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Peter zitiert „Shakespeare“, auf Englisch!

30. Januar 2026
Franziska w

Franziska w

Peter zitiert „Shakespeare“, auf Englisch!

Linz-Tour vom 30.1.2026:

Diesmal fahren wir nicht Samstag die Linz-Tour, sondern schon am Freitagabend, wir haben diesmal einen Fotografen und eine Zeitungsredakteurin mit dabei, die sich ein Bild machen wollen, von unserer Arbeit.

Der Freitag beginnt für mich, nach einem besonders anstrengendem Verteil-Donnerstag, schon wieder sehr früh, um 6 Uhr. Dann nach Marchtrenk fahren, Spenden abholen, diese ins Lager nach Ansfelden bringen und ausladen, dann einen wichtigen Besprechungstermin und, und, und. Um 15.30 Uhr muss ich wieder im Lager sein, Tee kochen, alle Boxen, gefüllt mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln, warmer Kleidung bzw. warmen Schlafsäcken, in den Bus laden und sichern.

Zuerst aber noch kurz etwas essen, duschen und noch eine halbe Stunde mützeln auf der Couch. Punkt 15 Uhr geht mein Wecker ab, auf ins Lager nach Ansfelden, wo mir Rena, Günther, Sonja und Biggi helfen werden, beim Herrichten und einladen. DANKE Euch an dieser Stelle.

Bei der Linz-Tour fahren wir nicht nur die Hot Spots an, sondern auch die Schlafplätze jener Obdachlosen, die es am Donnerstag, aus welchen Gründen auch immer, nicht zu uns schaffen. Letzte Woche ging die Linz-Tour von 18 Uhr bis fast 2 Uhr früh, das wird uns auch heute vermutlich erwarten. Also die Tage sind gerade ziemlich lange für mich, und überaus anstrengend, weil ich immer auch in der Nacht angerufen und um Hilfe gebeten werde. Zurzeit fahre ich so 3 bis 5-Mal pro Woche nachts aus, um 2..3..4 Uhr nachts, und das stresst total.

Heute aber fahren wir eine „normale“ Linz-Tour, soweit man überhaupt von „normal“ reden kann, denn jede Linz-Tour ist anders, sie kann gut werden oder sie kann auch richtig schlimm werden, das weiß man nie, wir sind aber für alles gewappnet, Max und Verena kommen mit und unterstützen mich.

Abfahrt um 17.50 Uhr von Ansfelden, 1. Halt ist wie immer Schillerpark, niemand anzutreffen, 2. Halt ist Volksgarten, und als wir aussteigen geht ein älterer Herr vorbei, schaut uns an und sagt, Zitat: „Danke für Euer Tun, euch noch einen schönen Abend“.  Hier im Volksgarten treffen wir auf halber Strecke Udo, Danijel und andere Obdachlose, wir schicken sie zum Bus, wir aber gehen die Volksgartenrunde noch fertig, in der entgegengesetzten Richtung. Nach 5 Minuten, Ankunft beim Bus, 7 Leute warten hier und die Redakteurin ruft gerade an, wo wir bleiben, denn Treffpunkt wäre 18.15 Uhr bei der alten Post gewesen, wir aber haben nicht damit gerechnet so viele Leute im Volksgarten anzutreffen, ergo muss sie noch ein wenig auf uns warten.

Wir packen unseren 7 Schützlingen noch genug zu essen ein und brechen dann auf, Richtung Alte Post neben dem Bahnhof. Bei Ankunft versuche ich sofort, Marco telefonisch zu erreichen, da wir vereinbarten dass er heute Abend mit Peter in Tirol telefonieren wird, der aber um 19 Uhr in den Dienst geht. Wir gehen schnellen Schrittes zu Gaby in die Katakomben, nehmen sie mit zum Bus. Peter hebt das Telefon nicht ab und Marco kommt gerade direkt auf uns zu. Shit Happens, jetzt ruft doch gerade Peter aus Tirol an, ich gebe Marco mein Handy und die 2 sind plötzlich gut gelaunt und quatschen von alten Zeiten als Kinder im Fußballverein und Peter erzählt, dass er und 2 Freunde einem anderen Obdachlosen geholfen haben, wieder Fuß zu fassen im Leben und er geht arbeiten, hat eine Wohnung und ist stabil, dank Peters Hilfe. Auch Marco möchte die Hilfe annehmen, zweifelt aber ein wenig, weil er einem Pferdestallbetreiber in Baden zusagte, bei ihm die Arbeit zu beginnen. Marco und ich treffen sich morgen oder übermorgen und sortieren noch einmal gründlichst die Möglichkeiten. Marco bedankt sich noch bei Peter und legt dann auf.

Wir gehen Richtung Bahnhofshalle, wo wir schon einige Obdachlose auf der Bank sitzen sehen, wir fragen durch wer etwas zum Essen braucht? Ich gehe runter zum Leberkas-Pepi und kaufe wieder 15 Leberkäs-Semmeln für unsere Schützlinge. Inzwischen warten Verena und Max mit Frau K. oben auf mich.

Da sehe ich die ÖBB-Security und erzähle den Beiden, dass es da jemanden in deren Reihen gibt, der einfach nur noch menschenverachtend seine Macht im Dienst gegen die obdachlosen ausspielt: „Ja den Typen kennen wir gut, Herr W., seit Jahren schreit er regelmäßig die Bahnhofshalle zusammen, beschimpft die Obdachlosen als „Drecksgsindl“ und „Abschaum“ und alle hauen uns mit Herrn W. in einen Topf, was nicht stimmt, weil wir anders sind“. Diese ÖBB-Security kenne ich schon viele Jahre und sie sind auch immer überaus menschlich und kulant, aber wenn Herr W. Dienst hat, wird es immer tief, so auch die Aussagen seiner Kollegen. Ich werde das trotzdem nicht auf mir sitzen lassen, was Herr W. alles zu mir sagte und werde Schritte einleiten.

Ich komme zurück zu der Gruppe Obdachlosen und meinen Begleitern, teile die warmen Leberkäs-Semmeln aus und wir gehen dann Richtung Alte Post, zu unserem Bus.

Heißen Tee den wir mitgebracht haben, teilen wir als erstes beim Bus aus. Frau K. von der Zeitung fragt mich ein paar Sachen und kommt dann auch zu dem Schluss, dass die Politik in Linz ganz viel Luft nach oben hat, beim „helfen“. Dass das Kältetelefon eine nicht ernstzunehmende „Hilfe“ ist und dass es eigentlich eine menschenverachtende Verarsche ist, was sich hier die Stadt Linz und das Land O.Ö. mit unseren Obdachlosen erlauben. Dass das Kältetelefon nur an 2 Tagen für jeweils 2 Stunden besetzt ist, nämlich Dienstag und Donnerstag von 10-12 Uhr Vormittag, hat eine Ursache, weil das Land O.Ö. nicht mehr Stunden bezahlt, das ist auch Fakt. Auch die Aussage: „Die wollen ja keine Hilfe“ erkläre ich detailliert und absolut nachvollziehbar für Frau K., sie nickt zustimmend dazu, da auch sie schon des Öfteren bei Vereinen und Einrichtungen angerufen hat und niemanden und nichts erreicht hat. Deshalb begleitet sie uns heute, um sich selbst ein Bild zu machen, was wir wie machen und vor allem, weshalb!

Beim Bus teilen wir an alle die mitgekommen sind, Lebensmittel, Hygieneartikel, warme Schlafsäcke und warme Jacken aus, alle bekommen 2 Zigaretten und einen Öffi-Fahrschein von uns und bleiben noch beim Bus stehen, weil unsere Aktionen auch immer Treffpunkte sind, um Gespräche zu führen und um sich auszutauschen. Gerry erzählt Frau K., dass er vor 3 Jahren in einer unserer Wohnungen leben durfte für mehrere Monate, dass er eigentlich eine tolle Chance gehabt hätte, diese aber mit Füßen getreten hat und mich nur noch belogen und verarscht hat. Gerry betont auch immer wieder: „Der Walter ist der Einzige, der uns wirklich hilft“. Diese Aussage ist mir immer sehr peinlich, weil es nicht wahr ist, andere Vereine helfen auch, aber halt anders und nicht so frei von Vorschriften, wie wir. Durch die „Nicht-Förderung“ von Land O.Ö. und Stadt Linz können wir als rein spendenfinanzierter Verein selbst entscheiden, wann wir wo und wie helfen, und müssen uns nicht erst die Erlaubnis von den Ämtern holen. Das ist ein Riesen Vorteil für uns und unsere Schützlinge, da wir, so vermute ich zumindest, weder vom Land O.Ö. noch von der Stadt Linz die nötige Erlaubnis bekommen würden, den Verteil-Donnerstag abhalten zu dürfen.

Wir füllen so manchen Teebecher nochmal mit heißen Tee und verabschieden uns dann, wir müssen weiter, haben noch viele Stationen vor uns. Frau K. und ihr Fotograf fahren im Privat PKW hinter uns her, wir fahren nach Urfahr, zu Peter B., in sein DüK (Dach übern Kopf). Dort angekommen treffen wir Peter gerade beim Abendessen an, er begrüßt uns etwas „rustikal“ und unfreundlich, so wie er halt ist. Im weiteren Verlauf des kurzen Gesprächs entschuldigt er sich bei Frau K. über die gemachten Aussagen, aber er glaube halt an keine Presse mehr seitdem er bei „Resetarits“ im ORF war. Alles gut und wir verabschieden uns von Peter B. und fahren weiter, zu Peter M. am Pleschingersee.

Wir befüllen unseren Bollerwagen mit z.B. einer kleineren Pump-Thermoskanne, in die wir heißen Tee umfüllen für Peter, wir packen Lebensmittel und Getränke ein und Verena zieht den Bollerwagen. Auf dem Weg zu Peter stellt Frau K. wieder viele Fragen und kommt dann auch zu dem Schluss, dass in Linz doch einiges schief läuft, im System, in der Politik und auch in der Gesellschaft. Nach einem Fußmarsch von etwa 10 Minuten kommen wir bei Peter an, das bekannte Kennwort rufe ich 2.Mal in sein Zelt: „Komme schon, dauert noch ein wenig, bis ich den Ausgang hier finde“.

Nach ein paar Minuten kriecht Peter unter der Gewebeplane hervor, angezogen mit einem Lederkutten-Umhang, der hinten vollständig offen ist, ohne Socken, ohne Schuhe, und er kriecht durch die nasse, feuchte Erde aus dem Zelt hervor, deshalb ist auch sein Körper, seine Füße, Hände usw., so schmutzig. Waschgelegenheit hat Peter keine hier, also muss er da durch, wie er selbst sagt. Plötzlich beginnt Peter Englisch zu reden, er beginnt aus „Shakespeare“ in Englisch zu zitieren, er zieht gerade eine Show hier ab mit Zitaten großer Menschen, in allen möglichen Sprachen, das zeigt Peters andere Seite, dass er trotz seiner psychischen Erkrankung immer auch noch wahnsinnig belesen und intelligent ist. Was Peter da heute vor der Redakteurin Frau K. loslässt, ist Unterhaltung pur.

Unser Günther und seine Karola waren ja vor ein paar Tagen bei Peter und haben ihm den Zugang zur Donau freigeschnitten mit einer Motorsäge, damit Peter keine Probleme mit den Fischern bekommt, die diesen Teil der Donau gepachtet haben. Ich übergebe Peter 2 volle Packungen Batterien, für seine LED-Taschenlampen, damit er ein wenig Licht in seinem Zelt unter der Gewebeplane hat. „Wo hastn de kauft“ fragt er, „beim Hofer“ meine Antwort. Ich gebe dir 5 Kilo (€ 500,-) mit, besorge mir bitte 20 solcher Packungen. Ich bin einfach nur sprachlos und etwas verwirrt, da scheinbar Peters Aussagen: „Ich habe ja Geld, kann aber nirgendwo hin um die Sachen einzukaufen“, tatsächlich wahr sind. Peter krabbelt noch einmal in sein Zelt und kommt nach 2-3 Minuten mit einem schwarzen Beutel voller Papiergeld zurück, fieselt 5 einzelne 100-Euroscheine heraus und drückt sie mir in die Hand. Ich habe das Gefühl, dass man von außen meine Sprachlosigkeit erkennt, ich schüttle nur noch den Kopf, Peter fährt fort in seiner Wunschliste. Bitte einen Schreiber und Block, ein paar große Kerzen, einige Feuerzeuge, 10 Paar Alpaka-Socken und, und, und. Ich versuche Peter zu erklären, dass ich nicht die Zeit habe in ganz Oberösterreich herumzufahren um für ihn einzukaufen: „Na dann bestell es einfach im Internet“ – Ahja!

Nach gefühlten 30 Minuten und vielen unterhaltsamen Vorführungen von Peter, verabschieden wir uns und brechen auf, Richtung Bus. Frau K. sagt mir gerade dass sie und der Fotograf nun heimfahren, da beiden schon kalt ist, ich aber im Vorfeld vehement darauf hingewiesen habe, sich warm anzuziehen. Aber gut, sie haben einiges gesehen und konnten die Fragen stellen und bekamen auch die Antworten. Wann der Bericht erscheinen wird, ist noch nicht geplant, auch nicht der ganze Umfang, vielleicht 6 Spalten, ich hätte gerne eine Doppelseite, erzählt mir noch Frau K., bevor sie im Mazda des Fotografen abrauschen.

Wir packen den Bollerwagen und alles andere wieder in den Bus, und fahren jetzt zur Tankstelle, ich brauche einen Cappuccino, Max und Verena sind auch dafür. Etwas ausspannen, andere Gedanken zulassen und seine Emotionen entlasten, das ist jetzt wichtig. Von nebenan kommt ein Mann, der sich ein Bier an der Theke bestellt und bedankt sich bei uns, für den Dienst den wir am Menschen machen. Solche Aussagen sind immer sehr schön und tun auch gut. Nach dem Kaffee brechen wir wieder auf, zu Franziska.

„Franziska“, rufe ich in Richtung ihr Zelt, da höre ich Emma, ihren Hund, schon bellen. „Ich bin gerade erst hereingekrochen, aber warte Walter, ich komme nochmal raus“. Emma läuft mit der Leine in unsere Richtung und wedelt kräftig mit ihrem Schwanz, bellt gefühlt die ganze Nachbarschaft aus dem Bett und freut sich sichtlich, über unseren Besuch. Franziska fragt uns ob wir schon bei Gerald waren, nein, da fahren wir nachher hin. Sie hat Gerald von unserem Verteil-Donnerstag, wo sie mit Biggi zu ihm gefahren ist, einige Lebensmittel und Getränke gebracht. Und Zigaretten liebt Gerald, wir sponserten aus der privaten Tasche eine Packung Zigaretten für Gerald, worüber er sich sehr freut immer. Franziska erzählt uns wieder von ihrer Angst vor Milenko, der bei ihr um die Ecke schläft, ich versuche ihr klar zu machen dass sie nur 2 Optionen hat, hierzubleiben mit der Angst, oder sich einen anderen Platz zu suchen und endlich wieder Ruhe zu haben. Franziska hat Angst dass sie an den neuen Plätzen wieder nur verjagt wird, wie in der Vergangenheit. Die Zukunft wird zeigen, wie sie sich entscheidet.

Von der Autobahnbrücke zur Nibelungenbrücke, dort ist der seitliche Teil, der zu öffnen ist, offen, es sind Schlafsäcke und einige warme Decken drinnen, aber es ist niemand da. Hier schlafen aber definitiv mehrere obdachlose Menschen. Wir werden auch diesen Hot Spot weiter begleiten.

Also weiter auf der Linz-Tour, mittlerweile ist es schon 23.15 Uhr geworden, und wir nehmen Kurs Richtung Gerald. Bei ihm an der Haltestelle angekommen, sitzt er wach und massiert fest seine Finger, die sichtbar an Erfrierungen leiden, und seinen Oberschenkel. Wir geben Gerald einen Becher heißen Tee und Zigaretten, er erkundigt sich über Franziska und fragt nach ob es ihr eh gut geht. Das ist so etwas von abnormal, da fragt ein obdachloser Mann, der sichtlich große Probleme hat und schwer psychisch krank ist, ob es einer anderen Obdachlosen eh gut geht, anstatt sich um sich selbst zu kümmern und zu sorgen. Aber so ist Gerald, er kann die ganze Tragweite seines „Seins“ gar nicht mehr erfassen und auch nicht mehr korrigieren, er wird irgendwann Tod auf seiner Bank liegen, auch dann werden die Hetzer Plattformen in Facebook von „Linz-News“ und „Linzaa“ wieder dumme und hinterfotzige Postings veröffentlichen, weil sie schlicht keinen anderen, als den billigsten „Journalismus“ (das ist kein Journalismus, das ist einfach nur dummes Gehetze) auf deren Plattform auszukotzen. Prädikat: MENSCHENVERACHTEND!

Von Gerald fahren wir nach Linz/Neue Heimat, zu Tony, der seit kurzem dort sein DüK hat und dort überglücklich ist. Vor ein paar Tagen brachte ich Tony die neue, große Gasflasche für seinen Ofen, und er ist wieder so etwas von glücklich, dass er wieder heizen kann. Wir wecken Tony auf, Max gibt auch ihm 1 Packung Zigaretten, und Tony versichert uns, dass es ihm gut geht, also können wir weiterfahren.

Mittlerweile ist es 00.20 Uhr, und wir fahren jetzt noch zu Hansi und Oliver, die beide ebenfalls ein DüK haben und heute ihre Öfen und Gasflaschen bekommen. Hansi öffnet zuerst und er hat noch Licht, zeigt uns sein DüK von innen und wie krass sich hier der Schimmel verbreitet, WAHNSINN! Alles voller Schimmel, die Wände, die Tür und das Holz, wo die Matratze drauf liegt, alles voller Schimmel. Puh, ich bin gerade echt wütend, dass man hier Menschen so leben lässt. Das kann nicht sein, Hansi zieht sich hier ganz sicher Krankheiten zu, das geht so nicht. Oliver sagt ebenfalls: „Ich habe nur unterm Bett Schimmel, dort aber ganz argen“. Das kann und darf doch nicht sein, dass man obdachlosen Menschen so eine „Hundshütte“ hinstellt um sie dann im Schimmel vegetieren zu lassen. Hansi wird den Schimmel in den nächsten Tagen hinausheizen, tun muss man trotzdem etwas gegen den Schimmel, und zwar ganz schnell. Ich starte noch beide Öfen in beiden DüK’s, Hansi und Oliver holen sich beim Bus inzwischen noch Lebensmittel.

Wir vertschüssen uns jetzt ins Lager Ansfelden, mein Tag ist schon echt lange und ich kann einfach nicht mehr, bin fertig und kaputt, ich bin froh wenn ich heimkomme. Im Lager müssen wir noch alles abwaschen, ausspülen, ausladen und ins Lager stellen, um 00.55 Uhr verabschieden wir uns voneinander und fahren Richtung Heimat, der Tag war echt lange und mühsam.

Ich bin gespannt, liebe Leute, wie lang der Bericht über unsere Arbeit sein wird und wann er erscheinen wird, ich halte euch am laufenden.

Danke für eure Aufmerksamkeit und eure Unterstützung, Vergelt’s Gott und habt vielen Dank!

Gott segne euch!

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