16.12.2020 – Frauenhaus Wels und viele Weihnachtsgeschenke!

Heute, Mittwoch 16.12.2020 ... Spendenlieferung ins Frauenhaus Wels! Viele haltbare Lebensmittel wie z.B. haltbare Milch, Nudeln, Reis, Kaffee, Fertiggerichte, Süßigkeiten und Knabbereien, viele verschiedene Hygieneartikel, Waschpulver, Toilettenpapier, Küchenrollen, Küchen- und Badreiniger, Allzweckreiniger und Geschirrspülmittel uvam.. Auch viele Eurer Weihnachtsgeschenke durften wir heute hier abgeben, für die Kinder und Frauen. Vielen Dank all unseren Spendern/innen dass wir auch hierher Eure Spenden bringen durften. Vergelt's Gott und Danke 🙂 ❤

15.12.2020 – Die 3. war die letzte!

Heute, Dienstag 15.12.2020 ... die 3. Anlaufstation war das PMC in Steyr. Auch hierher brachten wir viele Eurer Weihnachts-Schuhschachteln, viele Eurer Geschenke. Auch viele haltbare Lebensmittel hatten wir dabei, sowie Hygieneartikel jeder Art und vieles, vieles andere auch. Viele neue Winterjacken, neue Winterschuhe, neue Unterwäsche und neue Socken. Leider ist nicht jede Einrichtung so glücklich und froh über unsere Spenden, wie z.B. die Notschlafstelle Steyr oder die Frauenhäuser Steyr/Wels/Vöcklabruck, hier im PMC war das heute leider der Fall. Trotzdem wissen wir, dass hier die Spenden auch an die "richtigen Menschen" verteilt werden. Wir behalten Euch trotzdem in guter Erinnerung und wünschen Euch alles, alles Gute. Frohe Weihnachten und ein tolles 2021 für Euch. Danke allen Spendern dass wir auch diese Spendenlieferung machen durften. Vergelt's Gott und Danke auch an Robert, der heute und Gestern schon tatkräftigst mithilft. 🙂 ❤

10.12.2020 – Schnee und ein langer Donnerstag!

Der Tag, der heute hoffentlich gut endet! Heute Donnerstag, 10.12.2020 fahren wir wieder nach Linz, um unsere Schützlinge mit dem Nötigsten zu versorgen. Lebensmittel, Hygieneartikel, warme Kleidung und warme Schuhe, ein Gespräch, ein kleines Lächeln und viele Nächtigungsjetons, die wir heute schenken werden. Die Woche begann nicht so schön, Christian verließ unseren Verein und viele Dinge funktionieren nicht immer so, wie sie geplant waren. Situationen entwickeln sich ungewollt gegensätzlich, viele Menschen überreagieren in dieser Zeit, in diesem Corona-auf und ab verlieren manche Menschen die gesellschaftliche Orientierung, beugen die soziale Ordnung und verstehen die Welt nicht mehr, wenn auf ihre Kosten wieder jemand anderer als letzter lacht. Wie so oft im Leben. Manchmal verstehe auch ich diese Welt nicht mehr. Wenn der Funke des Lebens zu erlöschen droht, werden normalerweise alle Geister wach die man in sich trägt, um nicht einen leisen Tod in dieser lauten Welt zu sterben!
Meine Tage beginnen seit einigen Wochen pünktlich um 6 Uhr früh, und meistens endet der Tag spät nachts, gegen Mitternacht. Ich merke deutlich wie mir die letzten Wochen in den Gliedern liegen, alles tut weh, oft ein wenig verkühlt und sehr oft überfordert. Aufgeben ist keine Option, da draußen verlassen sich so viele Menschen auf uns. 70 Wochenstunden sind zurzeit völlig „normal“. Diese Woche Dienstag, Feiertag, 8. Dezember, wir machen trotzdem Spendenannahme im Lager, dabei ist unsere Lagerware noch nicht einmal fertig in die neuen Regale eingeräumt, wir hatten noch keine Zeit dazu. Wir widmen uns gänzlich unseren Spendern/innen, und arbeiten die gebrachten Spenden gleich auf, lagern diese gleich ein. Wir sind glücklich über jede noch so kleine Spende, über jede Dose Gulaschsuppe, jedes Duschgel, jedes Stück Brot. Leider können wir mit den gespendeten Lebensmitteln nicht den Verteil-Donnerstag UND die Obdachlosen-Einrichtungen, die wir auch beliefern mit Spenden, bewerkstelligen, ohne Lebensmittel zuzukaufen mit Spendengelder. Diese Mengen an Lebensmittel, die an einem Donnerstag verteilt werden, werden nicht einmal zur Hälfte gespendet. Ich wollte Euch einmal eine Größe zum Vergleich geben, damit Ihr seht, was wir so an einem Donnerstag an Spenden verteilen. Dazu kommen dann, so wie jetzt, die Spendenlieferungen in die verschiedenen Einrichtungen…Frauenhäuser…Übergangswohnheime. So eine „normale“ Spendenlieferung hat, je nach Größe der Einrichtung, etwa einen Wert von etwa € 2000,- bis € 3000,-. Viel Geld für einen kleinen Verein wie dem unseren.
Gestern, Mittwoch, war früh morgens eine Spendenabholung in Marchtrenk auf dem Stundenplan, einmal den gesamten Transporter einladen, jeder der das schon einmal gemacht hat, weiß was ich meine. Im Lager dann ausladen, gottseidank helfen Dani und Robert. Die Beiden bleiben im Lager und beginnen mit Robert vom SWS Wels zu kommissionieren, deren Spendenlieferung zusammenzustellen, ich muss derweil ins Tiefkühllager, die Sachen für den Donnerstag holen, um diese noch auftauen zu können, danach gleich ins Kühllager, alles zusammenstellen und in den Transporter einladen. Zwischendurch ein Anruf, wieviel Christbäume braucht ihr? Hr. C. von Cafe & Co stattet heuer die Einrichtungen mit Christbäumen aus, UND, es ist ihm ein besonderes Anliegen, dem gesamten Team unseres Vereins einen Christbaum, eine Nordmanntanne, kostenlos ins Wohnzimmer zustellen. Vielen, herzlichen Dank für diese tolle Geste und wundervolle Spende. Wir bekommen etwa 50 Christbäume gespendet. Toll! Weiter geht’s, wieder zurück in unser Lager, den Beiden beim Zusammenstellen der verschiedenen anstehenden Spendenlieferungen zu helfen. Um 11 Uhr trifft unser neuestes Teammitglied ein, Sabine hilft uns heute auch. Am Nachmittag kommen noch Maria und Beate, also werden wir 2-3 Einrichtungen schaffen. Viel Arbeit. Ziemlich arbeitsintensiv der Tag zur Wochenteilung, aber auch toll mit einem solchen Team zusammenzuarbeiten. Es geht flott, das einzige was fehlt, ist Platz. Die bereits zusammengestellten Paletten stehen im Wege rum, und wir tänzeln zwischen den Bananenschachteln durch. Schnell noch in Leonding Bananenschachteln holen, Stefan hat 75 Stück für mich beiseite getan. Der Mittwoch dauert dann bis etwa 18.30 Uhr und wir haben heute gesamt 4 (!) Spendenlieferungen kommissioniert. Das war richtig harte Arbeit. Zuhause geht’s dann noch weiter mit all der Vereinsarbeit am PC, Dinge vorzubereiten, Hinweise ausdrucken, Bilder bearbeiten, Postings erstellen um Euch am Laufenden zu halten. Der heutige Donnerstag begann früh morgens mit einem weißen Schneekleid über dem grünen Gras in meinem Garten. Ui, und es schneit immer noch. Der Tag wird lang und der Wetterbericht sagt heute nicht viel Gutes. Es wird wohl den ganzen Tag regnen oder schneien, Mal schauen, unser Herr hat da schon oft kurzfristig anders entschieden. Also noch ein Stoßgebet Richtung Schneewolken, vielleicht hilft’s ja? Heute Morgen steht Bauhof am Plan, Einkauf abholen, Telefonieren und vielen Menschen zu antworten. 9.30 Uhr Treffpunkt Lager, mit Elke, Robert und Sabine. Elke und ich fahren nach Haid, wie üblich Brot und Gebäck holen, Obst und Gemüse ebenso. An dieser Stelle ein großes DANKE an Susanne, für die ganzen Sachen die wir bekommen. Eingeladen, ab geht es nach Ansfelden, alles ausladen, ui, mah, ich habe die gespendeten Kekse zuhause vergessen, dabei wollen wir heute heißen Tee und Kekse austeilen. Also ab Richtung Franzosenhausweg, Kekse holen und gleich wieder zurück. Die Post muss im Waren Eingang abgeholt werden, heute waren es 11 Packerl, die den Weg zu uns fanden. Alles auspacken und fotografieren. Telefon: „Ich habe Euch vor 2 Wochen einen Schlafsack via Amazon geschickt, ist der angekommen?“ Kann ich nicht beantworten, da Amazon den Absender nicht nennt, wenn nicht explizit eine Grußkarte ausgefüllt wurde. Keine zufriedenstellende Antwort, aber ich kann’s nicht ändern, ich weiß es leider nicht. Wer uns von der Amazon-Wishlist etwas schickt, wäre es fein, wenn Ihr eine Grußkarte ausfüllt damit wir auch Auskunft geben können, ob die Spende ankam. Wieder und wieder kommen große Packerl an mit Kleidung, obwohl wir immer noch Kleidungs-Stop haben, leider. Elke kümmert sich um die Weihnachts-Geschenke die ich zur morgigen Spendenlieferung mitnehmen werde, Robert und Sabine kontrollieren das ganze Gebäck und Obst auf Genießbarkeit. Sortieren es sortenrein in Bananenschachteln und verpacken das Gebäck gleich in 3-er Einheiten, damit wir es nachmittags nur noch ausgeben müssen. Käse, Wurst, Pizzen, Dorschfilets u.a. sind bereits seit gestern in unserer Gefrierkombi und frösteln dort vor sich hin (und her), also noch Salami aufschneiden, fast alle Kühlboxen sind voll, wohin mit der Salami und dem Brie? Eine Kühlbox finden wir noch. Alles gut. Um 13.30 Uhr begannen wir zum Laden unserer Donnerstagswagerl, der Humer-Anhänger muss sich noch ein wenig vom Camembert-Geruch lösen, sonst fällt unsere Ingrid in Ohnmacht. Um 15.15 Uhr Abfahrt bei Regen und 4° in Ansfelden, unser Transporter ist heute etwas schwerer als sonst, wir haben viele, viele tolle Sachen dabei. Der Wettergott heute dürfte wenig Einsehen haben, tiefe Wolken und kein heller Fleck am Himmel. Deshalb haben wir auch unsere neuen Pavillons eingepackt, aber auf die Plane, auf die Folie vergessen, Brigitte angerufen, sie war gottseidank erst vom Lager Richtung Linz aufgebrochen, wurde aber durch einen LKW behindert, sodass sie noch nicht weit kam und die Folien aus dem Lager holen konnte. Wir bauten langsam auf und warteten auf Brigitte und die Planen. 20 Schützlinge sind schon da, und Monika steht wie immer, als Erste vor unserem Bus. Brigitte kam und wir bauten die 2 Pavillons auf, damit das Team und die Lebensmittel vorm Schnee und Regen geschützt sind. Da kommt ein Flixbus-Fahrer und drückt mir € 50,- in die Hand, „das ist eine ganz tolle Sache die Ihr hier macht und obendrein absolut seriös“, DANKE das Ihr das macht. Wir sagen Danke für die Spende. J Keine 5 Minuten später wollte jemand etwas einkaufen bei uns, als er die Antwort bekam, dass man hier nicht einkaufen kann sondern dass wir hier Spenden verteilen, zückte er sein Portemonnaie und spendete uns € 20,-, auch hier ein Vergelt’s Gott und Dankeschön. Die Ausgabe läuft ruhig ab mit den schon gewohnten 2 Meter Abstand, mit heißem Tee und Kekse für unsere 79 Schützlinge, die uns heute besuchten. Es war ein ruhiger Verteil-Donnerstag, als Joe kam und mir seine Hand auf meine Schulter legte und meinte: „Ihr seid sooo Geil, dass ihr uns nicht vergesst und uns jede Woche, bei jedem Wetter helft, ich kann es nicht so sagen wie ich es gerne tun würde, drum sag ich einfach DANKE. Was Du machst für uns, hat noch nie jemand gemacht.“ Mir bleibt jedes Wort im Hals stecken und sag ihm: „Unserem Team musst Du danken, die stehen jede Woche hier und teilen die Spenden an Euch aus, nicht mir“. Ich mag es nicht, wenn ich immer im Fokus aller Schützlinge und Spender stehe, und wenn auf unser tolles Team vergessen wird. Unser gesamtes Team hat sich mindestens so ein großartiges Lob verdient, wie ich es oft bekomme. Das ist mir immens wichtig. Frau B. und ihr Freund, beide aus dem Ausland, seit über 20 Jahren hier in Österreich, wurde krank, verlor Job, Wohnung, verlor alles, seit einiger Zeit nächtigen die Beiden im Linzer Kanalsystem nahe dem Bahnhof, keine Adresse liebe Leute, die man sich als „Anschrift“ wünscht. Die Beiden tun mir leid, unendlich leid, weil hier wirklich das Schicksal erbärmlich zuschlug! Harry, ein Schützling von uns, bedankte sich heute 3 Mal bei mir und ich sagte ihm, er solle sich bei Ingrid bedanken, Ingrid hat ihm auch eine neuwertige Winterjacke und neue Schuhe gegeben. Was er dann auch machte. „Ich freue mich immer, wenn ich Ingrid sehe. Ihr seid schon ein toller Verein“, meint Harry. Gegen 17.45 Uhr sehe ich wie ein Parkwächter an Brigittes Auto schreibt, ich stürze über die Straße beim Wissensturm, und wollte ihm erklären, dass Brigitte gerade Spenden austeilt und sie die Zeit übersehen hat. „Pech gehabt“ meinte der Parkwächter mit lächelndem Gesicht. Tja, ich sag‘ besser nichts. Das Lächeln hätte er sich sparen können. Vor 14 Tagen erwischet es unsere Ingrid, die auch Strafe zahlen musste. Ich geh wieder zurück zu unserem Bus und weiß, dass ich mir hier etwas überlegen muss, es kann nicht sein, dass dauernd wer von uns Strafe zahlen muss. Mir wird eine Lösung einfallen, bestimmt. Um 18.25Uhr, wieder fast eine halbe Stunde länger als geplant, geht der letzte Schützling von unserem Bus weg, mit einem zufriedenen Gefühl und einem Schlafsack unterm Arm. 46 Nächtigungsjetons teilten wir auch heute wieder aus, damit unsere Schützlinge wenigstens die eine oder andere Nacht in der warmen Notschlafstelle verbringen können. Wir bauen die beiden Pavillons ab, alles wird eingepackt, ab nach Hause ins Lager, es wurde schon kalt an den Ohren, Fingerspitzen und Zehen. Der Platz noch schnell abgesucht ob der ganze Müll eingesammelt wurde. Abfahrt ins Lager, bei 1° kommen wir in Ansfelden an, unser Team wartet schon vorm Lager. Alles ausladen und wieder einlagern, wir teilen noch die übriggebliebenen Jour-Krapfen auf und teilen uns noch kurz aus, die verschiedenen Eindrücke werden kurz erwähnt und dann geht jeder seinen Weg in die Nacht. 20.30 Uhr – Daheim angekommen, bekomm ich vom Nachbarskater, der bei mir eingezogen ist, die Leviten gelesen, miau miau miau (ich habe Hunger) unaufhörlich. Der Tag hängt mir heute extrem nach und es wird 22 Uhr bis ich mich zum PC quäle und Euch den Donnerstag schildere. Jetzt um 23.38 Uhr stelle ich mein Posting Online und wünsche Euch allen eine gute Nacht. Und vielen lieben Dank an alle Spender/innen dass wir auch heute wieder nach Linz fahren durften, und ein besonderes Danke an unser Team, das heute bei Schnee und Regen tapfer ausgehalten hat. Bin richtig stolz auf EUCH! Schön dass es Euch gibt. Gott schütze Euch! J <3

21.7.2020 – Salzburgs 1.Spendenlieferung heute!

Heute, Dienstag 21.7.2020 ... 1. von zwei Spendenlieferungenheute ging in die Obdachlosen-Einrichtung Soziale Arbeit gGmbH....der Tag heute begann um 5.30, da wir gestern Montag schon alles in den Transporter geladen haben, brauchten wir heute nur noch einsteigen und wegfahren. Wir, das waren heute Christian und Walter. Um 6.30 Uhr Christian abholen, dann fuhren wir direkt auf die Autobahn Richtung Salzburg, bei wenig Verkehr kamen wir relativ schnell in Salzburg Nord an, die Raststelle dort wurde direkt anvisiert. Ein Toast und Kakao zum Frühstück, bevor es in die 1. Einrichtung geht. Um 8.15 Uhr Ankunft, Parkplatz zum Ausladen wurde extra freigemacht, dann geht's ans anpacken. Die Mannschaft der Soz. Arbeit war fleissig und half mit alles in den 2. Stock zu bringen. Wir hatten heute dabei: 20kg Zucker, 15kg Bohnen-Kaffee, 30kg Nudeln, 20kg Reis, 25kg Fertiggerichte im 3kg Gebinde, 120Stk. 400g Dosen Fertiggerichte, 60 Stk. Dosensuppen, 80 Packerlsuppen, 84l haltbare Milch, Löskaffee und gem. Kaffee, 12l Speiseöl, 12l Essig, 50 Fertiggerichte für die Mikrowelle, 80 Wurstaufstriche, 60 Leberaufstriche, 40 Gläser Marmelade, 40 Dosen Tomatenfisch, 40 Dosen Thunfisch, 80 Suppen im Glas, 20 Pkg. Tortelloni und 20 Pkg. Gnocchi, Roladen und Guglhupf, Knabbereien und Süßigkeiten, viele, viele Getränke sowie Hygieneartikel wie Shampoos, Duschgels, Bodymilks, Cremeseifen und Nachfüllpacks, Handseifen, Deo's, Zahnbürsten und Zahnpasta, Rasierer und Rasierschaum, 1 Jumbopackung Toilettenpapier und 5 Pkg. Küchenrollen, Waschpulver, Essigreiniger, WC Reiniger, Feuchttücher, Wattestäbchen, Taschentücher und und und ... wir danken all unseren Spendern/innen und Gönnern/innen, die uns auch diese Spendenlieferung erst möglich machten. Vergelt's Gott und Dankeschön! Von der Sozialen Arbeit ging es ein paar Kilometer weiter in die Salzburger Wärmestube. Dazu im anderen Posting mehr.  

25.6.2020 – “Ohne Euch gäbe es viele von uns nicht mehr!”

Heute Donnerstag, 25.6.2020 ... unser wöchentliches Hauptereignis, nach der gestrigen Spendenlieferung ins Welser Frauenhaus, stand heute wieder am Tagesplan, unser Verteil-Donnerstag in Linz. Der Tag begann stressig, da ich aus Eferding eine größere Spende abholen musste (es wird ein eigenes Posting dazu geben), die eigentlich für Freitag geplant war, es sich aber morgen nicht mehr ausgeht mangels dichtem Zeitplan und mehrerer geplanter Vorhaben. Also ab nach Eferding, von dort ins Kühllager, die gerade abgeholte Spende einkühlen und die ganzen Kühlwaren für den Nachmittag gleich zusammenrichten und einladen in unseren Transporter. Mit der Kühlware dann Richtung Haid, Brot und Gebäck abholen, noch ein wenig ratschen und Meinungen austauschen, dann ab ins Lager, all die Frischesachen sofort wieder einkühlen und auch gleich so einteilen um es nachmittags nur mehr einzupacken ohne viel zusätzlicher Arbeit. Zuerst aber die gesamten Lagertrolleys herausfahren und alles gleich so herzurichten, dass es übersichtlich und leicht erkenntlich ist für den Verteil-Donnerstag, d.h. welche Lebensmittel auf den Anhänger und welche in den Transporter geladen werden. Den ganzen Einkauf von gestern auch noch in einen Trolley laden und ebenfalls im Gang abstellen. Am Abend wenn wir retour kommen von Linz, wird alles wieder ins Lager reingeräumt. Nachdem ich im Lagergang ein völliges Chaos angerichtet habe, fahre ich schnell heim um eine Kleinigkeit zu essen und noch 40 Nächtigungsjetons à € 4,- für die Notschlafstelle Linz einzupacken, heute werden viele Schützlinge kommen, deshalb diese 40 Jetons im Wert von €160,-, vermutlich werden wir die heute alle brauchen damit die Leute wenigstens 1-2 Nächte ein trockenes, warmes Bett haben. Mehr als 2 Jetons pro Person können wir nicht weitergeben, da wir selbst die Jetons von Spendengeldern kaufen müssen und damit sparsam und sorgsam umgehen müssen. Nach der 2Kleinigkeit" fahre ich wieder ins Lager, Maria Fleischanderl und Wolfgang Wegener warteten schon auf mich. Maria stürzte sich gleich über die Salami, diese aufzuschneiden und abzupacken, die ganze Frischware nochmal umzuschlichten damit sich alle Helfer/innen bei der Ausgabe leichter tun und alles leicht auffindbar ist. Leider sagte dann Markus, der heute unserer Ausgabe beiwohnen wollte, ab, aber ein andermal klappt es sicher. Darauf freue ich mich schon. Es ist immer großartig, wenn sich verschiedene Menschen unsere Donnerstags-Aktion aus der Nähe vor Ort anschauen und vielleicht auch noch mithelfen und so Kontakt zu unseren Schützlingen bekommen, und die eine oder andere Lebensgeschichte, das eine oder andere Schicksal hören. Viele Menschen hatten wir auf diese Weise schon zu Gast bei unserem Bus, und ich glaube dass wirklich alle einiges für sich mitnehmen konnten, Erkenntnisse, Gedanken, Erzählungen oder einfach nur Bilder. Um 14Uhr kamen dann noch Barbara Nowecki, Brigitte Stadler & Ingrid Strassl, so war dann unser heutiges "Einlade-Team" zusammen. Wolfgang kümmerte sich ums Obst, Brot und Gebäck, dann ab den elektr. Hochhubwagen holen, unsere Donnerstagswagerl standen schon bereit, einer im Bus von oben das Gleichgewicht halten, und beidseitig vom Wagerl ebenfalls je eine Helferin zum balancieren und zur Sicherheit. Der Transporter war bald geladen, zum Schluss noch unseren neuen transportablen Kühlschrank laden, der auch mit Akku läuft, um die Kühlkette für die ganze Frischware einzuhalten. Den Transporter einmal umdrehen, den geliebten, neuen Anhänger, den uns die Fa. Humer GmbH aus Gunskirchen nach unseren Wünschen herstellen ließ und uns kostengünstigst zur Verfügung stellt, anhängen. An dieser Stelle nochmal ein ganz ganz großes DANKE der Fa. Humer, für diese tolle, menschliche Geste. Nach dem anhängen nochmal alles kontrollieren und für die Abfahrt fertig machen. Ingrid Strassl und Wolfgang fahren im Transporter mit mir, die Wolken die mich aus dem Mühlviertel anlachen, schauen so feucht aus, aus der Ferne. Es waren Regenwolken. Ich betete zu Jesus "Bitte Bitte KEIN REGEN, ich hab doch extra deswegen zu Mittag zusammengegessen". In Linz angekommen waren 2x 2 Parkplätze wie für uns geschaffen. Wolfgang, unser Schützling vor Ort, der uns jede Woche hilft, hielt uns diese Plätze frei. Besser geht nicht. Anhänger positioniert, Transporter abgestellt, mittlerweile war es 15.45 Uhr, Zeit um langsam auszuladen und auf den Tischen aufzudecken. Andrea Dostl, Beate Loeffler & Markus Obermayr stießen heute noch in Linz zu uns um uns tatkräftigst zu unterstützen, da wir mit etwa 100 Schützlingen rechnen. Im Nu war alles aufgestellt, wir haben gerade begonnen mit der Ausgabe, begann es zu regnen und hörte bis etwa 17.30 Uhr nicht mehr auf. Nass bis auf die Haut, Hose, T-Shirt, Schuhe, Socken...hoffentlich wird das keine Verkühlung. Was solls, es muss weitergehen, 91 Schützlinge, die dann auch wirklich heute bei unserem Bus waren, wollen Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung, wenn's geht ohne lange im regen stehen zu müssen. Bei dieser Anzahl geht es aber ohne Wartezeiten nicht, manche hatten einen Knirps dabei, manche wie z.B. Elvisa kamen gar nur in Stricksocken, ohne Schuhe zu uns, wir sorgten hier sofort für neue Socken und neue Schuhe für Elvisa. Ganz stolz zeigte sie die auch gleich in der wartenden Runde her. Viele viele Aussagen kamen auch heute wieder: z.B. "Wir sind echt so froh, dass ihr uns helft, wir wüßten nicht weiter wenn's Euch nicht gäbe" .... "Ohne Euch gäbe es einige von uns schon lange nicht mehr, DANKE dass Ihr uns helft und zu uns steht". Wenn das gestandene Mannsbilder sagen, bleibt dir ein riesengroßer Knoten im Hals stecken. Nicht alles wurde direkt zu mir gesagt, aber alles zu unserem Team. Natürlich wollen wir für unsere Schützlinge da sein, natürlich wollen wir helfen, und natürlich machen wir unsere Aktion aus tiefster Nächstenliebe mit ganz viel Herzblut von jedem Einzelnen. Das macht uns als TEAM...uns als Verein aus. DANKE dem gesamten TEAM für Eure Unterstützung, Eure Hilfe, es ist nicht selbstverständlich, ehrenamtlich so einen Dienst zu machen, manchmal gehen die Schicksale richtig an die Nieren. Wir begegnen unseren Schützlingen auf Augenhöhe mit aller Wertschätzung, und das spüren unsere Schützlinge und danken es mit vielen Aussagen, mit einem Lächeln oder einer anderen liebevollen Geste. Gegen 17.30 Uhr hörte der Regen auf und die letzten 2 Nachzügler wurden auch noch versorgt mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln, all unsere Frischware ging aus, viele Dinge im Bus waren ebenfalls weg und aus, selten das wir so leer zurückfahren. Aber wir sahen heute wieder deutlich, wie wichtig unsere Aktion ist. Danke allen Spendern/innen und Gönnern/innen dass wir jede Woche diese, unsere Aktion machen dürfen. Es tut so gut zu helfen. Zurück im Lager alles flott ausgeräumt und beschlossen, wir brauchen heute unbedingt ein "Nachbesprechungs-Eis" beim McDonalds nebenan. Was wir dann auch schlemmten. Bei diesen Nachbesprechungen werden immer wieder verschiedene Dinge, verschiedene Aussagen der Schützlinge diskutiert und drüber gelacht oder gar geweint. Es tut so gut so ein tolles TEAM zu haben, das Woche für Woche, sogar im strömenden Regen, aushält und an einem Strang zieht. DANKE dafür Und so kam ich gegen 20 Uhr heim und sichtete die Fotos und schreibe wie üblich den Text hier, trotzdem warten noch viele verschiedene Arbeiten heute auf mich. Morgen früh wieder Spendenliefern, Spendenabholen u.v.a.m., also die Arbeit geht uns nicht aus, in diesem Sinne danke dass Ihr mein ganzes Posting durchgelesen habt. Vergelt's Gott

4.5.2020 – Die 2. Spendenlieferung ging in die Notschlafstelle!

Heute Montag 4.5.2020 ... die Zweite! Die 2. Anlaufstelle nach dem Frauenhaus Vöcklabruck, war heute die Notschlafstelle in Vöcklabruck. Dorthin brachten wir heute ganz viele 800g und 400g Fertiggerichte, haltbare Milch, Nudeln, Reis, Sugo, Aufstriche, Zucker, Speiseöl, Essig, 14x 6er Träger Mineralwasser, 18 Fl. à 1,5l Verdünnsäfte, 3 Kartons à 10 Pkg. Knabbereien und Chips, 2 große Säcke voller Süßigkeiten, Hygieneartikel wie Duschgel, Shampoo, Deo's, Damenhygiene, Kämme und Bürsten, 12 Pkg. Toilettenpapier, 10 Pkg. Küchenrollen, 10l flüss. Waschmittel, 40kg Waschpulver, Allzweckreiniger, Küchenreiniger, Glasreiniger, Geschirrspülmittel und vieles andere mehr. Lieben Dank all unseren Spendern, die auch diese Spendenlieferung heute ermöglichten. Vergelt's Gott und Dankeschön  

Ein kühler Verteil-Donnerstag mit tollen Menschen!

Heute, Donnerstag 13.2.2020, der 7. Verteil-Donnerstag im neuen Jahr und der Tag heute begann mit etwas Schnee am Morgen und ein paar Grade im Minus die sich bald auflösten. Vormittags Gebäck holen und den vergessenen Wasserkocher im Lager suchen. Zu Mittag wichtiger Termin, Gutachter für Gebäude kommt wegen unseren Wasserschaden, der andere kommt Morgen früh. 13Uhr alles einpacken und ins Lager fahren. Das gestern in Sierning abgeholte Gratis-Gemüse und Obst ausladen und alles herrichten, dass wir um 14Uhr den Transporter beladen können. Eine Dame kommt um etwa 14.10Uhr ins Lager, und wollte genauere Infos über unsere Arbeit und dem Verein wissen. Wir geben Flyer mit und erzähle ihr noch ein paar Eckdaten unseres Wirkens. Dann gemma's an und beladen im Schnellzugstempo den Transporter. Barbara Nowecki, unsere "ProntoProntoDame" ( www.prontopronto.at - Event Varietè) fährt mit dem Elektro Hubwagen und wir helfen zusammen das nichts passiert und alles bestens klappt. Um 15.10Uhr fahren wir im Lager ab und sind so gegen 15.30Uhr an unserem Platz angekommen. Wolfgang weist uns ein und es warten heute etwa 15 Menschen auf uns. Ausräumen und "anrichten" für unsere Schützlinge, damit es ab 16Uhr dann reibungslos abläuft. Zug um Zug kommen immer wieder Menschen um die Ecke und unser bekannter Parkraumwächter wird auf einen heissen Tee mit Vanillekrapfen eingeladen und er ist glücklich ob dieser kurzen Pause. Herr Hageneder (seine Gattin besuchte uns letzten Samstag im Lager mit einer Spende) besuchte uns und brachte heute von seiner Gattin einen Karton voller Mohnkuchen vorbei, er schmeckte köstlich und kam bei den Menschen sehr gut an. Vielen lieben Dank! Die Verteilung geht toll voran, da kommt Frau Magister B. mit Freund und Bekannten um die Ecke, wobei der Bekannte (Russe) schon von weitem umherschrie und wild gestikulierte. Ich forderte ihn auf, niemanden zu beschimpfen und zum schreien/gestikulieren aufzuhören, wobei er lächelte und nur meinte: "ich mache was ich will, und wenn es dir nicht passt, bring' ich dich um". Ich hab 3-Mal nachgefragt wie er das meinte und 3-Mal meinte er "ich bring dich um", wo ich diesen "Herrn" dann bat, den Platz zu verlassen. Frecher weise ging er noch zum Bus und wollte (ohne sich registrieren zu lassen) sich vordrängen und beim Bus Lebensmittel abholen, was ich sofort unterbunden habe. Ich machte ihm deutlich dass er hier nichts mehr verloren hat, worauf er dann mit einem leichten Schubbser weg vom Bus gedrängt wurde. Tja, der Russe war weg und es war wieder ruhig, alle Schützlinge, alle Menschen sind jede Woche so unendlich dankbar, es kommt jeden Donnerstag so vieles zurück von den Menschen, das tut dem gesamten Team richtig gut zu sehen. Es ist für niemanden selbstverständlich, was wir machen. Insgesamt waren heute wieder etwa 60 Schützlinge bei uns, die sich Lebensmittel, warme Kleidung, Schuhe und anderes für die kommende Woche holten. 18Uhr, wir haben fast alles eingeräumt, kommen noch 2 Nachzügler, und wir öffnen den Bus nochmal und versorgen auch diese beiden. Dann ab ins Lager, alles ausräumen, kurze Gespräche mit dem gesamten Team über heutige Eindrücke und wir gehen alle mit einem großartigen Gefühl nach Hause. Lieben Dank ans gesamte Team für die tolle Unterstützung, für Eure Hilfe, Vergelt's Gott! Ein besonderer Dank ergeht wie immer an unsere Spender/innen und Gönner/innen, die uns diese Verteilungsaktion jeden Donnerstag erst möglich machen. Eine tiefe Verneigung und ein großes, lautes DANKESCHÖN! Es tut so gut, helfen zu können.

30.1.2020 – € 900,- vom Betriebsrat der Barmh. Schwestern!

Donnerstag, 30.1.2020: Der Angestelltenbetriebsrat des Ordensklinikums Linz, der Barmh. Schwestern rund um Frau Carmen Ulrich, Hr. Erwin Deicker und Hr. Sebastian Prohaska spendete uns gestern .... Tataaaaaam ♫♫♪ ♫♪♪ ......... € 900,- .... diese Geldspende wird zweckgewidmet für unseren Transporter. Vielen, lieben Dank und ein ganz großes VERGELT'S GOTT für diese großartige und überaus tolle Geldspende! DANKE & Vergelt's Gott!

30.1.2020 – Man muss nicht alles verstehen, oder?

Donnerstag 30.1.2020 - Verteil-Donnerstag Nr. 5 im neuen Jahr! Der Tag begann für mich um 5.30Uhr mit Stress, da die 4. und letzte Diabetesschulung heute Vormittag auf dem Stundenplan stand. Am Ende dieser Schulung, am Balken der Tiefgaragenausfahrt des Med. Campus III (ehem. AKH) gab es dann noch eine unschöne Auseinandersetzung, aber so endete mein Vormittag, ich widmete mich ab sofort gedanklich dem heutigen Nachmittag, unseren Schützlingen nach einer kurzen Pause (1 Woche Urlaub) wieder die Hand geben zu können. Um 13 Uhr fuhr ich ins Lager, alles für die Beladung herzurichten, da warten schon Spender im Lager, auf die fast vergessen hätte, aber dazu mehr in einem separaten Posting. Etwas spät (15.35 Uhr) kamen wir vom Lager weg und fuhren bei +6° Richtung Linz, vereinzelt blinzelte die Sonne durch und wir waren mit einem guten Gefühl unterwegs nach Linz. Angekommen warteten schon etwa 30 Schützlinge auf uns, wir beeilten uns da wir schon spät dran waren. Punkt 16 Uhr war dann die Menschentraube schon auf etwa 60 Menschen angewachsen, trotzdem blieb auch nach einer kurzen Rede von mir ins Gewissen unserer Schützlinge, alles friedlich. Wir mussten auf ein paar Dinge hinweisen, die wir nicht akzeptieren, und es wurde gut aufgenommen. 16 Uhr, Beate legt los mit "Berechtigt" Markerl auszugeben, Ingrid, Barbara, Gustl und Gilbert, Brigitte und Gerlinde sowie Renate und Wolfgang leiteten alles in die Wege und es ging los, die bis dahin angeschwollene Menge von ca. 130 obdachlosen Menschen blieb ruhig, gesittet und zeigte Disziplin (lt. ORF Bericht in O.Ö. heute vom 28.1.2020 gibt es doch nur 43 Obdachlose in Linz, woher die anderen kommen die heute bei unserem Bus sind und warten, kann sich von den "Herrschaften", die sowas behaupten, wohl niemand erklären). Im Nu war heute unser Anhänger leer gefegt, ebenfalls unser Transporter, der war noch nie so leer wie heute. Gegen 17 Uhr besuchte uns Sr. Tarcisia (ehem. Vincistüberl) beim Bus, sie unterhielt sich mit uns und den Menschen, sie ist einfach eine tolle Frau, die unsagbar viel geleistet hat für die obdachlosen Menschen. Sie wird im Februar, in ihrer neuen Wirkungsstätte in Wien eine Spendenlieferung von uns bekommen. Später fuhrt sie mit dem Zug zurück nach Wien. Nach einiger Zeit kam "Raimund" (Name geändert, von dem ich Euch vor ein paar Wochen erzählte, er hat Lungen- und Brustkrebs) mit "Manfred" (Name geändert) zu uns, "Manfred" wurde vorgestern an der Lunge operiert, ein Teil seiner Lunge wurde entfernt, und heute steht er gebeugt vor uns, seine Wundschmerzen und Stiche in der Wundgegend sind enorm, lassen ihn immer wieder zusammenklappen und fast weinen vor Schmerzen. Wir stehen hilflos davor und Wolfgang erklärte sich bereit, den schweren Rucksack von "Manfred" in die Notschlafstelle zu tragen. Wir wissen nicht ob nicht die Rettung die bessere Lösung wäre, aber er winkte ab und meinte nur "die nehmen mich ohnehin nicht mit". Wolfgang nahm den schweren Rucksack und "Manfred" in den "Schlepptau". Ich hab kein gutes Gefühl wenn ich einen Menschen so schmerzerfüllt sehen muss und eigentlich nichts machen kann, das tut so unendlich weh, das geht ganz tief rein. Als um 17.55 Uhr der letzte unserer Schützlinge mit einer vollen Tasche Lebensmittel ging, wusste unser großartiges Team, was wir heute "geleistet" haben. Wir haben nicht nur als Aktion und Verein großartiges gemacht, sondern besonders als TEAM! Alle halfen zusammen, alle Teammitglieder zogen an einem Strang und wir ergänzten uns großartig. Unsere Jetons für Übernachtungen in der Notschlafstelle, die wir auch jeden Donnerstag an unsere Schützlinge ausgeben, werden gerne angenommen, es sind jede Woche zwischen 30 und 50 Jetons die wir ausgeben, diese Jetons müssen wir kaufen um € 3,50 für 1 Nacht. Aber sie sind eine riesengroße Hilfe für die Menschen bei unserem Bus. Sich immer wieder bedankend drücken sie unsere Hände, umarmen uns und manchmal kommt auch ein kleines Tränchen zum Abschied. Alle unsere Schützlinge sind einfach NUR dankbar, das sollen wir auch bitte all unseren Spendern und Gönnern ausrichten, die jede Woche so großes leisten und Lebensmittel, Hygieneartikel, warme Kleidung, Schlafsäcke u.a. zur Verfügung stellen. Ein großes Vergelt's Gott und Dankeschön an alle Menschen, die uns auf unserem Weg immer wieder so toll unterstützen, ohne Euch wäre das alles NICHT MÖGLICH! Ein Donner(s)-Tag geht zu Ende, doch meine Gedanken an unsere Schützlinge bleiben in mein Gedächnis, in meine Erinnerung eingebrannt. Danke dass wir das alles erleben dürfen!

27.12.2019 – Spendenlieferung nach Graz!

Heute, Freitag 27.12.2019 ... wie angekündigt ging es heute auf die Fahrt ins Vinzidorf nach Graz. Bei steirischem Schneegestöber und Schneefahrbahn ging es die A9 Richtung Graz. Frau Wimmer und Ihr Team wartete schon auf uns. Diese 1-Malige Spendenlieferung nach Graz hatte mehrere Hürden, bis diese fertiggestellt und zugestellt war. Wir bringen zum ersten Mal Spenden nach Graz, weil auch hier viele wichtige Dinge für die Obdachlosen fehlen. Für diesen Winter 2019/2020 wird es auch die einzige bleiben. Wir hatten viele haltbare Lebensmittel wie Ketchup, Marmelade, Zucker, haltbare Milch, Speiseöl, Essig, Aufstriche, Kaffee, haltbare Fertiggerichte in 400g und 800g Dosen, Nudeln und Reis uva. sowie Hygieneartikel verschiedenster Art wie Shampoo, Duschgel, Deo, Damenhygiene, Rasierschaum und Rasierer, Zahnbürsten und Pasta, Handseifen und Cremeseifen, Fußcremen, Toilettenpapier, Küchenrollen, Geschirrspülmittel, Waschpulver flüssig und Pulver, 60 Winterjacken D/H, neue Unterwäsche und neue Socken D/H, Winterschuhe für D/H, Schlafsäcke und Isomatten, einige Eurer Weihnachtsgeschenke und vieles andere mehr dabei. Herzlichen Dank allen Spendern die diese Spendenlieferung erst möglich machten. Vergelt's Gott und lieben Dank!