herum und ließ mir erzählen, wie es wirklich um diese Problematik stand. Bald war klar, hier sind keine "Jammerer" unterwegs, sondern hier müssen wir handeln. Ich sagte 5 Einrichtungen in Salzburg/Stadt zu, zu helfen und mit Sachspenden nach Salzburg zu kommen. Gestern, Dienstag 19.11.2019 beluden wir Abends unseren Transporter mit den ersten 3 Anlaufstellen und packten auch 60 (30H/30D) Winterjacken für die 5. Einrichtung ein. Den heutigen Tag nahm sich Peter Hartlauer (www.peha.at ) Zeit und begleitete uns mit seinem Transporter und lud die 4. und 5. Einrichtung in seinen Bus. Vielen, vielen Dank Peter, dass Du Dir, trotz Hochsaison in deiner eigenen Firma, Zeit genommen hast, uns hier großartigst unter die Arme zu greifen. Nach 1 Stunde Schlaf schepperte unser Wecker um 4.40 Uhr, um 5.45 Uhr war Treffpunkt im Lager. Angekommen im Lager, war Peter schon da und wir begannen, seinen Transporter zu beladen. Brigitte Stadler Strummer Daniela Ingrid Strassl und Rena Meinhart waren heute unsere braven Helferleins, die alle schon sehr munter aussahen, früh morgens. Peters Transporter war dann um 6.30 Uhr geladen und wir einigten uns, in Salzburg Nord, vor unserer 1. Einrichtung, noch einen Kaffee zu trinken. Nach dem Kaffee ging es dann in die 1. Einrichtung, ins Salzburger Frauenhaus. Dort erwartete uns die Leiterin Frau Thaler-Haag schon. Jede Hand packte zu und im Nu waren die zugeteilten Spenden aus dem Transporter ausgepackt. Glücklich und froh, und immerzu dankend schaute Frau Thaler-Haag auf unsere Spendenlieferung und war sehr angetan. Wir wussten alle sofort, hier sind unsere Spenden bestens aufgehoben und wirklich notwendig. Dann ging's in die 2. Einrichtung, Frau Weninger von der "Sozialen Arbeit" erwartete uns ebenfalls schon ungeduldig in den "Startlöchern". Die Stimme vom Telefon passt genau zu dem kleinen, rastlosen Wesen dieser Frau. Volltreffer! Frau Weninger und Ihre Leute kümmern sich in Salzburg/Stadt um die einzige private Notschlafstelle, ein Tageszentrum und Übergangswohnheime. Unsere Spenden mussten per Lift (Gottseidank) in den 2. Stock, von wo sie dann in die Einrichtungen verteilt werden. Hier geht es um etwa 270 Klienten jede Woche, die versorgt werden müssen. Wir wussten, dass sich die vielen Arbeiten der letzten 14 Tage ausgezahlt haben und wir hier tolle Einrichtungen unterstützen, bei jeder einzelnen Anlaufstelle hatten wir das gute Gefühl, die Richtigen getroffen zu haben. Ein gutes Gefühl, wenn man weiß dass unsere direkte Hilfe auch dort ankommt, wo es sein muss, dafür stehen wir! Danke allen Spendern/innen, die uns diese außertourlichen Spendenlieferungen ermöglichten. Vergelt's Gott und lieben Dank! (Einrichtung 3, 4 und 5 kommen im nächsten Posting)