2.7.2020 – Engel haben immer kalte Füsse!

Heute, Donnerstag 2.7.2020 ... Der Tag heute begann früh mit diversen Telefonaten, mit künstlich erstellten Problemen die man uns andichtet und so manch komischer Aussage am Telefon, kein Problem, heute ist Verteil-Donnerstag und wir treffen unsere Schützlinge heute wieder, das zählt viel mehr. Gestern schon wurde mir eine etwas komische Ansicht einer Obdachlosen-Einrichtung Nahe gebracht bzw. deutlich gesagt, die meinte, Zitat: "Wir nehmen keine Lebensmittel mehr, die 3-4 Wochen VOR Ablauf des Mindeshaltbarkeitsdatums sind". Na BUMM, das saß, manche Lebensmittel bei uns sind abgelaufen, ja, aber wir würden niemals prekäre Lebensmittel weitergeben, wir geben ausschließlich jene weiter (wenn diese abgelaufen sind), wo uns der Hersteller zusichert dass auch 5-6 Monate nach Ablauf des MHD keine Gefahr für Leib und Leben besteht und das Lebensmittel absolut keinen Makel hat. Wir beliefern viele Einrichtungen mit solchen Lebensmitteln, aber niemand echauffierte sich je auf diese Weise. Dazu kommt immer wieder die Aussage von verschiedenen Sozialarbeitern in Obdachlosen-Einrichtungen, Zitat: " Wenn wir keine Lebensmittel zum ausgeben haben, mir ist das egal, dann haben die Wohnungs- und Obdachlosen halt weniger." Und das muss ich hier und heute einmal zum Ausdruck bringen, dass das schon eine Art der Aussage ist, die für uns ein absolutes NoGo darstellt. Wir wollen niemandem sagen, was er/sie zu tun, zu entscheiden hat, aber die oben angeführten Zitate hörte ich nun schon aus 2 verschiedenen Einrichtungen von 3 verschiedenen Sozialarbeitern. Diese Aussagen machen mich unendlich traurig und eigentlich sind wir machtlos dagegen, weil dann einfach nicht mehr mit uns geredet wird und auf alles lieber verzichtet wird. Diese Aussagen liegen mir schon einige Zeit als riesengroßer Brocken Stein in meiner Brust und nehmen mir oft die Luft zum atmen.
Heute früh nach all den Anrufen dann abfahrt nach Haid, wie immer Brot und Gebäck, etwas Obst und andere Süßigkeiten holen, anschließend ins Kühllager, Kuchen und Rolladen, Salate, Getränke und vieles andere noch zusammensuchen, einladen und einkaufen fahren. Nach dem Einkaufen noch schnell tanken vor 12 Uhr und ab, zu einem Snack nach Hause, um 13 Uhr ist Lager angesagt. Noch schnell den Wetterbericht angeschaut, ohjegale, ab 14 Uhr Regen und Gewitter, uiui, lieber Jesus bitte hilf, bitte halt für uns unseren Platz trocken. Ankunft 13 Uhr im Lager, Maria und Wolfgang aus St. Pölten waren schon da, Maria Fleischanderl hatte Schnitzelsemmerl für unsere Schützlinge gemacht, die Sie heute austeilen wird. Maria kümmert sich dann um die Wurst, die geschnitten und verpackt werden muss, um all die Kühlwaren und verpackt die Sachen gleich in unserem Kühlschrank und den Kühlboxen. Wolfgang sieht der weilen das Brot und Gebäck durch und sortiert aus. Als um 14 Uhr Ingrid Strassl und Brigitte Stadler kamen, legten wir wie jeden Donnerstag los, unsere Wagerl einzuladen, dazu müssen wir zu 4. sein um ein Kippen zu verhindern. Heute ging es Schlag auf Schlag und alles war im Nu verstaut, Aschenbecher, 5 Tische, 2 Sessel und 2 Hocker, Sonnensegel gegen Regen, Expander, Müllsäcke, starke Einkaufstaschen, Mund/Nasenmasken, Gesichtsschutz, Vinylhandschuhe, Desinfektionsmittel und vieles andere, alles eingepackt. Heute haben wir aufgrund der Geschehnisse wieder verstärkte Auflagen zu befolgen, jede/r im Team muss wieder Mundmaske UND Gesichtsschutz sowie Handschuhe tragen, unsere Schützlinge müssen 2m Abstand halten. 15 Uhr, wir hängen unseren tollen, neuen Humer-Anhänger an und geben Gas. Auf dem Weg nach Linz waren schon tiefe Regenwolken im Mühlviertel zu sehen, ich betete nochmal still in mich hinein "Lieber Jesus, willst Du wirklich dass wir nass werden und uns vielleicht noch verkühlen?" Soviel kann ich hier vorweg nehmen, bis auf 2x kurzes Tröpfeln kam nichts vom Himmel, außer guter Spirit. Im Radio läuft der Titel "Engel haben immer kalte Füsse", ist das etwa die Vorhersage für den restlichen Nachmittag? BITTE, Jesus!!! Ankunft in Linz, Wahnsinn, fast alle Parkplätze frei, wir suchen uns die Besten aus und platzieren uns so, dass es Übersichtlich ist und niemand wo darüberstolpert. Bei der Ankunft waren schon etwa 12 Schützlinge da, was für einen Monatsanfang absolut ungewöhnlich ist, weil wir meistens am Monatsanfang gesamt etwa 20-30 Besucher haben. Heute sollen es insgesamt 56 Schützlinge werden, die sich Lebensmittel und Hygieneartikel sowie Kleidung und Schuhe holen. Beim Beginn der Ausgabe mussten wir öfters dem Abstand von 2m einfordern, aber kein Problem, alle halten sich daran. Schnell den Hänger aufmachen und teilweise ausladen und auf den Tischen ausbreiten, beim Transporter das Gleiche, hier fahren wir gleich zu Beginn unsere Markise gegen den Regen aus und spannen unser Sonnensegel hinten über beide Türen damit kein Regen eindringen kann. 15.55 Uhr, bei unserem Team- Meeting letzten Sonntag haben wir beschlossen, VOR der Ausgabe noch auf die wichtigsten Dinge vor Ort einzugehen, was heute super-gut angenommen wurde, ich verweise noch auf die einzelnen Lebensmittel, auf einzelne Vorgehensweisen und Wünsche, was das ganze Team wirklich beherzigte. Ausgabe ab sofort hieß es dann um 16.05 Uhr, und die Schlange wurde immer länger. Vor einigen Wochen bekamen wir in Linz von einer unbekannten Dame 2 Stangen Zigaretten gespendet, davon hab ich auch heute wieder 3 Packungen an unsere Schützlinge ausgegeben, jeder 2-3 Stk., und außerdem gaben wir heute noch 34 Stk. Nächtigungsjetons à € 4,- für die Linzer Notschlafstelle aus. Alles verläuft absolut diszipliniert und ruhig, gefühlte 200 lautstarke DANKE quittieren wir mit einem Lächeln und einem "schon gut". Die Dankbarkeit ist wieder sehr groß, wenn man in die Gesichter unserer Schützlinge schaut, geht dort nicht eine, sondern gehen 10 Sonnen zugleich auf. Alle strahlen, alle glänzen und sind zufrieden. Um 17.45 Uhr wird alles eingeräumt...der Bus und Anhänger geschlossen, bis noch ein Schützling, Hr. Ing. P. kommt und noch dringend Lebensmittel braucht, na klar wird alles nochmal geöffnet und auch diese Tasche gefüllt. Wieder fertig gemacht zur Heimfahrt ins Lager, kommen noch 2 Schützlinge, also wieder alles auf und noch einmal 2 Rucksäcke füllen, kein Problem. Zum Schluss gingen alle mit gefüllten Taschen und Rucksäcken von unserem Bus. Ein gutes Gefühl, das bei jeder/jedem im Team bleibt. So, schnell ins Lager und ausräumen, da heute noch unser Vereins-Stammtisch ansteht. Ein gemütliches Zusammensein und über Gott und die Welt philosophieren, tut einfach gut mit so einem tollen Team auch außerhalb des Lagers Zeit zu verbringen. Also im Lager alles gut geübt ausgeladen, alles an die verschiedenen Plätze geräumt und ab, zum Strauss nach Freindorf. 19 Uhr, Stammtisch, es wird ein kurzer aber toller und intensiver Stammtisch werden. 20 Uhr, ab nach Hause, Bilder sichten, Text schreiben, Probleme in der Lagerverwaltung beheben und weiter an unsere Bedürfnisse anpassen, das alles wartet heute noch auf mich, bis tief in die Nacht. Eine tiefe Verneigung und ein dankbares VERGELT'S GOTT an all unsere Spender, die uns diese Aktion jede Woche erst ermöglichen.   Vielen DANK! Ein besonderer Dank ergeht auch heute wieder an unser tolles Team, das absolut tolle Arbeit leistete und mir immer wieder den Rücken stärkt. DANKE, und schön dass es EUCH gibt. Ihr seid großartige Menschen, ich bin richtig stolz auf JEDE/N von EUCH!   Ich gelobe Besserung in der Länge meiner Postings, ab nächste Woche werde ich mich kürzer halten (Nächste Woche ist unser 1. Donnerstag in diesem Sommer wo wir pausieren). Erst in 14 Tagen stehen wir wieder in Linz und verteilen Lebensmittel an unsere Schützlinge. Danke auch an alle Wegbegleiter hier in unserer Gruppe, die uns immer wieder die Moral und den Rücken stärken, immer einen prima Zuspruch für uns auf der Zunge haben!  🙏☀️

1.7.2020 – Spendenlieferung ins Linzer Of(f)nstüberl!

Heute, Mittwoch 1.7.2020 ... Spendenlieferung ins Linzer Of(f)nstüberl, wo unsere Obdachlosen täglich am Vormittag frühstücken können. Wir brachten Nudeln, Gnocchi & Tortellini, Packerlsuppen, haltbare Fertiggerichte, Reis, Speiseöl & Essig u.v.a.m.. Vielen Dank an all unsere Spender, die auch diese Spendenlieferung erst möglich machten. Vergelt's Gott und Dankeschön  

25.6.2020 – “Ohne Euch gäbe es viele von uns nicht mehr!”

Heute Donnerstag, 25.6.2020 ... unser wöchentliches Hauptereignis, nach der gestrigen Spendenlieferung ins Welser Frauenhaus, stand heute wieder am Tagesplan, unser Verteil-Donnerstag in Linz. Der Tag begann stressig, da ich aus Eferding eine größere Spende abholen musste (es wird ein eigenes Posting dazu geben), die eigentlich für Freitag geplant war, es sich aber morgen nicht mehr ausgeht mangels dichtem Zeitplan und mehrerer geplanter Vorhaben. Also ab nach Eferding, von dort ins Kühllager, die gerade abgeholte Spende einkühlen und die ganzen Kühlwaren für den Nachmittag gleich zusammenrichten und einladen in unseren Transporter. Mit der Kühlware dann Richtung Haid, Brot und Gebäck abholen, noch ein wenig ratschen und Meinungen austauschen, dann ab ins Lager, all die Frischesachen sofort wieder einkühlen und auch gleich so einteilen um es nachmittags nur mehr einzupacken ohne viel zusätzlicher Arbeit. Zuerst aber die gesamten Lagertrolleys herausfahren und alles gleich so herzurichten, dass es übersichtlich und leicht erkenntlich ist für den Verteil-Donnerstag, d.h. welche Lebensmittel auf den Anhänger und welche in den Transporter geladen werden. Den ganzen Einkauf von gestern auch noch in einen Trolley laden und ebenfalls im Gang abstellen. Am Abend wenn wir retour kommen von Linz, wird alles wieder ins Lager reingeräumt. Nachdem ich im Lagergang ein völliges Chaos angerichtet habe, fahre ich schnell heim um eine Kleinigkeit zu essen und noch 40 Nächtigungsjetons à € 4,- für die Notschlafstelle Linz einzupacken, heute werden viele Schützlinge kommen, deshalb diese 40 Jetons im Wert von €160,-, vermutlich werden wir die heute alle brauchen damit die Leute wenigstens 1-2 Nächte ein trockenes, warmes Bett haben. Mehr als 2 Jetons pro Person können wir nicht weitergeben, da wir selbst die Jetons von Spendengeldern kaufen müssen und damit sparsam und sorgsam umgehen müssen. Nach der 2Kleinigkeit" fahre ich wieder ins Lager, Maria Fleischanderl und Wolfgang Wegener warteten schon auf mich. Maria stürzte sich gleich über die Salami, diese aufzuschneiden und abzupacken, die ganze Frischware nochmal umzuschlichten damit sich alle Helfer/innen bei der Ausgabe leichter tun und alles leicht auffindbar ist. Leider sagte dann Markus, der heute unserer Ausgabe beiwohnen wollte, ab, aber ein andermal klappt es sicher. Darauf freue ich mich schon. Es ist immer großartig, wenn sich verschiedene Menschen unsere Donnerstags-Aktion aus der Nähe vor Ort anschauen und vielleicht auch noch mithelfen und so Kontakt zu unseren Schützlingen bekommen, und die eine oder andere Lebensgeschichte, das eine oder andere Schicksal hören. Viele Menschen hatten wir auf diese Weise schon zu Gast bei unserem Bus, und ich glaube dass wirklich alle einiges für sich mitnehmen konnten, Erkenntnisse, Gedanken, Erzählungen oder einfach nur Bilder. Um 14Uhr kamen dann noch Barbara Nowecki, Brigitte Stadler & Ingrid Strassl, so war dann unser heutiges "Einlade-Team" zusammen. Wolfgang kümmerte sich ums Obst, Brot und Gebäck, dann ab den elektr. Hochhubwagen holen, unsere Donnerstagswagerl standen schon bereit, einer im Bus von oben das Gleichgewicht halten, und beidseitig vom Wagerl ebenfalls je eine Helferin zum balancieren und zur Sicherheit. Der Transporter war bald geladen, zum Schluss noch unseren neuen transportablen Kühlschrank laden, der auch mit Akku läuft, um die Kühlkette für die ganze Frischware einzuhalten. Den Transporter einmal umdrehen, den geliebten, neuen Anhänger, den uns die Fa. Humer GmbH aus Gunskirchen nach unseren Wünschen herstellen ließ und uns kostengünstigst zur Verfügung stellt, anhängen. An dieser Stelle nochmal ein ganz ganz großes DANKE der Fa. Humer, für diese tolle, menschliche Geste. Nach dem anhängen nochmal alles kontrollieren und für die Abfahrt fertig machen. Ingrid Strassl und Wolfgang fahren im Transporter mit mir, die Wolken die mich aus dem Mühlviertel anlachen, schauen so feucht aus, aus der Ferne. Es waren Regenwolken. Ich betete zu Jesus "Bitte Bitte KEIN REGEN, ich hab doch extra deswegen zu Mittag zusammengegessen". In Linz angekommen waren 2x 2 Parkplätze wie für uns geschaffen. Wolfgang, unser Schützling vor Ort, der uns jede Woche hilft, hielt uns diese Plätze frei. Besser geht nicht. Anhänger positioniert, Transporter abgestellt, mittlerweile war es 15.45 Uhr, Zeit um langsam auszuladen und auf den Tischen aufzudecken. Andrea Dostl, Beate Loeffler & Markus Obermayr stießen heute noch in Linz zu uns um uns tatkräftigst zu unterstützen, da wir mit etwa 100 Schützlingen rechnen. Im Nu war alles aufgestellt, wir haben gerade begonnen mit der Ausgabe, begann es zu regnen und hörte bis etwa 17.30 Uhr nicht mehr auf. Nass bis auf die Haut, Hose, T-Shirt, Schuhe, Socken...hoffentlich wird das keine Verkühlung. Was solls, es muss weitergehen, 91 Schützlinge, die dann auch wirklich heute bei unserem Bus waren, wollen Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung, wenn's geht ohne lange im regen stehen zu müssen. Bei dieser Anzahl geht es aber ohne Wartezeiten nicht, manche hatten einen Knirps dabei, manche wie z.B. Elvisa kamen gar nur in Stricksocken, ohne Schuhe zu uns, wir sorgten hier sofort für neue Socken und neue Schuhe für Elvisa. Ganz stolz zeigte sie die auch gleich in der wartenden Runde her. Viele viele Aussagen kamen auch heute wieder: z.B. "Wir sind echt so froh, dass ihr uns helft, wir wüßten nicht weiter wenn's Euch nicht gäbe" .... "Ohne Euch gäbe es einige von uns schon lange nicht mehr, DANKE dass Ihr uns helft und zu uns steht". Wenn das gestandene Mannsbilder sagen, bleibt dir ein riesengroßer Knoten im Hals stecken. Nicht alles wurde direkt zu mir gesagt, aber alles zu unserem Team. Natürlich wollen wir für unsere Schützlinge da sein, natürlich wollen wir helfen, und natürlich machen wir unsere Aktion aus tiefster Nächstenliebe mit ganz viel Herzblut von jedem Einzelnen. Das macht uns als TEAM...uns als Verein aus. DANKE dem gesamten TEAM für Eure Unterstützung, Eure Hilfe, es ist nicht selbstverständlich, ehrenamtlich so einen Dienst zu machen, manchmal gehen die Schicksale richtig an die Nieren. Wir begegnen unseren Schützlingen auf Augenhöhe mit aller Wertschätzung, und das spüren unsere Schützlinge und danken es mit vielen Aussagen, mit einem Lächeln oder einer anderen liebevollen Geste. Gegen 17.30 Uhr hörte der Regen auf und die letzten 2 Nachzügler wurden auch noch versorgt mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln, all unsere Frischware ging aus, viele Dinge im Bus waren ebenfalls weg und aus, selten das wir so leer zurückfahren. Aber wir sahen heute wieder deutlich, wie wichtig unsere Aktion ist. Danke allen Spendern/innen und Gönnern/innen dass wir jede Woche diese, unsere Aktion machen dürfen. Es tut so gut zu helfen. Zurück im Lager alles flott ausgeräumt und beschlossen, wir brauchen heute unbedingt ein "Nachbesprechungs-Eis" beim McDonalds nebenan. Was wir dann auch schlemmten. Bei diesen Nachbesprechungen werden immer wieder verschiedene Dinge, verschiedene Aussagen der Schützlinge diskutiert und drüber gelacht oder gar geweint. Es tut so gut so ein tolles TEAM zu haben, das Woche für Woche, sogar im strömenden Regen, aushält und an einem Strang zieht. DANKE dafür Und so kam ich gegen 20 Uhr heim und sichtete die Fotos und schreibe wie üblich den Text hier, trotzdem warten noch viele verschiedene Arbeiten heute auf mich. Morgen früh wieder Spendenliefern, Spendenabholen u.v.a.m., also die Arbeit geht uns nicht aus, in diesem Sinne danke dass Ihr mein ganzes Posting durchgelesen habt. Vergelt's Gott

Verteilung 28.5.2020

28.5.2020 – Verteil-Donnerstag und die 1. Miete!

Nachdem ich Euch letzte Woche keinen Bericht schreiben konnte, weil ich im Krankenhaus lag, gibt es nun wieder einen aktuellen, von heute 28.5.2020! Nicht nur der Ärger mit der verbogenen Transportertür von gestern liegt mir im nicht mehr vorhandenen Magen, sondern all die Einstellungen der Unterstützungszahlungen für unser Lager und viele, viele Entscheidungen, die zu treffen sind in den nächsten Wochen. Aber es gibt auch eine gute, eine tolle Neuigkeit, die wir morgen enthüllen werden. Der Tag heute begann mit einem Arztbesuch, weil mir wichtige Tabletten ausgingen. Vom Arzt direkt ins Lager, wo ich leere Boxen eingeladen habe, fürs Kühllager. Zuerst aber Brot und Gebäck holen in Haid, dann Anruf, jemand holt Kunststoffpaletten ab, also wieder zurück ins Lager, dann nach Pasching ins Kühllager und ins Tiefkühllager. Frischeware kommissionieren und einladen, das gesamte Sortiment etwas aufräumen und den Transporter beladen. Ist nicht immer leicht die richtige Menge zusammenzustellen, wir wissen ja nie wie viele Schützlinge kommen werden. Alles im Transporter, 11.30Uhr, also am schnellsten Weg nach Hause, mein Dasein als Strohwitwer begann heute. Kurz noch etwas zum essen holen und ab...direkt heim. Schnell essen, 13.05 Uhr, Zeit ins Lager zu fahren. Zu Mittag sagten leider 2 Helfer ab, dafür 4 Linzer Lions zu, uns zu helfen und sich von unserer Aktion einmal ein Gesamtbild zu machen. Mit Spenden geholfen haben sie ja schon öfters, aber die Löwen wollten es selbst einmal sehen, wie das alles von Statten geht, was wir machen. Christian & Christian, Kovios und David begleiteten uns durch den trockenen Donnerstag Nachmittag. Im Lager alle Waren noch schnell durchgesichtet, geordnet, und in den Transporter gehoben, durch die nicht ganz so gute Wettervorhersage entschieden wir uns, den alten Anhänger (den wir eigentlich nicht mehr benützen dürfen) an unseren Transporter zu hängen, um bei einem Regenschauer nur die Plane des Anhängers über die Lebensmittel zu ziehen, als alles auf Tische auszubreiten und dann wird alles nass beim Regen. Also Variante 1 mit Anhänger! Zwischendurch zeigte ich den Lions noch unser Lager, ein paar Details zu all den verschiedenen Spendenlieferungen/Ausgaben, die wir so machen, was wichtig ist aus unseren Augen und um z.B. Spendenmißbrauch vorzubeugen. 15Uhr, der Transporter ist voll, Barbara Schwingenschuh & Andrea Dostl fahren mit mir im Transporter, Ingrid Strassl Brigitte Stadler & Bettina Schachinger fahren separat. Die Lions sind noch beim Kebabstand und wir fahren vor, nach Linz. Bahnhofsnähe, unsere Schützlinge schauen schon um die Ecke, Gottseidank heute genug Platz für Transporter und Hänger, Hänger positionieren und Transporter ausräumen geht im Eilzugtempo. Natürlich unter all den wichtigen Sicherheitsvorkehrungen, die wir vom Krisenstab des Landes O.Ö. und der Polizei bekommen haben. Bis zu diesem Zeitpunkt waren etwa 30-35 Schützlinge da, wir sind noch am einteilen der verschiedenen Aufgaben dann legen wir los. Die Markise des Transporters ausgefahren als Regenschutz, und die gesamten 2 Stunden gab es einmal kurz 5 Tropfen Regenwasser auf meine Glatze, Jesus hat auch heute Mitgefühl mit uns und lässt es nicht regnen. Toll, Hallelujah und Danke! Den Lions macht es sichtlich Spaß, Spenden auszugeben und unserem gesamten Team sag' ich ohnehin jedesmal immer wieder, das ich auf sie sehr stolz bin, weil wir so eine "coole und geile Truppe" sind. Ohne unser Team wäre das alles unmöglich, liebe Wegbegleiter und Spender. Patrick, unser Staplerfahrer-Schützling besuchte uns heute ebenfalls und holte sich Lebensmittel für kommende Woche. Wir verteilten heute wieder 23 Jetons (à €4,-) für die Notschlafstelle, damit manche Menschen nicht auf der Strasse schlafen müssen, sondern in die Notschlafstelle gehen können. Heute kam auch "Otto", der Pensionist wieder zum Bus, der zur Zeit von €680,- Pension lebt mit seiner Frau und €510,- Miete bezahlen muss. Ein lieber Spender, der mich gestern Abend per WhatsApp angeschrieben hat und sich erkundigte, wie es uns geht, dem erzählte ich Otto's Schicksal. Seine Reaktion? Er hat uns sofort € 500,- überwiesen für Otto's Miete. Doch leider möchte Otto diese €500,- nicht, es sei viel zu viel für ihn usw.. Er nimmt die Hilfe leider nicht an, so können wir einer jungen Mutti mit der ersten Miete in der neuen Wohnung helfen. Der Tag ging dann relativ schnell zu Ende, wir räumten flott zusammen und verabschiedeten uns von den Löwen, die einen tollen Job mit unserem Team gemacht haben. Danke und eine tiefe Verneigung an alle Helfer heute. Ja, der Tag geht zu Ende und wir wissen wieder wie gut es tut, Menschen zu helfen. Ein großartiges Gefühl der Nächstenliebe. Danke an alle Spender/innen und Gönner/innen, das wir das in dieser Form machen dürfen, mit Eurer Unterstützung. Vergelt's Gott und Danke!
Update 29.5.2020: Eine anonyme Familie aus dem Raum Steyr spendet für diese junge Mutti und ihrem Sohn, einen € 100,- Gutschein für den MacDonalds! Das kommt obendrauf noch dazu! Vielen lieben Dank der großartigen Spenderin für diese tolle, menschliche Geste! 🙂 

Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020

28.4.2020 – Spendenlieferung ins Welser SWS!

Heute, Dienstag 28.4.2020 ... wir (Maria Fleischanderl und ich) haben heute früh um 8Uhr gemeinsam mit 2 Mitarbeitern des SWS Wels die Spendenlieferung in Ihre Einrichtung kommissioniert und aufgeladen. Wir packten ein: 60kg Waschpulver, 10l flüss. Waschmittel, Weichspüler, Hygienespüler, Geschirrspülmittel, Essigreiniger, WC Reiniger, Desinfektionsmittel, Allzweckreiniger, 8 Gr.Pkg. Toilettenpapier, 8 Gr.Pkg. Küchenrollen, 18 Fl. à 1,5l Verdünnsäfte, 25 Fl. à 1,5l Limonaden, 80 Fl. à 1,5l Mineralwasser, Packerlsuppen, 60 Mal Suppen in Dosen 400g (Kartoffel-, Bohnen- u. Gulaschsuppen), 10 Mal 3kg Hütten- und Zwiebelsuppen, 60 Dosen 400g Fertiggerichte (Gemüsetortellini, Fisolengulasch, Rindsragout Esterhazy usw.), 60 Dosen 800g Fertiggerichte (Gefüllte Paprika, Ravioli, Chilli Con Carne, Rindsgulasch etc.), 30kg Nudeln, 30 Mal Suppe im Glas, versch. Gemüsedosen wie Mais, Kidney Bohnen, Linsen 3kg, franz. Mischgemüse 3kg, Schwarzwurzeln 3kg 4 Dosen, 80 Dosen Aufstriche, 160 Paar Cabanossi, 10l Speiseöl, 12l Essig, 20kg Zucker, 20kg Kaffeebohnen, 72l haltbare Milch, 20kg gemahlener Kaffee, 20 Pkg. Löskaffee, viele Süßigkeiten und Knabbereien, 30 Gläser Rote Rüben Salat und Russenkraut, 40 Tomatenfischdosen und 40 Thunfischdosen, 30 Gläser Sugo 500g, sowie 60 Fl. Duschgel, 20 Fl. Cremeseife, 50 Dosen Deo, 20 Dosen Rasierschaum, 300 Stk. Rasierer, 15 Tuben Handcreme, viele viele Packungen Damenhygiene, Wattestäbchen, 10 Großpackungen Tempo, neue Socken für D & H, neue Unterwäsche für D & H, 30 T-Shirts, 10 Jeans, 2 Stk. 2-Mann Zelte, Isomatten, 10 Rucksäcke und vieles, vieles andere mehr! Lieben Dank an unsere Spender, die diese Spendenlieferung erst möglich machten. Vergelt's Gott und eine tiefe Verneigung.  

23.4.2020 – “Otto” und unsere Schützlinge!

Heute, Donnerstag 23.4.2020 ... nachdem wir vergangenen Montag zum wiederholten Male von Polizei und Krisenstab des Landes O.Ö. wieder die Erlaubnis bekamen, unseren Verteil-Donnerstag mit den inzwischen gewohnten Sicherheitsvorkehrungen machen zu dürfen, trafen wir bereits gestern Mittwoch die ersten Vorkehrungen für heute. Die Kühlware kommissionieren und in Boxen lagern, danach die tiefgefrorene Pizzasalami aus dem -40° Tiefkühllager holen, um sie bis heute aufzutauen und zu portionieren. Danach ins Lager und unseren Kühlschrank bis obenhin anfüllen, alles bis Donnerstag kühlen. Zwischendurch Fragen am Telefon beantworten, da ja heute die neue Tips Zeitung (Linz Stadt) mit einer ganzen Seite über unsere Aktion auf den Markt kam, dann weitermachen und mich nicht beirren lassen, wenngleich auch viele Vorurteile am Telefon geäußert werden, ich lasse unsere Schützlinge in kein schlechtes Licht rücken und lasse mir aber auch nichts anmerken, dass ich diese unehrliche Art der Kommunikation so gar nicht mag. Heute dann das aufschneiden der Wurst und gleich im Lager die logistische Anordnung diverser Kühlwaren in verschiedenen Boxen. Heute vormittags dann die restlichen hergerichteten Spenden aus dem Kühllager holen und anschließend Brot und Gebäck holen und ab nach vorne, es ist schon spät geworden, 11.45Uhr. In 1 Stunde muss ich wieder im Lager sein und alles in den Bus laden. Schnell heim....was essen und ab wieder ins Lager. Noch schnell telefonisch die Kommissionierung einer Spendenlieferung für nächste Woche vereinbart, und ab geht's. Bei 22° und Bilderbuch-Himmel geht es wieder Richtung Ansfelden, Bus ausräumen, alle hergerichteten Boxen mit den vorgefertigten Lebensmittelbeutel raus stellen, wenn unser heutiges Team kommt, können wir loslegen mit einladen. Punkt 14Uhr war dann unser Team heute vollständig, es kann losgehen....mit Vollgas und toller Unterstützung unserer Helferinnen waren wir im Nu geladen und wir konnten loslegen. 15.15 Uhr...normaler Verkehr auf der Autobahn, als gäbe es Corona nicht, soll uns auch recht sein, die staumachenden Vermessungen auf der Autobahn sind fertig, nichts hält uns noch, vorher im Lager haben wir noch diskutiert, dass es heute vermutlich ein starker Tag werden würde, und ich hab irgendwie "Angst", es könnte sich der Trend der letzten Wochen fortführen, dass sich immer mehr Pensionisten und arme Menschen zusätzlich zu unseren Obdachlosen und Bedürftigen zu unserem Bus einfinden könnten. Ich erzählte euch ja vor kurzem von "Otto" und seiner Gattin, die nicht mehr weiter wissen. Ankunft um 15.30 Uhr, 2 freie nebeneinander liegende Parkplätze, ich bin glücklich...Bus ausräumen und alles ausbreiten. 15.50 Uhr, wir sind bereit müssen jedoch bis Punkt 16 Uhr warten mit der Ausgabe. Eine der ersten Gäste beim Bus heute war eine "alte Bekannte", die sich sichtlich schwer tat, sich auf den Beinen zu halten, Rena gab ihr einen Hocker zum setzen, ihre Erzählung warum sie seit Monaten nicht mehr beim Bus war, hörte sich tragisch an, 2-fache Herz OP und monatelanger Krankenhausaufenthalt. Jetzt wußten wir das auch. Auf Ihr Ersuchen ihre Taschen gleich mit Lebensmittel zu füllen, gingen wir ein weil wir die Geschichte glaubten und sie ja sagte "ich werde nach Anruf von einem Hr. Doktor hier abgeholt, der mich heim bringt". Nachdem ihre Taschen gefüllt waren, stand diese Frau auf vom Hocker und machte sich mit ihren Taschen und dem Trolley auf den Weg und ging stolzen Schrittes weg vom Bus. Aha! Soso, naja, wieder einmal reingefallen, man merkte von dieser 2-fachen Herz OP auf einmal gar nichts mehr. Egal - abhaken! Später kam "Otto" (der Pensionist) wieder bei uns vorbei, und er war so dankbar und zugleich traurig, weil er nicht weiß wie's weitergeht, mit ihm und seiner Frau. Ich versuchte Mut zu machen, aber was kam, waren Tränen. "Otto" bekam heute etwas mehr Lebensmittel, eben für 2 Personen und für eine ganze Woche. Ich finde, es muss hier auch gesagt werden, dass wir natürlich neben unseren Schützlingen auch für diese Menschen da sind und da sein wollen, das ist unser Vereinszweck, so steht es in unseren Statuten. 90 Menschen kamen heute zu unserem Bus, 90 Existenzen, die alles andere als ein normales, geregeltes Leben haben, und die Wenigsten sind wirklich selber Schuld, die Wenigsten! Wie wir immer zu sagen pflegen, es kann JEDEN treffen, JEDEN, das geht schneller als man glaubt! Beim Bus heute eine tolle, ruhige Stimmung, keine Drängler, keine Stänkerer, alles ruhig. Zwischendurch kommt eine Hauptamtskraft der Pro Mente Linz (nach Vorankündigung am Mittwoch) und holt für 4 ihrer Klienten ebenso Lebensmittel, Obst, Gemüse, Süßes und Getränke. Eine überaus nette Danksagung überzeugte uns anschließend, dass auch hier die Hilfe nötig ist und diese Hilfe 1:1 bei den Bedürftigen ankommt. Um 17.45 haben wir das meiste unserer mitgebrachten Spenden an den Mann, an die Frau gebracht und packen zusammen. Ich hatte das Gefühl, es kann noch nicht so spät sein, wo sind die letzten 2 Stunden nur hin, aber wie jeder weiß, wenn man etwas gern und mit dem ganzen Herzblut macht, so wie unser gesamtes Team die Donnerstagsverteilung, dann vergeht die Zeit wie im Flug. Abfahrt Richtung Lager, alles ausladen...das übergebliebene Frischegut noch nach Pasching ins Kühllager bringen, und dann schnell heim, der zuhause frisch gestreute Rasensamen lechzt nach Wasser, also schnell den Turbo schalten und so kommt noch ein langer Abend, lange Nacht auf mich zu. Die Software für Lagerverwaltung noch an unsere Bedürfnisse anpassen, damit wir inventieren können. Das liebe Gönner, liebe Wegbegleiter, steht auf dem heutigen Programm, so wie die letzten 4 Nächte auch. Ein großes VERGELT'S GOTT all unseren Spendern und Gönnern, die auch diesen Verteil-Donnerstag ermöglichten, DANKE für all die Hilfe und Unterstützung. Ein herzliches DANKE auch an unser gesamtes TEAM, das wie immer großartiges leistete, heute wie in der Vergangenheit, IHR SEID GROSSARTIG!

Dienstag 21.4.2020 – Eine so tolle menschliche Geste!

Heute Dienstag, 21.4.2020 ... all die tollen Freunde rund um Palmetshofer Christian und Christian Rachle, die wieder eine so großartige Spende organisierten und diese auch gleich aus der Steiermark abholten und zu uns lieferten. Die Firma Landena KG aus Steinach-Pürg spendete uns heute tolle 1296 Dosen Gulaschsuppe im 400g Gebinde & 406 Stück Dosen Gerstensuppe im 800g Gebinde. Vielen, herzlichen Dank der Firma Landena und eine tiefe Verneigung an Patrick, von den Linzer Lions Aliter, der auf eigene Kosten diesen Transport aus der Steiermark abwickelte. Vergelt's Gott und lieben Dank für diese überaus menschliche Geste der Nächstenliebe

Ein kühler Verteil-Donnerstag mit tollen Menschen!

Heute, Donnerstag 13.2.2020, der 7. Verteil-Donnerstag im neuen Jahr und der Tag heute begann mit etwas Schnee am Morgen und ein paar Grade im Minus die sich bald auflösten. Vormittags Gebäck holen und den vergessenen Wasserkocher im Lager suchen. Zu Mittag wichtiger Termin, Gutachter für Gebäude kommt wegen unseren Wasserschaden, der andere kommt Morgen früh. 13Uhr alles einpacken und ins Lager fahren. Das gestern in Sierning abgeholte Gratis-Gemüse und Obst ausladen und alles herrichten, dass wir um 14Uhr den Transporter beladen können. Eine Dame kommt um etwa 14.10Uhr ins Lager, und wollte genauere Infos über unsere Arbeit und dem Verein wissen. Wir geben Flyer mit und erzähle ihr noch ein paar Eckdaten unseres Wirkens. Dann gemma's an und beladen im Schnellzugstempo den Transporter. Barbara Nowecki, unsere "ProntoProntoDame" ( www.prontopronto.at - Event Varietè) fährt mit dem Elektro Hubwagen und wir helfen zusammen das nichts passiert und alles bestens klappt. Um 15.10Uhr fahren wir im Lager ab und sind so gegen 15.30Uhr an unserem Platz angekommen. Wolfgang weist uns ein und es warten heute etwa 15 Menschen auf uns. Ausräumen und "anrichten" für unsere Schützlinge, damit es ab 16Uhr dann reibungslos abläuft. Zug um Zug kommen immer wieder Menschen um die Ecke und unser bekannter Parkraumwächter wird auf einen heissen Tee mit Vanillekrapfen eingeladen und er ist glücklich ob dieser kurzen Pause. Herr Hageneder (seine Gattin besuchte uns letzten Samstag im Lager mit einer Spende) besuchte uns und brachte heute von seiner Gattin einen Karton voller Mohnkuchen vorbei, er schmeckte köstlich und kam bei den Menschen sehr gut an. Vielen lieben Dank! Die Verteilung geht toll voran, da kommt Frau Magister B. mit Freund und Bekannten um die Ecke, wobei der Bekannte (Russe) schon von weitem umherschrie und wild gestikulierte. Ich forderte ihn auf, niemanden zu beschimpfen und zum schreien/gestikulieren aufzuhören, wobei er lächelte und nur meinte: "ich mache was ich will, und wenn es dir nicht passt, bring' ich dich um". Ich hab 3-Mal nachgefragt wie er das meinte und 3-Mal meinte er "ich bring dich um", wo ich diesen "Herrn" dann bat, den Platz zu verlassen. Frecher weise ging er noch zum Bus und wollte (ohne sich registrieren zu lassen) sich vordrängen und beim Bus Lebensmittel abholen, was ich sofort unterbunden habe. Ich machte ihm deutlich dass er hier nichts mehr verloren hat, worauf er dann mit einem leichten Schubbser weg vom Bus gedrängt wurde. Tja, der Russe war weg und es war wieder ruhig, alle Schützlinge, alle Menschen sind jede Woche so unendlich dankbar, es kommt jeden Donnerstag so vieles zurück von den Menschen, das tut dem gesamten Team richtig gut zu sehen. Es ist für niemanden selbstverständlich, was wir machen. Insgesamt waren heute wieder etwa 60 Schützlinge bei uns, die sich Lebensmittel, warme Kleidung, Schuhe und anderes für die kommende Woche holten. 18Uhr, wir haben fast alles eingeräumt, kommen noch 2 Nachzügler, und wir öffnen den Bus nochmal und versorgen auch diese beiden. Dann ab ins Lager, alles ausräumen, kurze Gespräche mit dem gesamten Team über heutige Eindrücke und wir gehen alle mit einem großartigen Gefühl nach Hause. Lieben Dank ans gesamte Team für die tolle Unterstützung, für Eure Hilfe, Vergelt's Gott! Ein besonderer Dank ergeht wie immer an unsere Spender/innen und Gönner/innen, die uns diese Verteilungsaktion jeden Donnerstag erst möglich machen. Eine tiefe Verneigung und ein großes, lautes DANKESCHÖN! Es tut so gut, helfen zu können.

Ein Vortrag über Armut und Obdachlosigkeit im Stiftsgymnasium Wilhering!

Heute, Freitag 7.2.2020, wir besuchen heute auf Wunsch Frau Prof. Christa Wänke, Frau Prof. Woidi und Frau Prof. Michaela Ela Ebner die beiden 5. Klassen sowie die 6. Klasse im Stiftsgymnasium Wilhering. Jenes Gymnasium das schon so derart vieles für uns veranstaltet und gesammelt hat. Wir halten 2. Vorträge über Armut, Wohnungs- und Obdachlosigkeit in O.Ö.. Die Ohren gespitzt und teilweise sichtlich beeindruckt von Fakten, Zahlen und Schicksalen. Die Schüler verfolgen Aufmerksam die Präsentation und sind sichtlich erschüttert über manch Erklärungen. Leider kann man so einen Vortrag nicht mit Schönwetterphrasen machen, hier sprechen wir viele verschiedene Problematiken wie z.B. Alkoloholismus, Drogensucht, psych. Erkrankungen u.v.a. an. Wir gehen in viele Details und verschweigen nichts. Die Schüler dankten es uns mit 2 tollen Geldspenden. Die 6. Klasse bietet ja seit einiger Zeit "Dienstleistungen" (Hunde Gassi führen, Kuchen backen u.v.a.) an (Posting in unserer Gruppe), und die Auftraggeber spenden im Gegenzug etwas Geld in einen Topf, der dann an uns übergeben wird. Eine großartige Idee von tollen Schülern und Lehrkräften, die man sich einfach für seine Kinder nur wünschen kann. Die 6. Klasse übergab uns das Ergebnis der ersten "Dienstleistungen" und spendeten uns geniale € 630,- !   Die beiden 5. Klassen (Fabian, Maximilian, Elissa, Lara, Elena, Rosa, Magdalena, Regina, Melanie, Teresa, Karen, Maja, Caroline, Mia-Alice) verkauften bei Veranstaltungen Kuchen, Brötchen u.a. und spendeten uns so heute € 299,84 - ein tolles Ergebnis und an dieser Stelle eine tiefe Verneigung an all die beteiligten Schüler und Lehrkräften. Wir sind tief beeindruckt! Vergelt's Gott und Dankeschön dass wir bei Ihnen zu Gast sein durften!