25.3.2021 – Ein ereignisreicher, aber auch trauriger Tag!

Verteil-Donnerstag vom 25.3.2021:
Seit Wochen befinden wir uns Vereinsmäßig im Ausnahmezustand, Lagerumstrukturierung, Inventur und viele kleine Umlagerungsaktionen, der Umfang dieser ganzen Tätigkeiten ist so enorm, dass wir alle froh sind, wenn wir hoffentlich kommendes Wochenende alles abschließen können. An diesem kommenden 3. Wochenende in Folge der ganzen Lagerarbeiten bringen wir hoffentlich die Inventur unter Dach und Fach, das wäre am wichtigsten. Wenn da draußen jemand Lust und Laune hat, am kommenden Samstag bei der Inventur mitzuhelfen, jede helfende Hand ist herzlich willkommen. Neben Lagerarbeit und Spendenabholungen gab es außerdem noch viel arbeitstechnisches Nebengeräusch das ich normalerweise nicht erwähne. Alleine die Linz-Touren zu den Hotspots brauchen Vorlaufzeit, alles muss kommissioniert und eingeladen werden, um dann 4...5…6 Stunden auf den nächtlichen Linzer Straßen zu den einzelnen Hotspots unterwegs zu sein. Vergangenen Dienstag waren wir wieder unterwegs, Beate und ich, in einem separaten Posting wurde schon erzählt was alles geschah. Diese Touren sind jedes Mal einzigartig, weil man wirklich deutlich sieht, wie unsere Schützlinge die Nacht im Freien in zum Teil widrigsten Verhältnissen verbringen müssen. Die Gespräche und Treffen bei unseren nächtlichen Touren liebe ich zutiefst, weil hier niemand etwas schönredet, alle sehr dankbar sind und ich froh bin wenn ich unsere Schützlinge versorgt weiß. Manchmal wird über Nacht ein Schlafsack kaputt, der Reißverschluss gibt den Geist auf oder irgendein anderes Missgeschick und dann brauchen die Leute einen anderen Schlafsack. Den bringen wir dann mit. Liebe Leute, das größte Problem beim Leben auf der Straße aber ist, dass unsere Schützlinge tagsüber die Sachen wie Schlafsack, Isomatte und alle anderen Sachen, irgendwo bunkern müssen, irgendwo verstecken müssen, weil sie die ganzen Sachen gar nicht den Tag über mitschleppen könnten. Deshalb werden die Sachen irgendwo in einer Ecke bis zum Abend gelagert, und meistens ist es so, dass am Abend die letzten Habseligkeiten verschwunden oder einfach von jemanden entsorgt wurden. Oft werden hier nicht nur Schlafsack und Isomatte entsorgt, sondern auch oft der hinterlegte Rucksack mit den Papieren. Ja, man sollte die Papiere immer dabeihaben, das wissen wir alle, nur beim Leben auf der Straße ist der ganze Tag ein Stressfaktor, in diesem Stress vergessen viele die Papiere aus dem Rucksack zu nehmen, und so verlieren viele ihre Papiere wie Reisepass, Ausweis, Staatsbürgerschaftsnachweis, Geburtsurkunde usw.. Das Leben auf der Straße verlangt all unseren Schützlingen Hochleistung ab. Ja, Hochleistung, weil es viele in der Notschlafstelle nicht einmal bis zum Eingang schaffen ohne Alkohol, und Alkohol ist dort absolut verboten, verständlicherweise. Aber für jemanden der auch bei -10° auf der Straße leben muss, ist der Alkohol ein Freund, der ihm hilft das rundherum erträglicher zu erleben und auch nicht im Minutentakt seine Situation hinterfragen muss, das macht den Menschen kaputt. Über die eigene Situation nachdenken zu müssen, und keinerlei Lösung im Blickfeld zu haben oder keine echte 2. Chance zu bekommen, das liebe Leute, macht Menschen kaputt, lässt sie noch tiefer in die Flasche schauen. ABER, wir haben viele Schützlinge die absolut gar nichts mit Alkohol oder Drogen am Hut haben, die nüchtern ihre Situation ertragen müssen und ebenfalls keine Lösung vor Augen haben. Wir haben Ingenieure, Doktoren und Akademiker auf der Straße, unter den Obdach- oder Wohnungslosen, die kein Bein mehr ins Leben bekommen, aus den verschiedensten Gründen, und nicht immer sind unsere Schützlinge selbst schuld. Oft spielt das Leben schon absurd mit. Grausame Schicksale sind an der Tagesordnung, manchmal von Menschen gemacht, manchmal vom Schicksal geschickt und vom alten Herrn da droben übersehen. Das was wir heute erfahren haben, darf…kann…will ich nicht erzählen hier, aber es ist eines der grausamsten Dinge die ich in meinem Leben gehört habe. Mich schaudert es jetzt noch, wenn ich nur daran denke. Und um die Frau um die es geht, wussten wir bis vor kurzem so gut wie gar nichts. Keine Einzelheiten, und schon gar nicht was hier vorgefallen ist. Hier muss ich auch gestehen, diese Frau durch ihr Schweigen, völlig falsch eingeschätzt zu haben, was mir heute so sehr leidtut, was mir weh tut, weil ich Vorurteile hatte ohne zu wissen, was wirklich der Grund ist für ihre Armut. Liebe Leute, bitte verzeiht aber ich kann nicht schreiben um was es im Detail geht, keine Ahnung ob ich das je kann. Jedenfalls tut es ganz tief drinnen sehr, sehr weh, auch, dass ich hier einem Vorurteil aufgesessen bin.
Die Gründe sind vielfältig, warum Menschen obdach- oder wohnungslos werden, viele Versäumnisse lassen sich auch nicht wieder weg reden, schönreden, verheimlichen. Ich habe viele Schicksale gehört, viele Fehler von Menschen eingestanden bekommen, habe auch viele willkürliche Aktionen von Behörden gehört, die man eigentlich nicht glauben möchte, und doch sind sie wahr. Die Gründe für die Obdachlosigkeit sind so vielfältig wie all unsere Schützlinge, jede/r Einzelne hat eine eigene Geschichte und Gründe, warum er/sie so abgestürzt ist. Aber deswegen diese Menschen zu beschimpfen wie es so oft passiert, ist genauso daneben wie den Menschen Faulheit, Abzocke oder gar Böseres vorzuwerfen. Ich mache diese Aktion die 7. Wintersaison, und es gab noch nie eine Saison wie die laufende, und glaubt mir eines liebe Leute, NIEMAND ist sicher vor einem Absturz, vor Obdach- oder Wohnungslosigkeit, absolut niemand, es kann JEDE/N treffen. Krankheit, Scheidung, Arbeitslosigkeit, kein Geld mehr für Miete, Betriebskosten, und wenn hinter einem Menschen das soziale Netz wie Familie oder Freunde wegbricht, man keine Anlaufstelle mehr hat für Hilfe, dann findet man sich im freien Fall wieder. Und das geht manchmal ziemlich schnell, leider. Wenn dann niemand da ist der einen auffängt, niemand da ist der dir wieder auf die Beine hilft, dann schaffen es die wenigsten wieder auf die Beine. Da draußen gibt es viele Menschen, die wollen nicht auf der Straße schlafen, wollen nicht in der Kälte bei -10° leiden, wollen sich nicht täglich beschimpfen lassen, wollen ihr Recht auf Leben nicht verwirkt sehen. Durch irgendwelche Umstände oder durch psych. Krankheiten/Einschränkungen können die wenigsten ihre Situation analysieren oder einschätzen, geschweige denn ändern. Sie alle brauchen Hilfe, in vielerlei Form. Es passiert ja schon vieles in Linz, aber bei weitem nicht alles. Viele Situationen werden durch das bestehende System der Obdachlosenhilfe einfach zu wenig oder gar nicht abgedeckt. Es gäbe viele Punkte abzuarbeiten, ehe man sich als verantwortungsvoller Linzer Politiker zurücklehnen könnte, manchmal habe ich das Gefühl, dass Hilfe in vielen Richtungen erst gar nicht in Frage kommt. Das liebe Leute, tut mir richtig weh. Es könnten gewaltige Synergien geschlossen werden um auf diese Weise das Beste für all die Obdach- und Wohnungslosen auf die Beine zu stellen, lediglich das Interesse fehlt. Wir als Obdachlosenhilfsaktion erweitern unsere Aktion jede Woche um weitere Hilfe für Schicksale, die es eigentlich nicht geben dürfte. Der Volksmund sagt immer, Zitat: „Österreich hat so ein dichtes soziales Netz, da fällt keiner durch“. Von Wegen, das soziale Netz bei uns ist so löchrig wie der berühmte Schweizer Käse und es ist nicht abzusehen, dass diese Löcher gestopft werden.
So kam es diese Woche für uns zu einem sehr schönen Abschluss, dass wir Dominic seine dringend notwendigen Tabletten besorgen konnten, heute beim Bus war deutlich zu sehen, wie ausgeglichen er ist, wie notwendig unsere Aktion war. Wir sind überglücklich. Und für unsere tägliche Tablettenabgabe an Dominic fanden wir Sarah, die sich künftig um alle Belange um Dominic kümmert, sie begleitet ihn zum Arzt um ein Folgerezept zu bekommen, macht alles um Dominic ein erträgliches Dasein zu ermöglichen. Danke dafür liebe Sarah. Die ersten Schritte sind gemacht, er hat vollstes Vertrauen zu Sarah und zu uns, das tut gut, nur dann können wir auch effektiv helfen.
Die ganzen Vorbereitungen für unseren Donnerstag heute liefen wie immer. Heute früh wieder Einkauf holen, Brot und Gebäck aus Haid. Ingrid und Barbara kamen heute schon früh ins Lager um die Inventur der Kleidung fertig zu machen, daneben machten Ulli, Petra und ich die Kontrolle der Lebensmittel. Um 15.15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir Richtung Linz, bei Sonne und +14°, gottseidank endlich ein halbwegs warmer Tag. Bei Ankunft warten schon etwa 15 Schützlinge auf uns, den Mädels Bus (von Barbara Pronto Pronto) mit dem Gebäck im Heck steuerte heute Ulli, sie lenkte und bremste bravourös, zwischendurch hatte ich Angst ob ihrer Gäste im Auto, aber sie machte das wirklich großartig! J Ich weiß nicht ob es an ihrer Beifahrerin Petra lag, dass alles so gut ging? Egal, gut angekommen ist die Hauptsache, gelle liebe Ulli?
Gleich zu Beginn des heutigen Verteil-donnerstags kam Hr. S. von der ÖBB, ich freue mich immer ihn zu sehen, er und sein Kollege ermöglichen uns unsere Aktion an diesem Platz. Vergelt’s Gott und hab großen Dank. Ich erzählte ihm vom Vorfall von letzter Woche, er nahm es gelassen, was meine Steine in meiner Brust schmelzen ließen. Huch! Gleich zu Beginn kam eine Dame von der Sozialen Initiative, mit der wir schon oft kooperierten, sie würde dringend für einen jungen Mühlviertler Schützling, der ab kommenden Montag bei einer Tischlerei schnuppern darf und nur Leinenschuhe hat, stabile Schuhe in Größe 47/48 brauchen, eine Arbeitshose und andere Sachen. Wir vereinbaren, dass sie kommenden Samstagvormittag bei unserer Spendenannahme zu uns ins Lager kommt und sich dort die Sachen für den jungen Mann abholt. Sie ist glücklich, weil sie nicht weiß wo sie sonst um derart gelagerte Hilfe ersuchen könnte. Wir helfen gerne und direkt, das ist uns wichtig. Zwischendurch kommt ein Pärchen die aus der professionellen Bettlerszene kommen, hier dürfen wir nach Weisung des LKA OÖ gar nicht helfen, was wir auch nicht beabsichtigen, zu tun. Ich muss mich dafür wieder einmal auf Rumänisch beschimpfen lassen, was aber weiter kein Problem ist. Insgesamt kommen heute 91 Schützlinge zu uns, fast kein Verteil-Donnerstag mehr unter 90 Menschen, Wahnsinn. Nicht nur diese Anzahl an hilfesuchenden Menschen, sondern für uns auch eine echte finanzielle und organisatorische sowie logistische Competition, die jeden Donnerstagabend aufs Neue losgeht. Alles wieder zeitgerecht abrufbereit zu haben, ist ja kein Kindergeburtstag, sondern harte Arbeit, die wir gerne machen, Woche für Woche. A. (die Frau aus Hallein) kommt heute auch zum Bus, sie hat erfreuliche Neuigkeiten, sie darf, so wir ein Stockbett auftreiben können, ihre Kinder bei sich über Nacht behalten, was ein absoluter Fortschritt ist und ihr ein Dauerlächeln entlockt. Vielleicht gibt es ja jemanden da draußen der/die ein altes Stockbett überhat und es A. spenden würde. Wäre toll. Auch Andy ist heute beim Bus, er braucht Lebensmittel und hat keine guten Neuigkeiten, es wurde ihm aus unerklärlichen Gründen das AMS Geld gestrichen, wir wissen noch nicht, was der Grund war, weil Andy alle Auflagen erfüllte. Ich werde das in den nächsten Tagen abklären. Auch Oliver war heute wieder da, ich freue mich sehr, wenn ich ihn sehe, er muss zum 1.4. aus der Notschlafstelle ausziehen, warum verstehe ich nicht ganz, aber naja. Auch Melanie kommt zu uns, auch über ihren Besuch freue ich mich sehr, sie hat ein Zimmer in einem Gasthaus und würde sich einen Stand-Kühlschrank wünschen, den darf sie im Zimmer aufstellen, es wäre großartig wenn auch hier eventuell jemand von Euch helfen könnte, bitte danke liebe Leute! Die anhaltend hohen Besucherzahlen bei unserem Bus jede Woche, machen mir etwas Angst, viele Menschen wissen nicht mehr wie sie alles zahlen sollen, Miete, Betriebskosten, Strom usw., vielen steht die nackte Angst im Gesicht und ich frage mich im Minutentakt, was grade abgeht, was grade passiert, dass so viele Menschen ohne jede Hoffnung sind. Ich verspreche, wir werden solange wir die Mittel dafür haben, direkt helfen, so helfen, dass die Hilfe direkt ankommt. Das ist uns wichtig. Gegen 18.30 Uhr, eine halbe Stunde nach unserer offiziellen „Sperrstunde“ schließen wir heute die Türen und fahren Richtung Lager Ansfelden. Es war wieder ein ereignisreicher Tag, es bleibt ein gutes Gefühl vielen Menschen wieder geholfen zu haben. Dank EURER Hilfe! Angekommen im Lager kommt mir Gerlindes Lächeln entgegen „Wir sind fertig geworden, mit der gesamten Inventur im Kleiderlager“, wow, unser Team macht echt großartige Arbeit, während wir in Linz waren und Lebensmittel verteilten, arbeiteten Gerlinde und Barbara im Lager an der Inventur, ist das nicht klasse? Wahnsinn, vielen Dank Euch Beiden. Zum Schluss kommt das Gespräch noch auf die Frau, von deren Schicksal wir heute erfuhren, alle waren entrüstet, geschockt und sprachlos. So gehe auch ich heute in die Nacht, aber nicht ohne Euch DANKE und VERGELT’S GOTT zu sagen. Danke für Eure Treue, Eure Loyalität und Eure Unterstützung. Einen großen Dank auch an unser gesamtes Team von heute, DANKESCHÖN! In meinem Kopfhörer läuft ein Uraltschinken der mir hilft, die arme Frau kurz zu „vergessen“. Irgendwie habe ich vor den Bildern die mich heute Nacht begleiten werden, Respekt! Danke und gute Nacht! Schön dass es Euch gibt! 🙂 <3

10.12.2020 – Schnee und ein langer Donnerstag!

Der Tag, der heute hoffentlich gut endet! Heute Donnerstag, 10.12.2020 fahren wir wieder nach Linz, um unsere Schützlinge mit dem Nötigsten zu versorgen. Lebensmittel, Hygieneartikel, warme Kleidung und warme Schuhe, ein Gespräch, ein kleines Lächeln und viele Nächtigungsjetons, die wir heute schenken werden. Die Woche begann nicht so schön, Christian verließ unseren Verein und viele Dinge funktionieren nicht immer so, wie sie geplant waren. Situationen entwickeln sich ungewollt gegensätzlich, viele Menschen überreagieren in dieser Zeit, in diesem Corona-auf und ab verlieren manche Menschen die gesellschaftliche Orientierung, beugen die soziale Ordnung und verstehen die Welt nicht mehr, wenn auf ihre Kosten wieder jemand anderer als letzter lacht. Wie so oft im Leben. Manchmal verstehe auch ich diese Welt nicht mehr. Wenn der Funke des Lebens zu erlöschen droht, werden normalerweise alle Geister wach die man in sich trägt, um nicht einen leisen Tod in dieser lauten Welt zu sterben!
Meine Tage beginnen seit einigen Wochen pünktlich um 6 Uhr früh, und meistens endet der Tag spät nachts, gegen Mitternacht. Ich merke deutlich wie mir die letzten Wochen in den Gliedern liegen, alles tut weh, oft ein wenig verkühlt und sehr oft überfordert. Aufgeben ist keine Option, da draußen verlassen sich so viele Menschen auf uns. 70 Wochenstunden sind zurzeit völlig „normal“. Diese Woche Dienstag, Feiertag, 8. Dezember, wir machen trotzdem Spendenannahme im Lager, dabei ist unsere Lagerware noch nicht einmal fertig in die neuen Regale eingeräumt, wir hatten noch keine Zeit dazu. Wir widmen uns gänzlich unseren Spendern/innen, und arbeiten die gebrachten Spenden gleich auf, lagern diese gleich ein. Wir sind glücklich über jede noch so kleine Spende, über jede Dose Gulaschsuppe, jedes Duschgel, jedes Stück Brot. Leider können wir mit den gespendeten Lebensmitteln nicht den Verteil-Donnerstag UND die Obdachlosen-Einrichtungen, die wir auch beliefern mit Spenden, bewerkstelligen, ohne Lebensmittel zuzukaufen mit Spendengelder. Diese Mengen an Lebensmittel, die an einem Donnerstag verteilt werden, werden nicht einmal zur Hälfte gespendet. Ich wollte Euch einmal eine Größe zum Vergleich geben, damit Ihr seht, was wir so an einem Donnerstag an Spenden verteilen. Dazu kommen dann, so wie jetzt, die Spendenlieferungen in die verschiedenen Einrichtungen…Frauenhäuser…Übergangswohnheime. So eine „normale“ Spendenlieferung hat, je nach Größe der Einrichtung, etwa einen Wert von etwa € 2000,- bis € 3000,-. Viel Geld für einen kleinen Verein wie dem unseren.
Gestern, Mittwoch, war früh morgens eine Spendenabholung in Marchtrenk auf dem Stundenplan, einmal den gesamten Transporter einladen, jeder der das schon einmal gemacht hat, weiß was ich meine. Im Lager dann ausladen, gottseidank helfen Dani und Robert. Die Beiden bleiben im Lager und beginnen mit Robert vom SWS Wels zu kommissionieren, deren Spendenlieferung zusammenzustellen, ich muss derweil ins Tiefkühllager, die Sachen für den Donnerstag holen, um diese noch auftauen zu können, danach gleich ins Kühllager, alles zusammenstellen und in den Transporter einladen. Zwischendurch ein Anruf, wieviel Christbäume braucht ihr? Hr. C. von Cafe & Co stattet heuer die Einrichtungen mit Christbäumen aus, UND, es ist ihm ein besonderes Anliegen, dem gesamten Team unseres Vereins einen Christbaum, eine Nordmanntanne, kostenlos ins Wohnzimmer zustellen. Vielen, herzlichen Dank für diese tolle Geste und wundervolle Spende. Wir bekommen etwa 50 Christbäume gespendet. Toll! Weiter geht’s, wieder zurück in unser Lager, den Beiden beim Zusammenstellen der verschiedenen anstehenden Spendenlieferungen zu helfen. Um 11 Uhr trifft unser neuestes Teammitglied ein, Sabine hilft uns heute auch. Am Nachmittag kommen noch Maria und Beate, also werden wir 2-3 Einrichtungen schaffen. Viel Arbeit. Ziemlich arbeitsintensiv der Tag zur Wochenteilung, aber auch toll mit einem solchen Team zusammenzuarbeiten. Es geht flott, das einzige was fehlt, ist Platz. Die bereits zusammengestellten Paletten stehen im Wege rum, und wir tänzeln zwischen den Bananenschachteln durch. Schnell noch in Leonding Bananenschachteln holen, Stefan hat 75 Stück für mich beiseite getan. Der Mittwoch dauert dann bis etwa 18.30 Uhr und wir haben heute gesamt 4 (!) Spendenlieferungen kommissioniert. Das war richtig harte Arbeit. Zuhause geht’s dann noch weiter mit all der Vereinsarbeit am PC, Dinge vorzubereiten, Hinweise ausdrucken, Bilder bearbeiten, Postings erstellen um Euch am Laufenden zu halten. Der heutige Donnerstag begann früh morgens mit einem weißen Schneekleid über dem grünen Gras in meinem Garten. Ui, und es schneit immer noch. Der Tag wird lang und der Wetterbericht sagt heute nicht viel Gutes. Es wird wohl den ganzen Tag regnen oder schneien, Mal schauen, unser Herr hat da schon oft kurzfristig anders entschieden. Also noch ein Stoßgebet Richtung Schneewolken, vielleicht hilft’s ja? Heute Morgen steht Bauhof am Plan, Einkauf abholen, Telefonieren und vielen Menschen zu antworten. 9.30 Uhr Treffpunkt Lager, mit Elke, Robert und Sabine. Elke und ich fahren nach Haid, wie üblich Brot und Gebäck holen, Obst und Gemüse ebenso. An dieser Stelle ein großes DANKE an Susanne, für die ganzen Sachen die wir bekommen. Eingeladen, ab geht es nach Ansfelden, alles ausladen, ui, mah, ich habe die gespendeten Kekse zuhause vergessen, dabei wollen wir heute heißen Tee und Kekse austeilen. Also ab Richtung Franzosenhausweg, Kekse holen und gleich wieder zurück. Die Post muss im Waren Eingang abgeholt werden, heute waren es 11 Packerl, die den Weg zu uns fanden. Alles auspacken und fotografieren. Telefon: „Ich habe Euch vor 2 Wochen einen Schlafsack via Amazon geschickt, ist der angekommen?“ Kann ich nicht beantworten, da Amazon den Absender nicht nennt, wenn nicht explizit eine Grußkarte ausgefüllt wurde. Keine zufriedenstellende Antwort, aber ich kann’s nicht ändern, ich weiß es leider nicht. Wer uns von der Amazon-Wishlist etwas schickt, wäre es fein, wenn Ihr eine Grußkarte ausfüllt damit wir auch Auskunft geben können, ob die Spende ankam. Wieder und wieder kommen große Packerl an mit Kleidung, obwohl wir immer noch Kleidungs-Stop haben, leider. Elke kümmert sich um die Weihnachts-Geschenke die ich zur morgigen Spendenlieferung mitnehmen werde, Robert und Sabine kontrollieren das ganze Gebäck und Obst auf Genießbarkeit. Sortieren es sortenrein in Bananenschachteln und verpacken das Gebäck gleich in 3-er Einheiten, damit wir es nachmittags nur noch ausgeben müssen. Käse, Wurst, Pizzen, Dorschfilets u.a. sind bereits seit gestern in unserer Gefrierkombi und frösteln dort vor sich hin (und her), also noch Salami aufschneiden, fast alle Kühlboxen sind voll, wohin mit der Salami und dem Brie? Eine Kühlbox finden wir noch. Alles gut. Um 13.30 Uhr begannen wir zum Laden unserer Donnerstagswagerl, der Humer-Anhänger muss sich noch ein wenig vom Camembert-Geruch lösen, sonst fällt unsere Ingrid in Ohnmacht. Um 15.15 Uhr Abfahrt bei Regen und 4° in Ansfelden, unser Transporter ist heute etwas schwerer als sonst, wir haben viele, viele tolle Sachen dabei. Der Wettergott heute dürfte wenig Einsehen haben, tiefe Wolken und kein heller Fleck am Himmel. Deshalb haben wir auch unsere neuen Pavillons eingepackt, aber auf die Plane, auf die Folie vergessen, Brigitte angerufen, sie war gottseidank erst vom Lager Richtung Linz aufgebrochen, wurde aber durch einen LKW behindert, sodass sie noch nicht weit kam und die Folien aus dem Lager holen konnte. Wir bauten langsam auf und warteten auf Brigitte und die Planen. 20 Schützlinge sind schon da, und Monika steht wie immer, als Erste vor unserem Bus. Brigitte kam und wir bauten die 2 Pavillons auf, damit das Team und die Lebensmittel vorm Schnee und Regen geschützt sind. Da kommt ein Flixbus-Fahrer und drückt mir € 50,- in die Hand, „das ist eine ganz tolle Sache die Ihr hier macht und obendrein absolut seriös“, DANKE das Ihr das macht. Wir sagen Danke für die Spende. J Keine 5 Minuten später wollte jemand etwas einkaufen bei uns, als er die Antwort bekam, dass man hier nicht einkaufen kann sondern dass wir hier Spenden verteilen, zückte er sein Portemonnaie und spendete uns € 20,-, auch hier ein Vergelt’s Gott und Dankeschön. Die Ausgabe läuft ruhig ab mit den schon gewohnten 2 Meter Abstand, mit heißem Tee und Kekse für unsere 79 Schützlinge, die uns heute besuchten. Es war ein ruhiger Verteil-Donnerstag, als Joe kam und mir seine Hand auf meine Schulter legte und meinte: „Ihr seid sooo Geil, dass ihr uns nicht vergesst und uns jede Woche, bei jedem Wetter helft, ich kann es nicht so sagen wie ich es gerne tun würde, drum sag ich einfach DANKE. Was Du machst für uns, hat noch nie jemand gemacht.“ Mir bleibt jedes Wort im Hals stecken und sag ihm: „Unserem Team musst Du danken, die stehen jede Woche hier und teilen die Spenden an Euch aus, nicht mir“. Ich mag es nicht, wenn ich immer im Fokus aller Schützlinge und Spender stehe, und wenn auf unser tolles Team vergessen wird. Unser gesamtes Team hat sich mindestens so ein großartiges Lob verdient, wie ich es oft bekomme. Das ist mir immens wichtig. Frau B. und ihr Freund, beide aus dem Ausland, seit über 20 Jahren hier in Österreich, wurde krank, verlor Job, Wohnung, verlor alles, seit einiger Zeit nächtigen die Beiden im Linzer Kanalsystem nahe dem Bahnhof, keine Adresse liebe Leute, die man sich als „Anschrift“ wünscht. Die Beiden tun mir leid, unendlich leid, weil hier wirklich das Schicksal erbärmlich zuschlug! Harry, ein Schützling von uns, bedankte sich heute 3 Mal bei mir und ich sagte ihm, er solle sich bei Ingrid bedanken, Ingrid hat ihm auch eine neuwertige Winterjacke und neue Schuhe gegeben. Was er dann auch machte. „Ich freue mich immer, wenn ich Ingrid sehe. Ihr seid schon ein toller Verein“, meint Harry. Gegen 17.45 Uhr sehe ich wie ein Parkwächter an Brigittes Auto schreibt, ich stürze über die Straße beim Wissensturm, und wollte ihm erklären, dass Brigitte gerade Spenden austeilt und sie die Zeit übersehen hat. „Pech gehabt“ meinte der Parkwächter mit lächelndem Gesicht. Tja, ich sag‘ besser nichts. Das Lächeln hätte er sich sparen können. Vor 14 Tagen erwischet es unsere Ingrid, die auch Strafe zahlen musste. Ich geh wieder zurück zu unserem Bus und weiß, dass ich mir hier etwas überlegen muss, es kann nicht sein, dass dauernd wer von uns Strafe zahlen muss. Mir wird eine Lösung einfallen, bestimmt. Um 18.25Uhr, wieder fast eine halbe Stunde länger als geplant, geht der letzte Schützling von unserem Bus weg, mit einem zufriedenen Gefühl und einem Schlafsack unterm Arm. 46 Nächtigungsjetons teilten wir auch heute wieder aus, damit unsere Schützlinge wenigstens die eine oder andere Nacht in der warmen Notschlafstelle verbringen können. Wir bauen die beiden Pavillons ab, alles wird eingepackt, ab nach Hause ins Lager, es wurde schon kalt an den Ohren, Fingerspitzen und Zehen. Der Platz noch schnell abgesucht ob der ganze Müll eingesammelt wurde. Abfahrt ins Lager, bei 1° kommen wir in Ansfelden an, unser Team wartet schon vorm Lager. Alles ausladen und wieder einlagern, wir teilen noch die übriggebliebenen Jour-Krapfen auf und teilen uns noch kurz aus, die verschiedenen Eindrücke werden kurz erwähnt und dann geht jeder seinen Weg in die Nacht. 20.30 Uhr – Daheim angekommen, bekomm ich vom Nachbarskater, der bei mir eingezogen ist, die Leviten gelesen, miau miau miau (ich habe Hunger) unaufhörlich. Der Tag hängt mir heute extrem nach und es wird 22 Uhr bis ich mich zum PC quäle und Euch den Donnerstag schildere. Jetzt um 23.38 Uhr stelle ich mein Posting Online und wünsche Euch allen eine gute Nacht. Und vielen lieben Dank an alle Spender/innen dass wir auch heute wieder nach Linz fahren durften, und ein besonderes Danke an unser Team, das heute bei Schnee und Regen tapfer ausgehalten hat. Bin richtig stolz auf EUCH! Schön dass es Euch gibt. Gott schütze Euch! J <3

4.5.2020 – Die erste der heutigen Spendenlieferungen!

Heute, Montag 4.5.2020 ... Der Arbeitstag begann heute um 7.15Uhr mit der Beladung unseres Transporters im Lager. Heute mit dabei Gerlinde Körner. Die ersten beiden Spendenlieferungen gingen heute nach Vöcklabruck! Zuerst das Frauenhaus, das sich haltbare Lebensmittel und Fertiggerichte, Nudeln, Reis, Sugo, haltbare Milch, Hygieneartikel wie Duschgel, Shampoo, Damenhygiene, Cremeseifen und Reinigungsmittel wie Boden- und Allzweckreiniger, Glasreiniger, Toilettenpapier, Küchenrollen, 30kg Waschpulver, WC Reiniger u.v.a.m. wünschte. Lieben Dank allen Spendern, die diese Spendenlieferung erst möglich machten! Vergelt's Gott und Danke!  

14.4.2020 – Schokolade vom Action Markt Haid!

Heute, Dienstag 14.4.2020 ... Rebecca Anna & Kathi brachten heute eine großartige Spende im Namen des "Action Marktes Haid" in unser Lager. 2 übervolle PKW's voller Osterschokolade und vielen anderen Süßigkeiten...eine tolle "Action" von "Action Haid" .... Herzlichen Dank und eine tiefe Verneigung für die großartige Spende und diese überaus menschliche Geste! Vergelt's Gott und DANKE!

6.4.2020 – Spendenlieferung ins Linzer Of(f)nstüberl!

Heute, Montag 6.4.2020 ... es ging heute früh mit Lebensmittel und Hygieneartikel direkt nach Linz ins Of(f)nstüberl der evang. Diakonie. Wir hatten 100l haltbare Milch, 10kg Kaffee, 30kg Nudeln und Reis, 60 Packerlsuppen, 50 Dosen Suppen, 50 Dosen-Fertiggerichte, 20kg Zucker, 50kg Waschpulver, 50 Duschgels, 8 Pkg. Toilettenpapier uvam. dabei. Vielen Dank all unseren Spendern, die auch diese Spendenlieferung erst möglich machten. Vergelt's Gott

Ein Vortrag über Armut und Obdachlosigkeit im Stiftsgymnasium Wilhering!

Heute, Freitag 7.2.2020, wir besuchen heute auf Wunsch Frau Prof. Christa Wänke, Frau Prof. Woidi und Frau Prof. Michaela Ela Ebner die beiden 5. Klassen sowie die 6. Klasse im Stiftsgymnasium Wilhering. Jenes Gymnasium das schon so derart vieles für uns veranstaltet und gesammelt hat. Wir halten 2. Vorträge über Armut, Wohnungs- und Obdachlosigkeit in O.Ö.. Die Ohren gespitzt und teilweise sichtlich beeindruckt von Fakten, Zahlen und Schicksalen. Die Schüler verfolgen Aufmerksam die Präsentation und sind sichtlich erschüttert über manch Erklärungen. Leider kann man so einen Vortrag nicht mit Schönwetterphrasen machen, hier sprechen wir viele verschiedene Problematiken wie z.B. Alkoloholismus, Drogensucht, psych. Erkrankungen u.v.a. an. Wir gehen in viele Details und verschweigen nichts. Die Schüler dankten es uns mit 2 tollen Geldspenden. Die 6. Klasse bietet ja seit einiger Zeit "Dienstleistungen" (Hunde Gassi führen, Kuchen backen u.v.a.) an (Posting in unserer Gruppe), und die Auftraggeber spenden im Gegenzug etwas Geld in einen Topf, der dann an uns übergeben wird. Eine großartige Idee von tollen Schülern und Lehrkräften, die man sich einfach für seine Kinder nur wünschen kann. Die 6. Klasse übergab uns das Ergebnis der ersten "Dienstleistungen" und spendeten uns geniale € 630,- !   Die beiden 5. Klassen (Fabian, Maximilian, Elissa, Lara, Elena, Rosa, Magdalena, Regina, Melanie, Teresa, Karen, Maja, Caroline, Mia-Alice) verkauften bei Veranstaltungen Kuchen, Brötchen u.a. und spendeten uns so heute € 299,84 - ein tolles Ergebnis und an dieser Stelle eine tiefe Verneigung an all die beteiligten Schüler und Lehrkräften. Wir sind tief beeindruckt! Vergelt's Gott und Dankeschön dass wir bei Ihnen zu Gast sein durften!  

27.12.2019 – Spendenlieferung nach Graz!

Heute, Freitag 27.12.2019 ... wie angekündigt ging es heute auf die Fahrt ins Vinzidorf nach Graz. Bei steirischem Schneegestöber und Schneefahrbahn ging es die A9 Richtung Graz. Frau Wimmer und Ihr Team wartete schon auf uns. Diese 1-Malige Spendenlieferung nach Graz hatte mehrere Hürden, bis diese fertiggestellt und zugestellt war. Wir bringen zum ersten Mal Spenden nach Graz, weil auch hier viele wichtige Dinge für die Obdachlosen fehlen. Für diesen Winter 2019/2020 wird es auch die einzige bleiben. Wir hatten viele haltbare Lebensmittel wie Ketchup, Marmelade, Zucker, haltbare Milch, Speiseöl, Essig, Aufstriche, Kaffee, haltbare Fertiggerichte in 400g und 800g Dosen, Nudeln und Reis uva. sowie Hygieneartikel verschiedenster Art wie Shampoo, Duschgel, Deo, Damenhygiene, Rasierschaum und Rasierer, Zahnbürsten und Pasta, Handseifen und Cremeseifen, Fußcremen, Toilettenpapier, Küchenrollen, Geschirrspülmittel, Waschpulver flüssig und Pulver, 60 Winterjacken D/H, neue Unterwäsche und neue Socken D/H, Winterschuhe für D/H, Schlafsäcke und Isomatten, einige Eurer Weihnachtsgeschenke und vieles andere mehr dabei. Herzlichen Dank allen Spendern die diese Spendenlieferung erst möglich machten. Vergelt's Gott und lieben Dank!  

Heiliger Abend 2019 mit unseren Schützlingen!

Dienstag, 24.12.2019 - Heilig Abend, unser gemeinsamer Abend mit unseren Schützlingen beginnt um 16 Uhr mit Transporter ausräumen und alles im Saal richten und starten. Dieter Nöbauer (Wirt zur ew'gen Ruh' - vis a vis Barbarafriedhof) sponserte uns ganz, ganz viele Getränke und unterstützte uns bei vielen Leihgaben wie z.B. Besteck. Rafaela Stumptner sammelte Spenden in ihrem Freundeskreis und brachte heute zu unserer Weihnachtsfeier 80 Gutscheine à € 2,- (einzulösen bei Leberkas Pepi) mit. Vielen Herzlichen Dank für diese tolle Geste! Gerry (vom Verein Miteinander, wo wir Dank Ulli Aglas bereits zum 2. Mal nach 2018 herzlichst aufgenommen und wir die Weihnachtsfeier machten durften), startete Punkt 16 Uhr seine Musikmaschine und machte für uns den DJ. Klasse gemacht! Christian, der Betreuer von Miteinander half uns tatkräftigst, alles am schnellsten Weg starten zu können. Gaby Lehermayr & Ferdinand (die diese Weihnachtsfeier plante und alles organisierte - Lieben Dank dafür liebe Gaby) brachten viele, viele Getränke, Gebäck und Brot, und ganz viele Knabbereien mit, die Gaby und Ferdinand auch noch sponserten. Herzlichen Dank! Maria Fleischanderl brachte Tischgestecke mit, Ingrid Strassl lieferte uns heute Vormittag schon das überdrüber-sensationelle Gulasch, es wurde gesponsert und gekocht vom Mostheuriger am Hochfeld (Bad Schallerbach, Sibylle und Herbert Sittenthaler) und organisiert von unserer Ingrid ... recht herzlichen Dank und Vergelt's Gott. Ferdinand kümmert sich großartig um Würstel und Gulasch, Maria Fleischanderl, Gerhard & Elisabeth, Gaby Lehermayr und Rena Meinhart unterstützen das Team organisatorisch bzw. kümmern sich um den reibungslosen Ablauf. Nachdem ausnahmslos alle vom Gulasch begeistert und gesättigt waren, ging es ohne Umwege zu Kaffee und Kuchen/Torte/Süßes. Chris Spielhofer der mit seiner Schwester Marion Stierschneider und Mutter aus Melk zu Besuch kam, sponserte 2 Stangen Zigaretten für unsere Schützlinge (lieben Dank, Chris). Marion Stierschneider brachte einen großen, kalten Schweinsbraten mit Senf & Kren mit, recht lieben Dank liebe Marion. Nach Kaffee und Kuchen ging's ans singen. Unsere Singprofies Gaby, Elisabeth und Rena intonierten und alle folgten singend der Melodie von "Stille Nacht". Insgesamt waren es dann 5 Lieder die wir sangen, Gerhard und Gaby lasen noch tolle Kurzgeschichten, bevor alle unsere Gäste zur Bescherung nach vorne kamen und jede/r sich mit leuchtenden Augen ein Weihnachtsgeschenk abholte. Da die Öffies ab 20 Uhr den Dienst einstellen mussten viele unserer Gäste schon vorher gehen. Es war uns allen, dem gesamten Team der Obdachlosenhilfsaktion, ein großes Vergnügen, diese Weihnachtsfeier zu machen. Lieben Dank all unseren Kuchen- und Keksemachern, die uns auch heuer wieder so großartig und überaus reichlich mit köstlichen Schmackhaftigkeiten unterstützten - HERZLICHEN DANK! Um 21Uhr verließ der letzte Gast unsere Weihnachtsfeier und wir begannen alles in den Transporter zu räumen. Markus Empacher war hier eine große Hilfe. Auf dem Nach-Hause-Weg wollten Rena und ich noch am Bahnhof/Terminal vorbeischauen und dort Getränke, Kuchen u.a. auszuteilen. Franziska und Gaby nahmen unser Angebot gerne an und deckten sich mit Mineralwasser bzw. Cola ein. Auch Kuchen und Knabbereien waren gefragt, also deckten wir unsere Schützlinge vom kalten Terminal noch mit vielen Gustostückerln ein. Auf dem Heimweg wurde mir bewusst, was Manfred der Obdachlosensprecher mir etwa 1 Stunde vorher sagte, nämlich dass Erwin, ein Obdachloser, den ich letzten Freitag noch ein Lächeln abringen konnte, am Samstag verstorben ist. Erwin war ein grader Michl, kein lauter Mensch, ein leiser, freundlicher und angenehmer Mensch. Ich werde sein Lächeln und seine leise Stimme mit scharfem Sinn vermissen. Erwin war es damals, der mir vor gut einem halben Jahr half, den Wasserwagenspritzer vom Linzer Terminal, der die schlafenden Obdachlosen von den Bänken spritzte, dazuzubringen, das Weite zu suchen. Erwin mach's gut, ich werde mich immer an dich erinnern - VERSPROCHEN! Und so war meine Stimmung sehr gedrückt, als wir heimkamen, und doch waren es schöne Stunden, die wir vorher gemeinsam verbrachten. DANKE an ALLE, für diesen heiligen Abend. VERGELT'S GOTT UND DANKESCHÖN!

Wirtspaar
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Eingegangene Geldspenden von 31.10.2019 bis 27.11.2019

Eingegangene Geldspenden in der Zeit vom
********** 31.10.2019 - 27.11.2019 *************
Vielen, herzlichen Dank und Vergelt's Gott!
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Manuel Frühwirt, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Herzlichen Dank!:-)

Patrick Nini, € 50.00 (Verein)
Lieben Dank!:-)

Andrea Brandstätter, € 250.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Carina Kaltenböck &Karl-Heinz Kalten, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Dankeschön!

Vroni Hein, € 10.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vielen Dank!

Stefan Kloihofer, € 5.00 (Lebensmittel & Hygiene)
DANKE!

Astrid Meßthaler, € 15.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!:-)

Eva Waser, € 5.00 (Transporter)
Dankeschön!

Uschi Matsche, € 15.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vielen Dank!

Margit Schimon, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Tamara Huber, € 100.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Herzlichen Dank!

Gaby Lehermayr, € 200.00 (Transporter- Batterie)
Lieben Dank!:-)

Elfi Schienerl, € 30.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Dankeschön!

Evelyn Holowaty, € 30.00 (Verein)
Herzlichen Dank!

Walter Aigner, € 50.00 (Transporter-Batterie)
Vergelt's Gott!:-)

Susanne Süß, € 20.00 (Verein)
Lieben Dank!:-)

Irene Lemp, € 10.00 (Transporter)
Vielen Dank!

Robert Stocker, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!:-)

Sandra Hemetsberger, € 100.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!:-)

Sandra Hemetsberger, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Edith Lehner, € 100.00 (Nächtigungsjetons B37)
Vielen Dank!

Anonym, € 20.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Herzlichen Dank!

Claudia Vogl, € 25.00 (Transporter)
Dankeschön!

ThomasNicola Schlitter, € 25.00 (Verein)
Herzlichen Dank!

Tamara Schatzer, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!

Dr. Johannes Potocnik, € 300.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Anonym, € 300.00 (Transporter)
Dankeschön!

Bettina Hattmannsdorfer, € 50.00 (5 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Vielen Dank!

Marianne Veit, € 25.00 (1 Lebensmittelpaket à € 25,00)
Herzlichen Dank!

Fuchs Elisabeth, € 50.00 (5 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Lieben Dank!:-)

Kurt Gassner, € 50.00 (Verein)
DANKE!

Manuela Siegl, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Mega Treff, € 40.00 (4 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Lieben Dank!:-)

Anonym, € 50.00 (5 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Herzlichen Dank!

Tachodienst Dolzer & Lackner GmbH, € 300.00 (30 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Dankeschön!

Petra Hofbauer, € 15.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Helmut Sandberger, € 50.00 (Lager)
Vielen Dank!

Andrea Dostl, € 10.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Georg Theissler, € 100.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Herzlichen Dank!

Anonym, € 590.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Lieben Dank!:-)

Sabine Bruckbauer, € 25.00 (Verein)
Herzlichen Dank!

Maria Katharina Schabel, € 150.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Dankeschön!

Marisa Hamberger, € 25.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vielen Dank!

Robert & Susi Schachinger, € 50.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vergelt's Gott!:-)

Manfred Eberhart, € 100.00 (Transporter)
Herzlichen Dank!

Martina & Gerhard Lehnert, € 100.00 (Nächtigungsjetons B37)
DANKE!

Birgit Katzenbeisser, € 30.00 (Transporter)
Herzlichen Dank!

Kerstin Partheder, € 100.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Vielen Dank!

Günter Schuster, € 30.00 (Lebensmittel & Hygiene)
DANKE!

Regina Theresia Kaiser, € 47.00 (Lebensmittel & Hygiene)
Dankeschön!

Anonym, € 1000.00 (Verein)
Vergelt's Gott!:-)

Anonym, € 100.00 (10 Lebensmittelpakete à € 10,00)
Herzlichen Dank!

Anonym, € 1000.00 (Verein)
Vergelt's Gott!:-)

Anonym, € 100.00 (10 Lebensmittelpakete à € 10,00)
DANKE! 🙂

Michaela Elias, € 30.00 (Verein)
Vielen Dank!

Brigitte Stadler, € 200.00 (Transporter)
Herzlichen Dank!

Dominik Jäger, € 25.00 (Lager)
DANKE!

Mag. Iris Eibelwimmer, € 400.00 (Transporter)
Vielen Dank!

Petra & Helmut, € 50,00 (Transporter)
DANKE!
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Vergelt's Gott und eine tiefe Verneigung an all unsere Spender!

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