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Dankbarkeit und abgrundtiefe Bosheiten!

12. März 2026
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Dankbarkeit und abgrundtiefe Bosheiten!

Verteil-Donnerstag vom 12.3.2026

Wie Menschen mit uns bzw. mit mir persönlich umgehen, spottet manchmal jeder Beschreibung. Manche Spender wollten uns in der Vergangenheit dahingehend instrumentalisieren, dass wir z.B. bei einer Parteispende einen über 1 Meter großen obligatorischen Spendenscheck ins Foto halten, auf dem irgendein Slogan steht, bei dem ich mich aber weigere, weil wir keine übergroßen „Heimatslogans“ bei einer Spende brauchen oder wollen. Bei einer Firma ist das etwas völlig anderes, aber politisch wollen wir überparteilich sein und uns nicht für irgendeine uns fremde „Botschaft“ benutzen lassen.

Hier nun ein paar Beispiele, die natürlich wahr sind und tatsächlich so passierten, was wir natürlich alles belegen können, wie man uns und unseren Schützlingen teilweise begegnet und was manche „Spender*innen“ in uns sehen, nämlich eine Entsorgungsstelle.

So hat uns z.B. ein Bürgermeister aus dem Umland von Linz vor 2 Jahren 1 Schlafsack, eine kleine Schachtel Obst und € 100,- Geldspende gespendet. Als ich nach unserer damaligen Spendenannahme unser Facebook-Konto besuchte, sah ich das genau dieser Bürgermeister folgendes mit einem Foto postete und uns in seinem Posting verlinkte, Zitat: „Heute war es soweit, wir spendeten heute der Obdachlosenhilfsaktion 50 neue Schlafsäcke, 500kg Obst und Gemüse und € 2500,- Geldspende“. Natürlich kann ich das auch lückenlos beweisen was ich hier schreibe, aber solche Dinge sind schon echt unterirdisch und frech. Natürlich habe ich diesem „Herrn“ ein Mail geschrieben, dass ich keine Spenden mehr von ihm annehme.

Ein andermal kamen 2 Geschäftsleute die zusammengehörten, in einem neuen Porsche Taycan und der zweite in einem neuen Mercedes AMG, ausgepackt haben sie 12 Liter haltbare Milch und 2 Autos voller Kleidung, die kaputt, zerrissen, verschmiert usw. war, und dann kam noch der Zusatz, Zitat: „Für die Obdachlosen ist es noch gut genug“. Wir müssen viel Geld aufbringen für die Entsorgung der kaputten Kleidung, liebe Leute, und wir geben keine Kleidung weiter, die wir selbst nicht auch anziehen würden.

Kaputte Kleidung bekommen wir eigentlich im Winter jede Woche bei unserer Spendenannahme, Ölverschmiert, Lackverschmiert, kaputt, zerrissen oder einfach verschlissen. Uns kostet die Entsorgung dieser Kleidung jedes Jahr sehr viel Geld, dass wir beschlossen haben, die Kleiderannahme immer wieder zu stoppen und nichts mehr anzunehmen. Ich bitte um Verständnis.

Vor 2 Jahren zu Weihnachten, bekamen wir 4 gleiche Weihnachtsschuhschachteln, wo der Deckel nur draufgelegt und nicht zugeklebt war. 1 von den 4 Schachteln fiel uns auf den Boden und alles kullerte heraus. Inhalt: 1 stinkendes, zerschnittenes, dreckiges T-Shirt, eine 2010 abgelaufene Schokolade und ein ungewaschener, getragener Damenslip mit der benutzten Damenhygiene drinnen. Das ist nicht nur respektlos und widerlich, das ist für uns unbeschreiblich unmenschlich.

Von den vielen lange schon geöffneten und schimmeligen, lange abgelaufenen Hygieneartikeln die wir immer wieder bekommen, möchte ich gar nicht erst beginnen. Diese offenen und angebrauchten  Hygieneartikeln, auf denen meist dicker Schimmel liegt, entsorgen wir natürlich umgehend. Oder Haarkämme, wo wirklich starker Schmutz noch im Kamm steckt, gebrauchte Rasierapparate, die fettig, schmutzig und kaputt sind, Haarbürsten in denen noch Büschelweise alte Haare stecken.

Es gibt nichts was es nicht gibt, was uns in all den Jahren gespendet wurde, ist schon teilweise menschenverachtend und nicht zu gebrauchen. Dieses Posting hier soll keine Abrechnung oder ähnliches sein, nein, es ist eine „Bestandsaufnahme“ unsererseits, wie man uns in den letzten Jahren „unterstützte“. Manches kann ich hier gar nicht schreiben weil es so ekelerregend wäre, was wir gespendet bekamen.

Es kam auch immer wieder vor, dass uns Spender*innen sagten, Zitat: „Meldet euch bei mir, wenn ihr etwas braucht“. Normalerweise mache ich das nicht mehr, aber noch vor wenigen Jahren, als ich dann angerufen hatte und um Unterstützung gebeten habe, wusste man plötzlich nichts mehr von der gemachten Aussage, deshalb rufe ich keine Spender*innen mehr an und bitte um Unterstützung. Man wird am Telefon teilweise brüskiert in der Form, Zitat: „Was erlauben Sie sich eigentlich, mich hier anzubetteln“. Und genau diese Momente möchte ich mir ersparen, diese Momente und diese Aussagen braucht niemand, auch ich nicht.

Ich möchte bei euch mitarbeiten, möchte auch helfen, geht das? Dieser Wunsch wird relativ oft geäußert. Diesen Menschen zeige ich zuerst unser Lager, erkläre ihnen um was es bei uns geht, worauf wir großen Wert legen, nämlich auf den Teamspirit und den Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Doch viele von jenen Menschen die diesen Wunsch äußerten, lassen nie wieder etwas von sich hören, andere wieder schließen von vornherein eine Mitarbeit am Samstagvormittag bei der Spendenannahme, völlig aus, Zitat: „Eine ehrenamtliche Tätigkeit am Wochenende passt nicht in meine Lebensplanung“. Aber wir haben innerhalb des Vereins ein gewisses Pensum an Arbeit zu erledigen, sei es am Verteil-Donnerstag, am Spendenannahme-Samstag oder bei der Kommissionierung der Spendenlieferungen, und hier kann ich unseren fleißigen Damen Hilde und Anni nicht jede Woche erklären, dass manche am Verteil-Donnerstag nur in die Kamera lächeln, die Arbeit aber die Anderen machen müssen. Das geht nicht!

Oder auch so ein unterirdisches Treffen. Vor einigen Jahren machten wir unser Vereinsessen in einem Gasthaus vis a vis vom Barbarafriedhof in Linz, bestellt haben wir ein warmes Büffet mit anschließendem Dessert und Kaffee, Kosten für 11 Vereinsmitglieder, € 500,-. Nicht nur von der bereitgestellten Menge war es ein reiner Spott, weil niemand satt wurde, sondern auch von z.B. der Soße des warmen Schweinsbratens, was eine einzige Fettlauge ohne Farbe und ohne Geschmack war, einfach ekelig. Und bei genau diesem Wirt hatten wir vor einigen Jahren ein paar Zimmer für kranke Obdachlose befristet angemietet, Dusche und WC am Gang (und Großteils nicht zugänglich wegen Verstopfung) und in den Zimmern nur das allernötigste, Waschbecken, Bett, Kasten, das wars. Für einen Preis von € 500,- p.M., für 1 Zimmer.

Wir sind schon vielen Frechheiten und Ausuferungen begegnet, die ich hier gar nicht alle erzählen kann, aber ich möchte euch mit diesem Posting nur sagen, was uns so unterkommt das ganze Jahr über.

Davon dass vor einigen Jahren unser privater PKW völlig zerkratzt wurde, am Transporter alle Reifen zerstochen wurden, 2-Mal die Windschutzscheibe eingeschlagen wurde und ich regelmäßig jedes Jahr seit 2017, so um die 20-25 Morddrohungen bekomme, mit solchem oder ähnlichen Zitaten: „Pass gut auf, wir wissen wo du wohnst, wir fackeln dich ab, zünden dich an“. Das, liebe Leute, macht etwas mit dir, wenn du dann in deiner Freizeit irgendwo in Linz spazieren gehst, drehst du dich alle 10 Meter um, um zuschauen wer hinter dir geht und ob der/die eh kein Feuerzeug in der Hand hat. Man könnte echt einen Verfolgungswahn bekommen, würde man sich solche Drohungen zu sehr zu Herzen nehmen, aber wer weiß, wie viele potentielle „Amokläufer“ frei umher laufen in Linz.

Viele, viele Bosheiten und tiefe Abgründe könnte ich euch hier erzählen, was uns so passierte in all den Jahren, aber neben all den bösen Dingen sind die schönen und wertschätzenden Begegnungen doch viel wichtiger. Zum Beispiel dass Ihr uns über so viele Jahre so großartig unterstützt, dass wir jeden Donnerstag in den Wintersaisonen einen Verteiltag machen können und auf diese Weise seit Bestehen des Verteil-Donnerstags, seit 16. August 2018, über 28.000 Menschen nur an den Verteiltagen versorgen konnten. Wir hatten diese Woche den 318. Verteil-Donnerstag, an dem wir für unsere Schützlinge da waren und direkt geholfen haben. 28.000 Menschen, denen wir nur an den Verteil-Donnerstagen geholfen haben. Ich finde das großartig.

Seit 2023 werden in 10 Billa-Märkten in Linz-Umgebung Spendensackerl für uns zusammengestellt, die die Billa-Kunden kaufen können und die Billa uns dann gibt. Seit Bestehen dieser Aktion von Billa wurden uns fast 6000 Stück Spendensackerl mit einem Wert von durchschnittlich € 8,- gespendet. Einfach eine großartige Aktion, DANKE Billa, dafür.

Erst vor kurzer Zeit, nach einem Vortrag bei den Rotariern, zeigte sich Hr. Pfanner sen. so beeindruckt von unserer Arbeit, dass er einige Tage sprachlos war ob dieser Zustände in Linz und Oberösterreich, kurzerhand entschloss er sich dahingehend, uns künftig jedes Monat 2-3 Paletten Fruchtsäfte für unsere Schützlinge zu spenden, eine grandiose Idee und großartige, wundervolle Geste und tolle Spende.

Dann haben wir da ein seit vielen Jahren befreundetes Ehepaar mit 4 Kindern, selbst ehemalige Migranten, die uns seit Jahren jedes Monat € 1000,- spenden, damit wir jene Dinge kaufen können, die uns nicht gespendet werden. Sensationell!

Da gibt es z.B. auch einen großen Lebensmittelhersteller aus der Steiermark, der uns zum wiederholten Male mehrere Paletten haltbare Fertiggerichte, Dosensuppen und vieles andere spendete. Einfach, DANKE und VERGELT’S GOTT! Leider dürfen wir den Namen hier nicht nennen.

Danke aber auch an die großzügige Familie Grad, Besitzer der Spedition Transdanubia in Pasching, die uns 2-mal im Jahr je € 5000,- spenden und uns darüber hinaus kostenlos die Möglichkeit geben, unsere Kühl- und Tiefkühlprodukte kostenlos einzulagern in den Kühl- und Tiefkühlhallen der Transdanubia. Und das schon seit Jahren. Auch Prokurist Günther L. und Doris M. unterstützen uns seit Jahren großartig, mit kostenlosen Transporten von Spendenlieferungen nach Tirol oder Abholungen aus ganz Österreich. Ohne diese wertvolle Unterstützung könnten wir vieles nicht mehr machen oder hätten das von Beginn an gar nicht machen können. DANKE an dieser Stelle!

Danke auch an alle Spender*innen, die uns ebenfalls seit Jahren so toll unterstützen, sei es mit einem Beitrag zur Monatsmiete für unser Lager in Ansfelden oder mit sonstigen Geld- oder Sachspenden. Einige davon möchte ich hier nennen dürfen:
Fa. Humer Anhänger (Gunskirchen), SPAR (Marchtrenk), Seril-Farben (Vöcklabruck), REWE (Ansfelden), Fa. TAB (Ansfelden), Fa. Transparent Design (Linz), Fa. Inovelop GmbH. (Steyregg), Fa. SNP (Pasching), Fa. Kontax GmbH., Fa. Salis Betriebstechnik (Linz), Fa. Alves (Linz), Fa. DFT Maschinenbau GmbH. (Kremsmünster), Fa. Weinbergmaier (Wolfern), Fa. Gschiel (Traun), VOG GmbH. (Linz), Gudwak GmbH. (Frankenmarkt), B & B Fahrzeugglas (Unterweitersdorf), Fa. Mediterana (Eferding), Fa. RIPRO, Fa. Smartklic, Gewürzmanufaktur „Baron de Sel“ aus Neumarkt/Mühlkreis, Fa. Projektcontroll, Fa. Fural (Gmunden), Fa. Living Invest (St.Marien), Fa. Perovit (St.Valentin) u.v.a.m..
Iris & Daniel Lichtenauer, Sabina Höllhuemer, Lukas Stöger, Chris Spielhofer, Marion Stierschneider, Margit Wasmayr, Wolfgang Giritzer, Petra Kratzl, Dominik Jäger, Strasser Ramona & Andreas, Peyer Cäcilia, Brigitte Stadler, Huber Tamara, Grammer Rainer, Trauner Christoph, Karin Pöppl, Franz Kupetzius, Gerald Kupetzius, Rippl Brigitte, Fam. Santner aus Tirol (Florian, Markus sowie Erwin und Doris), Roland Eisenhuber, Sabine Sandberger, Helmut Sandberger, Anneliese Pommer, Otti Lugmayr, Melanie Klampferer, Friedrich Wagenknecht, Bruckbauer Sabine, Dieter Neumayr, Walter & Dagmar Aigner, Barbara Mitterrutzner, Erwin Wodicka & Gattin Brigitte Janda-Wodicka, Daniela Hartl, Vroni Hein, Beate Brunner, Doris Mizelli, Thomas Mühllehner, Ulrike Jäger & Gabi, Böhmler Karin & Siegfried, Gilbert Zimmerbauer, Ves, Fam. Koger Margit & Horst, Affenzeller Gerlinde, Philipp Wahlmüller BA, Friedrich Hansl, Kleintierpraxis Staffelmayr GmbH., Manuela Schwarzbauer, Maria Kaltner-Minichmayr, Willi Backfrieder, Martin Geert Waldherr, Michaela Elias, Karin Bernecker, Heide Marie Ruhaltinger, Petra Hofbauer, Wolfgang Hontsch, Dr. Horst Feindert, Dr. Rainer Stark, Richtsfeld Jürgen, Alexander Fichtinger, Mag. Putz Gerlinde, Irene Lemp, Roland Lambauer, Jasmin Haberda-Korntheil, Christian Beham, Petra Hartl, Sandra Janusko, Humer Johannes & Christa, Reisinger Petra, Trattler Nicole, Verena Humer, Rauch Jenny, Vivian Keck, Sabine Braunbock u.v.a.m.. Das ist ein kleiner Teil unserer Spender*innen und Gönner*innen, die uns Jahr für Jahr so großartig unterstützen. Zeit DANKE und VERGELT’S GOTT zu sagen, habt großen Dank dafür.

DANKE aber sage ich auch zu all jene Menschen, die mich seit vielen Jahren direkt bei meiner Arbeit im Verein tatkräftig unterstützen, die da sind wenn ich Hilfe im Lager oder sonst wo brauche. Die auch dann hinter mir stehen, wenn ich Fehler mache, wenn etwas schief geht oder ich einfach nicht mehr weiter weiß. DANKE an mein Team, DANKE auch an all jene, die früher in meinem Verein waren und wo sich unsere Wege trennten, sie alle blieben mir in guter Erinnerung.

Jemand, die uns auch immer wieder unterstützten in den letzten Jahren, war die ÖBB, leider gab es hier in den letzten Monaten viele Probleme, weil der ORF für die Sendung „Thema“ keine Drehgenehmigung im Posttunnel hatte und weil man innerhalb der ÖBB einiges einfach missverstehen wollte, trotz meiner Aufklärungen und ellenlangen Mails, Teile der ÖBB handelte auch in der Vorweihnachtszeit wirklich menschenverachtend und richtig boshaft, die ÖBB Security verletzte vor unseren Augen eine obdachlose Frau, beschimpften uns und die Obdachlosen aufs Gröbste, und ließen mich wissen, Zitat: „Halten Sie den Ball flach und nehmen Sie Druck aus dem Kessel Herr Kreische, denn der Schuss geht nach hinten los“. So wollte man mich von Seiten der ÖBB mundtot machen, was ich aber nicht zuließ. Vorgestern nun wurde uns die fest zugesagte Portierloge, in der wir Regale aufgestellt haben (natürlich mit Erlaubnis) und was jetzt alles abgestritten wird, mir sogar unterstellt wird ich hätte es ohne zu fragen aufgestellt, was eine glatte Lüge ist. Traurig ist aber auch, dass sich der Verantwortliche Herr R. nun auf ziemlich komische Weise äußert und mir einiges unterstellt, was nicht stimmt. Ich schrieb ihm meine Antwort und deshalb befürchte ich, dass wir unseren Verteilplatz diese Woche ebenfalls verlieren werden, was das AUS für unseren Verteil-Donnerstag bedeuten würde. Ich kann damit überhaupt nicht umgehen, wenn mich jemand bewusst einer Lüge bezichtigt oder mir Dinge unterstellt, die absichtlich erfunden und verdreht sind. Mit solchen Menschen will und kann ich nicht umgehen, und sie sind auch keinen Millimeter Vertrauen mehr wert. Deshalb auch unser Aufruf, dass wir im Zentralraum einen privaten Platz oder ein leistbares Lokal/Lager suchen, von wo aus wir den Verteil-Donnerstag machen können. Fürs Erste suchen wir dringend eine Garage oder ein kleines Lager, wo wir jene Dinge aus dem Büro in Linz, das wir räumen müssen, lagern können.

Der Vormittag des Donnerstags war wie immer, behaftet mit ganz viel Arbeit. Durchsicht der Lebensmittel auf Genießbarkeit, neu verpacken und dann alles in den Transporter räumen. Mel, Daniela, Hilde, Anni, Rena, Verena, sie alle waren wieder einmal einfach unübertrefflich, sehr professionell. Harald und Verena luden dann den Bus ein und unsere Anni kochte für uns, Berner Würstel mit Pommes, war sehr gut, liebe Anni.

Um 14 Uhr brechen wir auf, nach Linz, in den letzten 3 Wochen fiel uns jede Woche auf, dass die Tür zu unserem Büro, wo wir die Lebensmittel lagern, nicht mehr versperrt, sondern nur zugedrückt, war. Anni und ich haben in den letzten 3 Wochen gemeinsam auf- und zugesperrt, deshalb habe ich auch mehrere Zeugen die das bestätigen können. Ich sperrte jede Woche doppelt zu und jede Woche war die Tür wieder nur zugedrückt und eben nicht mehr zugesperrt. Ebenfalls fiel uns auf dass jede Woche Lebensmittel fehlten, weil wir vom aktuellen Bestand Fotos machten, und genau deshalb habe ich Herrn R. von der ÖBB angerufen und habe ihm das gesagt, was am Freitag dann den Widerruf der Nutzung der Portierloge zur Folge hatte.

Vor einigen Wochen erinnerte mich genau dieser „Herr“ daran, dass dort keine Gasflaschen oder Kartuschen gelagert werden dürfen. Von außen waren die 2 Gasflaschen die drinnen waren, nicht sichtbar, ergo muss er selbst drinnen gewesen sein, was er aber vehement bestreitet. Ich habe am gleichen Tag wo er mich aufforderte, die Gasflaschen aus der Loge zu entfernen, entfernt, aber schon damals wusste ich, dass er nicht die Wahrheit sagt, er stritt vehement ab in der Loge gewesen zu sein, von außen hätte er die Gasflaschen aber nicht sehen können. Und jetzt schrieb er mir im Widerruf, dass er es nicht mehr verantworten könne, da in der Portierloge Lebensmittel gelagert werden, er benutzt einfach nur Phrasen und billige Ausreden um uns loszuwerden, als Revanche und Foul unter der Gürtellinie für die Beiträge im ORF und der Kronen-Zeitung, wo es zu keinem Zeitpunkt um die ÖBB, sondern immer nur um die Stadt Linz ging, das ist Fakt! Ich glaube ihm seine Floskeln und Ausreden nicht mehr, er kommuniziert mittlerweile wie die ÖBB Security, weit unter der Gürtellinie und ohne jeden Respekt. Egal!

Wir ziehen heute keine Plane auf, obwohl es dauernd tröpfelt und es nach mehr Regen ausschaut. Später gehen wir unter den Dachvorsprung, wo es auch halbwegs trocken ist.

Zu Beginn jedoch sitzen, als wir ankamen, 2 Personen auf der Treppe und essen Sugo. Ein alt Bekannter und seine Schwester, er geht dann auch auf die andere Straßenseite und pinkelt gegen ein Auto eines unserer Mitglieder, ich frage ihn ob das wirklich sein muss? „Jo, des muss jetzt sein“ antwortete er. Als er zurück auf der Bank sitzt, schreit er aus heiterem Himmel andere aus der Warteschlange an und beschimpft sie, ich gehe zu ihm und sage: „Hör auf hier die Leute zu beleidigen und anzuschreien“. Daraufhin steht er auf und stellt sich so 30cm vor mein Gesicht und schreit mich an, beschimpft mich derb und bedroht mich. „Kannst schon gehen und brauchst nie wieder kommen“, ich sei minderbemittelt und dumm und bla bla bla. Jetzt kann er sich die Lebensmittel woanders besorgen, bei uns nicht mehr. Seine Schwester, die das alles 1. Reihe fußfrei mitbekommen hat, beginnt zu weinen und schämt sich ob dem Verhalten ihres Bruders. Ich lasse mich von niemanden mehr beschimpfen oder gar bedrohen, denn er wollte eigentlich auf mich einschlagen, worauf ich schon vorbereitet war. Aber so geht es halt, nicht alle sind dankbar, aber ich sage mal etwa 98% sind überaus dankbar, ein paar Idioten sind immer wieder dabei, die alles kaputt machen wollen.

16 Uhr, wir beginnen mit der Ausgabe, unser Tony ist der Erste, er steht schon seitdem wir angekommen sind, hier. Die Warteschlange ist ganz schön angewachsen, etwa 50 Personen stehen jetzt schon in der Warteschlange. Am Ende des Tages werden wir heute wieder 135 Personen mit dem Nötigsten versorgt haben. 135 Schicksale, die nicht ausgesucht haben, arm und bedürftig zu sein.

Frau D., die jede Woche 3 Einkaufstaschen vollmacht, werden wir ab sofort limitieren, da sie die Lebensmittel, die sie von uns bekommt, niemals alleine aufbrauchen kann. Wir glauben dass sie jemanden mitversorgt, das geht aber nicht. Dagegen werden wir entschieden vorgehen. Auch Mariusz macht das, weil sein Freund nichts bekommt bei uns, weil er noch nie irgendwelche Dokumente vorgelegt hat und uns nicht beweisen kann, dass er legal hier ist, und illegale EU-Ausländer aus der Armutsmigration dürfen wir gar nicht mitversorgen, machen wir auch nicht, aber ausnutzen lassen wir uns auch nicht.

H. erinnere ich daran, dass sein Einkommensnachweis bzw. sein Versicherungsdatenauszug abgelaufen ist und wir einen neuen brauchen. 3 Wochen habe alle Zeit, uns die erforderlichen Dokumente zu bringen, dann gibt es nichts mehr. Wer keinen aktuellen Einkommensnachweis bringt, bekommt auch keine Kleidung, sondern lediglich ein Sackerl Lebensmittel. Hungernd schicken wir auch niemanden weg, außer er bedroht und beschimpft uns, das geht gar nicht.

Was sich auch heute wieder viele bei uns holen, sind Nächtigungsjetons für die Notschlafstelle. Wenn wir Spendengelder bekommen kaufen wir immer Jetons nach, die wir dann am Verteil-Donnerstag kostenlos ausgeben. 1 Jeton kostet mittlerweile € 5,-, und insgesamt gaben wir seit November 2025 schon fast 1600 Jetons aus, eine ganze Menge aber auch eine wirklich wichtige Spende für unsere Schützlinge, bei diesem erbarmungslosen und eisigen Winter. Zurzeit geben wir nur mehr 1 Jeton pro Person aus, weil es fast nicht mehr zu finanzieren ist für uns. Bekommen wir wieder Spendengelder die für Jetons gewidmet sind, werden wir wieder welche nachkaufen und kostenlos weitergeben.

Ich bin froh dass die Tage wieder länger hell bleiben und wir nur mehr sporadisch Beleuchtung brauchen. Aufgrund der hohen Temperaturen haben wir heute keinen Tee mitgebracht, viele unserer Bedürftigen vermissen ihn, aber Tee zuzubereiten ist jede Woche eine zusätzliche Arbeit, die wir, wenn es warm genug ist, gerne abkürzen. Vor allem wo ich immer noch krank bin und Husten habe und eigentlich ins Bett gehöre. Langsam wird’s Zeit dass ich wieder genese und mich erhole, langsam wird’s fad als Kranker. Ich spür es nicht nur körperlich, dass ich mit dem Rücken zur Wand stehe, vor allem psychisch merke ich die ganzen Belastungen, die nicht enden wollend sind. Nach einer derart emotionalen und intensiven Wintersaison, mit so vielen Arbeitsstunden, nächtlichen Einsätzen und enormen Widrigkeiten und Belastungen, bin ich froh wenn wir mit Ende April in die erste Sommerpause gehen können.

Der heutige Verteil-Donnerstag ist geprägt von ganz viel Dankbarkeit aber auch von vielen emotionalen Ausbrüchen, einige unserer Schützlinge kommen mit Alkohol zu uns, was ich nicht im Ansatz durchgehen lasse und das Alkoholverbot bei uns noch einmal lautstark ausspreche. Das geht gar nicht.

Mittlerweile ist es 17.20 Uhr geworden und die Warteschlange schwillt immer wieder neu an, einige muss ich wegschicken, weil sie sich in der kürzeren Vergangenheit Spenden erschlichen haben, was ebenfalls so gar nicht geht, sie haben nun 1 Monat Nachdenkzeit und ich hoffe, sie kommen zu dem Schluss dass es nicht richtig war und quittieren es mit ihrer Einsicht. Mal schauen.

Heute nach langer Zeit wieder dabei, unser Rene, der unserem Team einfach gut tut, weil er wie alle anderen auch ein toller und großartiger Mensch ist und er ein wichtiges Bindeglied in unserem Verein ist. Unsere Liesi, die heute erst ihren 3. Verteiltag hat, hat sich ebenfalls gut eingelebt im Verein und lebt richtig auf, wenn sie mit unseren Schützlingen reden und ihnen Lebensmittel ausgeben kann.

Wie es nun mit unserem Verteil-Donnerstag weitergeht, ob und wenn ja, wie, werden wir wahrscheinlich kommende Woche erfahren, wie weit die Boshaftigkeiten der Verantwortlichen bei der ÖBB gehen werden. Plan B gibt es noch nicht wirklich, aber wir bemühen uns um eine Lösung, damit unsere Schützlinge weiterhin Lebensmittel und alles was sie brauchen, bekommen. Mal schauen welche Türen sich schließen und welche für uns aufgehen werden.

Doch heute, am Verteil-Donnerstag, es ist 18 Uhr, räumen wir alles wieder zusammen und wir nehmen es im Bus mit nach Ansfelden. Dort werden wir für nächste Woche wieder alle Boxen befüllen, damit wir nächste Woche wieder genug für alle mit dabei haben. Der Tag endet für meine Vereinsfreunde um 19.30 Uhr in Ansfelden, für mich jedoch dauert der Tag noch bis etwa 23 Uhr, alles protokollieren und verschicken. Bin heute auch schon geschafft und kraftlos, müde und fertig und über weite Strecken sprachlos, über die Vorkommnisse.

Heute aber sitze ich schon seit 15.20 Uhr beim schreiben dieses Postings, und jetzt ist es 22.58 Uhr, 7 ½ Stunden, Gedanken und Erinnerungen formulieren, manche wieder streichen, neu schreiben und verständlich weitergeben.

In meinem Kopfhörer klingt gerade Tom Jones mit „Hey Jude“, eine wundervolle Interpretation, ein großartiger Song. Danke für Eure Aufmerksamkeit, Eure Loyalität und Eure moralische und finanzielle Unterstützung. DANKE!

Gott segne Euch!

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