26.11.2020 – -2° und 97 Schützlinge!

Donnerstag, 26.11.2020 … unser Verteil-Donnerstag beginnt wie jede Woche bereits am Mittwoch. Gestern Mittwoch begann der Tag ganz besonders. Wir hatten einen Termin bei der Fa. Zauner-Group in Wallern/Trattnach (Dazu mehr in einem separaten Posting). Nach dem Termin in Wallern ging es auf direktem Wege nach Grieskirchen, zur Fa. Kröswang, Frau Hacklbauer rief mich an und spendete uns 680 Pkg. (340kg) Beinschinken, etwa 50kg Krakauer, 150 feinste Torten, 5 Brie-Torten. Eine tolle Spende! An dieser Stelle vielen, herzlichen Dank! Die Beladung dauerte ein wenig, da der Computer ausfiel und die Tür des Tiefkühllagers nicht mehr aufging, deshalb konnte auch der Roboter aus dem Hochregallager unsere Ware nicht mehr nach „draußen“ bringen. Es wurde mit Hochdruck an dem Problem gearbeitet, in der Zwischenzeit hat mich unser langjähriges Mitglied Ingrid Strassl angerufen, und hat uns, Christian und mich, zum Essen eingeladen. Wir freuten uns wie kleine Buben, Ingrid und Ihren Mann Herbert beim Mittagessen zu sehen. Hier fühlt man sich so gut aufgenommen und geborgen, so feine Menschen, großartige Familie. Vielen Dank an dieser Stelle für dieses tolle Mittagsmenü. Um 15.30 Uhr ging es dann Richtung Tiefkühllager nach Pasching, alles einfrieren und einlagern bei -40°. An dieser Stelle ein großes DANKE an Hr. Günther L. für die großartige Unterstützung, dass wir unsere Spenden kostenlos in den Lagern der Transdanubia ein kühlen dürfen. Vergelt’s Gott und DANKE! Wir lagern die frische Spende ein und holen Wurst, Pizza, Gemüse u.a. aus dem TK-Lager, um es dann am Donnerstag zu verteilen. Weiter ins Kühllager, Günther war gerade im Kühllager, Christian musste es Günther gleich sagen, dass wir bei seiner Schwiegermutter Ingrid eingeladen waren zum Mittagessen, wir konnten erkennen was uns Günther unter seiner Mund-Nasenmaske mitteilte, das ich hier nicht wiederhole, er quittierte es mit einem entspannten Schmunzeln. Dann drückte er uns noch 6 große Steigen roter Äpfel in die Arme „für Eure Schützlinge“, meinte er noch, ehe er wieder in den Katakomben der Transdanubia verschwand. Weiter in unser Lager und ausladen, ein kühlen und einfrieren, und dann ab durch die Mitte Richtung Heimat. Christian und ich waren ganz schön geschafft und wünschen uns nur noch einen ruhigen Abend, auf der Couch. Ein paar Minuten sollten es werden auf der Couch, geworden sind es dann ein paar Stunden, ehe noch jemand um 23.10 Uhr sich telefonisch erkundigt „ob man morgen Donnerstag Spenden abgeben könne?“. NEIN, leider, dazu haben wir am Donnerstag keine Zeit, tut mir leid. Auf in die Nacht, es wird eine kurze werden. Treffpunkt Donnerstag ist um 9.30 Uhr im Lager, auf der Hinfahrt nehme ich Christian mit, angekommen im Lager, holen wir beim TAB Wareneingang noch schnell unsere Post ab, 15 Packerl nur heute, toll. An dieser Stelle auch ein großes DANKE an die Fam. Stoyer, Hr. Hermann und die Fa. TAB, die uns seit 3 Jahren so großartig unterstützt mit dem beheizten Lager, mit ihrer Infrastruktur und mit vielen, vielen Möglichkeiten. Vergelt’s Gott an dieser Stelle. Um kurz vor 10 Uhr geht’s mit Elke nach Haid, Brot und Gebäck, Obst und Gemüse abholen, viele tolle Sachen die wir heute bekommen. Ab wieder ins Lager, alle Lebensmittel duschschauen und auf Genießbarkeit überprüfen. Elke kümmert sich zuerst um Ihren Kleidungsanhänger, den sie heute betreuen wird. Winterschuhe, Schlafsäcke, Winterjacken, alles nochmal kontrollieren und auffüllen. Zu Mittag gehen wir wie immer zum Mäcki, Elke und Christian wollen mit dem Hubwagen und einer Gitterbox zum Mäcki fahren und sich dort vorm Drive In einparken und bestellen. Ich breche das Vorhaben ab da wir eine große Rechnung bekommen würden, wenn wir wo anecken mit der Gitterbox in der Autoschlange. Dieses Risiko gehen wir nicht ein. Wir bekommen unser Schachtelmenü auch ohne Fahrzeug. Zu Mittag dann zurück ins warme Lager, ein neuerlicher Anruf „Wo finden wir Sie? Wir haben 200 Pkg. Essig & Öl für Sie“. Ich gehe rauf zum Parkplatz und ordere den LKW Fahrer. Gewerkschaft und Arbeiterkammer spendeten uns 200 Pkg. Rapsöl und Essig, vielen, herzlichen Dank. 10 Minuten später meldet sich Timmy telefonisch. Timmy war der beste Freund von Peter, der sich letzte Woche das Leben nahm. Timmy kümmert sich um die beiden Mädchen von Peter, die Ältere, 12 Jährige, trägt zur Zeit einen Liegegips und würde so gerne am 1.12.2020 am Begräbnis ihres einzigen Papas teilnehmen, dazu bräuchten wir dringend einen Kindgerechten Rollstuhl. Timmy weint und kommt mit dem Tod von Peter überhaupt nicht zurecht, er kümmert sich um Peters Familie. Bitte, bitte liebe Spender/innen, liebe Wegbegleiter/innen, wenn Ihr wisst wo man so einen Rollstuhl für 1 Tag ausleihen kann, bitte lasst es mich wissen. Wäre toll wenn uns bei diesem Problem jemand aushelfen könnte. 14 Uhr, Helmut, Aida, Brigitte kommen, Verena, Daniela und Birgit kommen auch gleich. Wir beginnen gemeinsam den Transporter zu beladen, das Obst, das Gemüse in den Anhänger, die Getränke, Gefrierbox und Kühlboxen in den Transporter, alles fest verzurren, sichern und gut verstauen. 15.10 Uhr, wir fahren ab Richtung Linz, unser Transporter zeigt hier -1° an, aber wenigstens trocken, nicht wie letzte Woche, dass wir klitschnass werden. Dafür ist halt heute der Eis Engel eingezogen, warm anziehen im Zwiebelsystem. Als wir ankommen stehen schon etwa 15 Schützlinge an unserem Verteilplatz. Anhänger positionieren und Transporter zurückfahren, dazwischen die Tische aufstellen und Hänger wie Transporter ausräumen, alles auf die Tische ausbreiten, die Begrenzungskette anbringen und dann noch ein kurzes Briefing, bevor wir beginnen, auszuteilen. 97 Schützlinge werden es heute werden. Eine stolze Zahl, Wahnsinn, diesen Monat schon zum 3. Mal mehr als 90 (!!!) Menschen bei unserem Bus. Ich werde heute 56 Nächtigungsjetons verteilen, da viele Menschen diese nächtlichen Temperaturen nicht mehr aushalten würden, und ich zumindest möchte, dass jede/r der/die in die Notschlafstelle darf, wenigstens 2 Mal dort schlafen kann, 2 Mal eine ganze Nacht lang aufwärmen, so gar nicht selbstverständlich für unsere Schützlinge. Mehr aber können wir nicht ausgeben, da uns sonst die Kosten erschlagen würden, da 1 Jeton € 4,- kostet. Als unsere Barbara nach gefühlten 2 Jahren heute wieder dabei ist beim Verteilen, freue ich mich sehr, sie hat einen Karton voller selbstgemachter Muffins mitgebracht, da sie morgen Geburtstag hat und das Team heute überraschen wollte. Sie hat auch eine Geldspende ihrer Jungs mitgebracht, € 24,- spendeten Barbaras Jungs und sie rundete den Betrag noch auf € 30,- auf, und es gab noch zusätzlich 10 Nächtigungsjetons für die Nowa. Vielen herzlichen Dank und Vergelt’s Gott für deine, für Eure Spende. DANKE! Zu Beginn der Ausgabe rumort es ein wenig in der hinteren Reihe, es habe sich jemand vorgedrängt, ich kann die Situation bereinigen und die Menschen beruhigen. Es kamen heute wieder viele Neue, 2 Menschen musste ich auch heute wieder wegschicken, da sie doppelt Leistung beziehen wollen, bei der Caritas und bei uns, das geht in dieser Form nicht. Nachdem die beiden Herren aus dem Iran eine Karte der Caritas vorzeigten, dass sie dort in Betreuung sind, müssen sie sich auch dort um Lebensmittel, um Bargeld und Kleidung kümmern. Bargeld dürften wir sowieso nicht hergeben, würden wir auch niemals machen. 5 Minuten später kommt eine bekannte Frau mit ihrem Kind zu uns, M. war schon lange nicht mehr da, ich freue mich riesig, sie gesund zu sehen. Andere Schützlinge wieder, muss ich leider regelmäßig daran erinnern, dass wir kein Interspar oder Metro sind, es macht halt schon auch der Ton aus, wie man uns begegnet, und wenn jemand sich des Öfteren Unterhosen, lange Unterhosen, neue Socken und Winterjacken u.a. bei uns holt, dann haben wir das zu unterbinden, damit niemand unsere Spenden verkauft um so an Alkohol zu kommen. Ich war ja selbst Säufer, bis 1995, ich kenne diese Droge Alkohol, aber ich kann sie in keinster Weise unterstützen. Manch unserer Schützlinge probiert es halt jede Woche, und jede Woche erwische ich sie dabei, wir können so etwas leider nicht durchgehen lassen. Also maximal dann eine neuerliche Winterjacke, wenn die alte zerrissen oder kaputt ist, neue Schuhe wenn die alten kaputt sind und nicht, weil sie nicht mehr gefallen. Wir müssen schon gut Acht geben um keinen Missbrauch unserer Spenden zu unterstützen. Einen „Herren“ haben wir immer wieder, dem wir so gar nichts recht machen können, er ärgert unsere Helferinnen, ist feindselig und teilweise frech, vor kurzer Zeit bekam er deshalb ein vierwöchiges Verbot bei uns, weil er richtig frech wurde, und jetzt, nachdem er seit 2 Wochen wiederkommt, erneut feindseliges losgelassen hat, habe ich ihm heute erneut deutlich machen müssen, dass wir seine Art nicht mehr dulden werden und das hier die letzte Aussprache mit ihm ist. Mal schauen, ob er uns verstanden hat. Vis à Vis sehe ich, dass wir von einem fremden Mann gefilmt werden, mit Helmut gehe ich hinüber zu ihm und frage ihn „Warum er uns filmt?“. Es kommt nichts als Ausreden, ich verbiete ihm, uns zu filmen, da er weder sagt wer er ist und für wen/was er uns filmt. Es kommt ja auch öfters vor, dass wir aus vorbeifahrenden Autos gefilmt oder fotografiert werden. Ich frag‘ mich oft, warum macht man das? Egal! 97 Menschen haben wir heute wieder versorgt, ganz schön viel für einen kleinen Verein wie uns, vor allem wissen wir nicht, wie lange wir solche Donnerstage noch durchhalten. So ein Donnerstag kostet nicht nur eine Menge Nerven, es kostet viel, viel Geld. Solange wir können, werden wir es machen und tun, wenn uns aber die Mittel ausgehen würden, müssten wir alles einstellen, wirklich alles, Verteil-Donnerstag, Spendenlieferungen, alles. Kein schöner Gedanke, er macht mich unendlich traurig. Um 18.15 Uhr bekommt der Letzte heute seine Lebensmittel, seine Jetons, und unser Lächeln sowie gute Wünsche. Mittlerweile hat es -2° und beim gesamten Team ist mittlerweile die Kälte in jede Pore eingezogen, allen ist es mittlerweile kalt, durch und durch! Also schnell zusammenräumen, alles einpacken, den Platz nach Müll absuchen, alles zusammensammeln und ab durch die Mitte, in unser Lager nach Ansfelden. Verena, Daniela, Birgit, Helmut, Aida & Martina helfen noch ausladen und alles wieder einzulagern. Ein ereignisreicher Tag geht der Neige zu und ich hadere mit einigen Vorkommnissen, bin nicht sicher ob ich richtig entschieden habe, ob ich nicht zu streng war, ob ich unfair war/bin, viele Fragen, viele Zweifel manchmal. Eine tiefe Verneigung geht heute wieder an all unsere Spender/innen, dass sie uns diesen Verteil-Donnerstag jede Woche ermöglichen. Ein großes Geschenk auf das wir sehr gut Acht geben. Eine tiefe Verneigung ergeht auch an unser großartiges Team, was ihr heute wieder geleistet habt, ist einfach nur….TOLL! Danke an alle Mädels aus Schwanenstadt. Ihr seid einfach…großartig! Schön dass es Euch gibt, schön dass Ihr Eure Freizeit bei uns im Verein, in unserer Aktion verbringt. Ich verneige mich vor einem großartigen Team. DANKE für alles! In meinem Kopfhörer klingt es nach Brunner & Brunner, „Für uns alle“, ein tolles Weihnachtslied was mir die eine oder andere Träne gerade herausholt, es gibt Momente, da ist auch das erlaubt. Ich erlaube es mir. Weinen, weil man einfach das Leid der Menschen am liebsten irgendwohin wünscht, weil man viele Schicksale, viele Leiden nicht einfach abstellen kann, darum bitte liebe Leute, schaut nicht weg, helft uns bitte beim Helfen! Wir können die Welt nicht retten, ABER, wir können in unserem Umfeld beginnen, die Welt ein wenig wärmer zu machen, den Menschen zu helfen und uns nicht einfach wegdrehen. DANKE, dass Ihr uns Woche für Woche unterstützt, uns helft und eine echte Stütze seid, dafür verneige ich mich demütigst! Euch eine gute Nacht und alles liebe! 🙂 <3

19.11.2020 – Regen Regen Regen zu verteilen!

Heute Donnerstag, 19.11.2020 ... Ich muss nochmal von vorne beginnen, der Text der letzten 2 Stunden ist weg, den hat Facebook gefressen! 🙁
Gestern Mittwoch zuerst eine anonyme Spende abholen, 2 Paletten Lebkuchen, vielen herzlichen Dank der edlen Spenderin. 🙂 ❤ Anschließend mit Christian ins Kühl- und TK-Lager, alles für den Verteil-Donnerstag organisieren und in unser Lager bringen. Bis 14 Uhr hatten wir gestern dafür gebraucht. Für heute hat sich Elke Ammesberger und Christian Jung angekündigt, zu helfen. Auch eine ordentliche Regenfront soll uns heute kühles Nass bescheren. Mal schauen! Treffpunkt 9.30 Uhr im Lager. Elke und ich fahren nach Haid, Brot und Gebäck holen, Christian räumt einstweilen im Lager rum. Wie wir den heutigen Tag personell bewerkstelligen sollen, ist mir noch ein Rätsel, da mehrere Teammitglieder aus verschiedensten Gründen ausfallen, Corona, Verletzung, Familie, Beruf usw., dafür haben wir heute die Zusage von unserem langjährigen Spender und Wegbegleiter Helmut Sandberger und seiner Aida Su, und die ganze Friseurinnen-Brigade seines Salons aus Schwanenstadt, dass sie uns heute helfen wollen. Toll! Ein großartiger zweiter Spender, Andi Barber kommt heute ebenfalls um uns zu helfen und am Donnerstag dabei zu sein, um sich selbst ein Bild zu machen von unserer Aktion. Zunächst aber wird das ganze Gebäck und Brot sowie Obst und Gemüse auf Genießbarkeit gesichtet und durchsortiert. Die Wurst geschnitten und eingepackt, der Fisch kontrolliert ob er eh tiefgefroren ist, ob alles in Ordnung ist. Zu Mittag gehen wir zum Mäcki, es hat nur der Drive In offen, wir gehen zu Fuß rüber und hoffen, etwas ordern zu können. Gegessen wurde im Lager, nachdem auf dem gang dorthin mein schönes Cola Zero den Parkplatz küsste. Für 13 Uhr haben sich Helmut und Aida und all ihre Mädels angekündigt, für 14 Uhr Andi, wir beginnen mit dem einladen unserer Wagerl, als wir zu viert waren. Fertig einladen und fest verzurren, Ladungssicherung ist immens wichtig bei dem Gewicht. Getränke, Tierfutter, Kühlboxen, Tische/Sessel und Hocker...alles einladen und verstauen. Schnell noch unsere neuen Pavillons herrichten, die kaputten Kunststoffteile auswechseln, dazu müssen wir aber beide Pavillons aufbauen. Den Transporter fertig machen, all die versprochenen Sachen für Peter einen warmen Pulli, für Franziska Früchtetee und einen Ski-Anzug, für Andy Turnschuhe Größe 47...alles noch einpacken und verstauen. Inzwischen ist Maria Fleischanderl angekommen, Brigitte Stadler ebenfalls, es geht alles recht flott. Es beginnt zu nieseln, mein Stoßgebet zum Himmel erhört heute niemand. Weil wir so viele Helfer im Lager hatten, waren wir auch viel früher Abfahrtsbereit als sonst. 14.30 Uhr ist dann doch noch zu früh, ich sage all den heutigen Helfern, worauf es ankommt, worauf wir achten sollen und was gar nicht geht. 14.45 Uhr Abfahrt Richtung Linz, Elke Ammesberger, die eigentlich nur Vormittag helfen wollte, erbarmt sich und fährt auch mit nach Linz, um uns dort zu unterstützen. Als wir in Linz ankamen, hingen schon dicke Regenwolken hinter mancher Häuserwand und ich denke mir noch "Oh Gott", wir schaffen auch das heute. Als erstes stellen wir unsere 2 Pavillons auf, der vorbeifahrende LKW-Schwerverkehr kommt nur schlecht vorbei, weil ein Bus weit über die Linie parkt. Unter die Pavillons stellen wir auch gleich alle unsere Tische, Sessel und Hocker, machen den Anhänger auf und räumen alles aus, unters Dach des Pavillons, ein Segen. Die heutigen Sicherheitsauflagen sind drastisch, die Schützlinge müssen Mund/Nasenmaske tragen, 2 Meter Abstand halten und wir ebenfalls mit Maske, Einweg-Handschuhe und Desinfektionsmittel. Zu Beginn muss ich wie ein alter Esel auf alle einreden, doch bitte unsere Vorgaben (die nicht unsere waren, sondern die der Polizei) strikt einzuhalten, manche provozieren, manche murren und schimpfen und manche können Corona nicht mehr hören. Warum? Weil manch öff. Bediensteter die Obdachlosen von den öff. Plätzen vertreibt, ihnen nicht gesagt wird, wo sie sich aufhalten dürfen in Corona Zeiten. Diejenigen die keinen Platz in der Notschlafstelle bekamen und draußen schlafen müssen, haben jetzt ein echt besch....... Los gezogen. Alle 95 Besucher heute waren nicht gut drauf, zu Beginn drohte die Stimmung zu kippen als ich den Abstand immer wieder einforderte, und Roman brauchte 6 Ermahnungen, bis er verstand, dass wenn wir einen Platzverweis bekommen wegen ihm, alle 95 Schützlinge ohne Versorgung da stehen. Das gefiel ihm dann doch nicht so sehr und er reihte sich ein und setzte seine Maske auf. Gleich zu Beginn kam eine Frau auf mich zu und gab mir € 10,- mit dem Lob: "Toll was ihr da macht", drehte sich um und ging. Danke der Spenderin. 3 Menschen die sich einschummelten in die Reihe, musste ich verweisen, da sie weder Obdachlos noch Bedürftig sind. Ein Caritas-Betreuter wollte sich neue Schuhe und eine neue Winterjacke holen, ohne schlechten Gewissen, und ER meinte dann, Zitat: "Caritas hat keine gute Kleidung". Weiß ich nicht, hier diskutiere ich ja auch nicht weiter, wenn jemand in Caritas Betreuung ist, und dann noch zu uns kommt, das lassen wir nicht durchgehen. Wir haben sorgsamen Umgang mit den Spenden gelobt, und wenn sich hier jemand auf diese Weise etwas aneignet, was ihm nicht zusteht, macht mich das ungemein traurig und ich sag es dem Betroffenen auch. Der Regen wird immer immer noch stärker, dauernd schrillt es irgendwo, "WALTER"! Etwa bei Halbzeit kam Sr. Lydia zu uns, auf ein Gespräch, eine würdige Frau die sich ungemein lieb um Franziska kümmert, sie mit warmen Tee und heißer Suppe versorgt. Lieben Dank Sr. Lydia für ihr Wirken. Die Stimmung kippte dann doch nicht sondern beruhigte sich, es ging nicht schnell, aber stets. Es durfte ja heute jeweils nur 1 Schützling beim Anhänger und 1 Schützling beim Transporter stehen, die anderen mussten 2 Meter Abstand halten und warten. Bedanken tun sich alle, mehrmals, das Lächeln in den Gesichtern spricht Bände. Manche holen sich heute bei Elke Winterjacken, Winterschuhe, Schlafsäcke und Isomatten, bei Brigitte haltbare Konserven und bei Maria tiefgefrorenen Fisch oder vielleicht doch eine Pizza, die man sich in der Notschlafstelle in den Ofen schiebt. 42 Nächtigungsjetons teile ich nur heute aus, macht € 168,- nur an 1 Tag, aber die, die in der Nowa schlafen dürfen, ein wahrer Segen. Um 18 Uhr, unserem eigentlichen Ende waren noch 12 Schützlinge da, schlussendlich wurde es dann 18.24 Uhr bis alle zufrieden waren. Jetzt schnell einpacken, alles verstauen und zusehen, dass wir ins Trockene kommen. Im Lager angekommen wird alles schnellstens ausgeladen und wieder eingelagert, die Planen der Pavillons zum trocknen ausgebreitet im warmen Lager, und dann noch von den Helfern heute gesammelte Eindrücke abfragen, und sich verabschieden. Es war eine tolle Erfahrung mit Euch, bleibt uns treu und begleitet uns auch weiterhin. Ich bedanke mich bei all unseren Spendern, dass wir auch heute wieder Spenden austeilen durften und an das gesamte Team von heute, Vergelt's Gott und Danke, für Euer Durchhalten, für Eure Arbeit, Ihr seid Spitze. Schön dass es EUCH gibt! 🙂 ❤ Als ich heute Abend zum PC kam fand ich einen Kommentar, so quasi "Welcher Mensch sind Sie weil Sie den Tod eines Menschen posten, haben Sie kein gewissen?" DOCH, ich habe ein gewissen, ein ausgeprägtes, nur, Peter, der gestern gestorben ist, war unser Schützling, und ich finde nichts dabei wenn ich sein Schicksal öffentlich beschreibe, ich schrieb ja weder Details noch sonst was. Manche Menschen, so habe ich den Eindruck, müssen bei anderen mäkeln um sich ja nicht den eigenen Defiziten stellen zu müssen. Ich werde auch weiterhin Schicksale unserer Schützlinge posten, weil ich darin nichts schlechtes erkenne. Ich diffamiere oder denunziere ja niemanden und zeige trotzdem manch unerträgliches Schicksal auf. Peter war ein guter Mensch, der an irgendeiner Lebenskreuzung falsch abgebogen ist und auf der Straße landete, er hatte damit kein Problem. Manche Menschen hier schon! Soll das von uns unterlassen werden? Ich habe nun den gesamten Text 2 Mal geschrieben, und poste ihn nun öffentlich und widme mich nachher noch anderen Aufgaben, bis 1...2Uhr früh. Alles liebe! 🙂

16.11.2020 – Die Fa. Humer schenkte uns ….

Update 16.11.2020 - Betrifft: Unser neuer, toller Humer-Anhänger: Heute früh, 8 Uhr, Termin in Gunskirchen bei der Fa. Humer, ohne zu wissen um was es geht wurde ich letzte Woche zum Gespräch eingeladen. Als um Punkt 8 Uhr früh, Herr und Frau Humer lächelnd auf mich zukamen, und mir sagten, Zitat: " Da wir heuer wegen Corona keine Weihnachtsfeiern machen und die gesamte Belegschaft der Fa. Humer einverstanden war, die dafür vorgesehene Summe 2 Einrichtungen zu spenden, nämlich Euch als Obdachlosenhilfsaktion und die Tafel O.Ö.. Solche Projekte muss man unterstützen" sagte Frau Humer lächelnd. Mir wurde heiß und kalt, war sprachlos, da vereinbart war, nach geraumer Zeit eine Abschlagszahlung von € 3500,- zu bezahlen, damit der neue, großartige Humer-Anhänger, dann in unser Eigentum übergeht. Diese Abschlagszahlung von € 3500,- wurde uns geschenkt und mit heutigem Datum geht der neue Anhänger in unser Eigentum über. Eine großartige, menschliche Geste und eine tolle Spende. Vergelt's Gott und vielen, herzlichen Dank für diese Spende. Wir verneigen uns zutiefst für diese Geste. DANKESCHÖN 🙂 ❤

14.11.2020 – Die Linzer & Paschinger Lions sammelten!

UPDATE 15.11.2020:

Die Linzer Lions Aliter und der Lions Club Pasching sammelten Geldspenden in einem Rundmail für unseren Transporter, und es kam ein richtig toller Betrag zusammen! Vergelt's Gott und vielen lieben Dank und eine tiefe Verneigung für diese tolle Geste und großartige Spende! IHR SEID SPITZE! DANKE auch immer wieder für die tatkräftige Hilfe bei unserem Verteil-Donnerstag und auch bei Spendenannahmen im Lager. Eure Hilfe und Unterstützung ist mehr...viel mehr als einen Vormittag lang gemeinsam einige Handgriffe im Lager zu machen, wir sehen bei all Euren Einsätzen, wie sehr Ihr mit Eurem Herzen dabei seid. Dafür sagen wir DANKE! 🙂 <3

12.11.2020 – Metalheads Nettingsdorf spenden € 4500,-!

UPDATE 12.11.2020: Die großartigen Metalheads Nettingsdorf veranstalteten am 5. & 6.9.2020 ihr Chill & Jump Festival, mit vielen tollen Gruppen und vor allem vielen, vielen tollen Menschen. Diese Menschen beeindruckten uns jetzt schon zum 2. Mal nach 2019 mit dem, was sie hier in Bewegung setzten. EINFACH KLASSE! Heuer kamen sensationelle .... ♪♫ ♫ ♪ ♪ ♫ (Tusch und RRRRRRRumps) ..... € 4500,- zusammen, die uns vergangenen Donnerstag Peter, Michaela und ihre Freunde von den Metalheads Nettingsdorf, übergaben. Ich hab' so eine riesengroße Freude, weil es deutlich zeigt dass hier ganz, ganz tolle junge Menschen am Werk sind und ihre ganze Freizeit opfern, denen unsere Schützlinge ebenfalls sehr ans Herz gewachsen sind und uns einfach großartig unterstützen. Vielen, vielen DANK für dieses grandiose Ergebnis und tolle Spende! 🙂 ❤

12.11.2020 – Ein unrunder Verteil-Donnerstag!

DONNERSTAG 12.11.2020

... ein unrunder Tag, der eigentlich schon Gestern begann. Wie jeden Mittwoch besorgen wir am Vormittag die Sachen aus dem Tiefkühl- und dem Kühllager, damit manche Lebensmittel noch auftauen können, andere geben wir gefroren weiter. Dafür haben wir unsere Kühl- Gefrierkombi, wo wir die Lebensmittel gefroren halten können. Also Mittwoch früh diesmal schon ins -40° Tiefkühllager, Wurst, Dorschfilet und Pizzen sowie noch eingelegten Paprika aus dem Kühllager. Herrn L. Günther, Geschäftsführer von Transdanubia, wo wir kostenlos Paletten einstellen dürfen, immer wieder persönlich dafür zu danken, was er alles für uns macht. Nicht nur die Stellplätze kosten in den Lagern ein halbes Vermögen, nein, auch wenn wir eine Spende (wie gestern) aus dem Burgenland bekommen, holt er uns diese Paletten kostenlos ab und bringt diese nach Pasching ins Kühllager. Immer wieder - DANKE - DANKE - und Vergelt's Gott, für diese tolle Geste. Anschließend fuhren wir gestern Mittwoch, nach Bayern, um dort günstigst Hygieneartikel einzukaufen. Wir haben einen Deal mit der dortigen Geschäftsführung einer großen deutschen Drogeriekette. Wir bekommen von Haus aus 10% Vergünstigung, wenn wir über € 1000,- einkaufen bekommen wir noch zusätzlich 200-300 Fl. Shampoo oder Duschgel geschenkt. Wobei ein Duschgel 3in1 (300ml), in diesem Geschäft auch lediglich nur € 0,30 kostet. So günstig könnten wir nirgendwo in Österreich einkaufen, und die Einkaufsfahrten werden von mir privat bezahlt und nicht vom Verein, damit die Spendengelder für unsere Schützlinge erhalten bleiben. Also gestern viele Sachen die ausgegangen waren, eingekauft, dann schnell wieder zurück in unser Lager, ausladen und ... Feierabend machen. Erst beim Ausladen sah man richtig, welche Menge wir im Bus hatten. Gestern Abend dann, als ich heimkam und nachschaute was sich in FB so tat, bekam ich eh gleich eine drübergezogen (steht in meinem Posting von gestern), so dass mir hören und sehen verging. Heute früh aus Leonding 20 Bananenschachteln holen und anschließend gleich nochmal ins Paschinger Kühllager fahren, um nachzuschauen was gestern so ankam aus dem Burgenland. Wir werden das in einem separatem Posting bekanntgebenAnschließend nach Haid fahren, Brot/Gebäck und ganz viel Obst und Gemüse abholen. Heute gab's keinen Kaffee, dank Corona. Also alles einladen und ab, quer durch die Mitte in unser Lager nach Ansfelden. Dort alleine angekommen, begann ich gleich mit durchschauen der Lebensmittel auf Genießbarkeit, Rena Meinhart kam dann auch bald dazu und half mir brav, danke dafür. Hier merkte ich deutlich, dass mir die vergangenen Wochen und Monate ordentlich in den Knochen sitzen. Mein linkes Knie randaliert rebellisch, meine rechte Schulter ebenso, egal, nicht jammern, weitermachen! Irgendwie aber spüre ich heuer deutlich, dass nichts ist wie vorher, unsere Aktion und unser Verein, viele Menschen, die Gesellschaft schlechthin, die allgemeine Spendenfreudigkeit, man merkt deutlich, dass etwas massiv beschädigt ist. Ich wünsche mir nur eines aus tiefstem Herzen, liebe Wegbegleiter, dass wir BITTE ALLE zusammenhelfen, den Ärmsten der Armen, den Obdach- und Wohnungslosen die Not zu lindern und das Beste aus dieser Situation zu machen. BITTE BITTE - helft uns, damit wir helfen können! Unsere Schützlinge sind schon am Rand der Gesellschaft, geben wir acht, dass sie nicht runter fallen. Zu Mittag im Lager bei der Kontrolle bekam ich Hunger, Mäcki geht nur mit Auto, unser Auto/Transporter ist aber zu hoch um beim Mäcki durchzukommen. Also doch Banane, oder zwei. Als es dann 13.35 Uhr war, kommt's mir geschossen, um Gottes Willen, die Wurst ist noch nicht geschnitten, nicht eingepackt, die Käsekugeln auch nicht hergerichtet. Maria kümmert sich sonst um diese Sachen, Maria ist aber in Quarantäne, genauso wie Elke und unsere Barbara ist verkühlt, also heute halbe Anzahl der Helferinnen. Gottseidank haben wir die Zusagen von 2 neuen Mitgliedern, von Tina und Martina, sie helfen uns heute beim Verteil-Donnerstag, ansonsten wäre der heutige Verteil-Donnerstag vermutlich gar nicht durchgeführt worden. Leider brauchen wir eine große Anzahl von Helfern/innen am Donnerstag, 8 müssen es sein, besser wären 9-10! Ich wünsche mir alle Helferinnen, die krank oder in Quarantäne sind, schnell zurück, nicht nur um der Arbeit willen, sondern auch weil wir sonst als Team nicht vollständig sind. Auch unsere Beate Loeffler, die uns schon sehr abgeht, hoffentlich kommst Du bald wieder, gesund und munter, so wie alle anderen auch. Also heute Mittag dann schnell alles aufgeschnitten und in die Kühlboxen geräumt, alles draußen beim Transporter hergerichtet, um es dann einzuladen. Es geht flott dahin, im Eilzugstempo sind wir voll im Transporter, jetzt noch unseren tollen Humer-Anhänger anhängen und ... ab geht's! 15.15 Uhr - Abfahrt. Bei der Ankunft in Linz warten schon etwa 20 Schützlinge auf uns, wir räumen schnellstens aus, präparieren es richtig um dann schnell arbeiten zu können. Schließlich werden heute 76 Schützlinge kommen. Für noch nicht einmal Monatsmitte, ganz schön viel. Diese Anzahl haben wir normal in der 2. Monatshälfte, aber durch Corona ist alles anders. Beim aufbauen schreien 2 Araber vom Gehsteig rüber: Zitat: "muss man hier bezahlen?" Nein, muss man nicht, WENN man Obdachlos oder arm ist, die Botschaft kam bei den Beiden direkt an. Man sah auf den ersten Blick dass die Beiden nicht zu unseren Schützlingen zählen. Wir beginnen mit der Ausgabe, Rena und Wolfgang bei der Wurst bzw. bei der Gefrierware/Kühlware, Brigitte im Bus, Lebensmittelausgabe, Patrick unser Neuer, bei den Getränken, Tina und unsere Prinzessin Gerlinde beim Brot/Gebäck, und Martina, beim Knabbergebäck und beim Obst. Heute bleibe ich immer in der Nähe, damit unsere neuen Vereinsmitglieder und Helferinnen nicht erschrecken, damit ich in der Nähe bin wenn jemand glaubt, frech zu unseren Mädels sein zu müssen. Das geht gar nicht. Heute kommen viele alte Gesichter, die ich schon Monate nicht mehr gesehen habe. Ich freue mich zwar nicht, sie immer noch als Obdachlose zu sehen, aber es tut gut zu wissen, dass es ihnen halbwegs gut geht. Von einem dieser "alten" Bekannten erfuhr ich, dass unsere B., die bis vor kurzem noch in Gallspach war, jetzt nicht mehr dort ist, P. & B. haben ihre Wohnung verloren, und B. geht es gar nicht gut. Ich erzählte Euch B.'s Schicksal voriges Jahr, sie war das Mädl, dem der damalige Freund mit einer Axt den Schädel spaltete, die viele Monate ums Überleben kämpfte und dann in die Obdachlosenszene rutschte. Ein langes Schicksal eines so tollen, liebevollen Mädchens dass an vielen Lebenskreuzungen die falsche Richtung einschlug. Der "alte" Bekannte meinte, B. wäre total gelb in den Augen, am ganzen Körper, man könne ihr nicht mehr helfen, meinte er. Ich werde morgen selber schauen, Informationen zu bekommen, das darf so nicht enden, nicht für B.! Zum Schluss des heutigen Verteil-Donnerstags kamen einige, ich sage Mal so, von der Schwerkraft hin- und hergezogene Schützlinge. Die Anfrage nach den Nächtigungsjetons der Notschlafstelle war heute riesengroß, niemand will jetzt noch, bei dieser Kälte, auf der Straße schlafen. Wir verteilten heute 54 Jetons (à € 4,-) an unsere Schützlinge, einige Schlafsäcke, Isomatten, neue warme Schuhe und Jacken, warme Decken usw.. Unsere beiden Neuen heute waren sichtlich angetan vom heutigen Tag, es gefile ihnen sehr gut und sie machen weiter bei uns im Verein. Herzlichst willkommen im Team,  Tina Hennerbichler und  Schnegg Trallala ! 18 Uhr, in den letzten Minuten vorm einpacken fangen noch zwei zum streiten an, für uns Grund genug, sofort alles zu beenden, da die Beiden auch die letzten waren und wir uns diese Streiterei nicht anhören wollten. Einpacken und ins Lager fahren, um 19Uhr kommen Spender, die eine Scheckübergabe fotografieren wollen, also ab, flott ins Lager. Heute ohne Nachbesprechung alles schnell wieder ins Lager gebracht um dann gleich "Ready" für Michaela & Co zu sein. Der heutige Verteil-Donnerstag war...anstrengend, ungewohnt aber trotzdem toll. Vielen, herzlichen dank allen Spendern/innen, dass wir all die Donnerstage diese Aktion machen dürfen mit Eurer Unterstützung. DANKE und VERGELT'S GOTT! Ein großes DANKE auch an unser gesamtes Team von heute, ihr seid Spitze. Für mich dauert der Tag noch etwa 2-3 Stunden, für Euch wahrscheinlich nicht mehr so lange. Danke für Eure Aufmerksamkeit, Euer "Dabeisein" und ... schön dass es EUCH ALLE gibt.

10.11.2020 – Spendenlieferung auch in die Notschlafstelle VB!

Dienstag, 10.111.2020 ... Spendenlieferung auch in die Notschlafstelle Vöcklabruck. Wir brachten diesmal lediglich eine Waschmaschine/Trockner Kombination, 2 Mikrowellen und 1 Kaffeemaschine, diese Haushaltsartikel gehen an Menschen, die aus der Notschlafstelle/Übergangswohnheim ausziehen in eine eigene Wohnung. Zum Start in ein neues Leben, in neuen 4-Wänden brachten wir diese Spenden nach Vöcklabruck. Lieben Dank den Spendern/innen. 🙂 ❤

10.11.2020 – Spendenlieferung ins Frauenhaus Vöcklabruck!

Dienstag, 10.11.2020 ... Gestern ging es mit einer Spendenlieferung ins Frauenhaus Vöcklabruck! Wir hatten Hausrat wie Wasserkocher, Kaffeemaschine und Staubsauger, Geschirr und Besteck dabei, sowie viele Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel und alles was man im Alltag so braucht. Lieben Dank unseren Spendern/innen, dass wir auch diese Einrichtung mit Spenden versorgen durften. Vergelt's Gott 🙂 ❤

9.11.2020 – Heute geht’s in 2 Einrichtungen in Salzburg!

Heute, Montag 9.11.2020 ... wir brachten wieder Spenden in die Obdachloseneinrichtung "Soziale Arbeit", von wo aus die ganzen Spenden an die Menschen verteilt werden. Da wir nun schon längere Zeit nicht mehr in Salzburg Stadt waren, war die Freude groß, weil das gesamte Lager seit Wochen leergefegt war. Heute mit dabei, Patrick, der mir sehr behilflich war beim ausladen. Gestern Sonntag haben Christian und ich die Spendenlieferung noch im Lager beladen und heute war "Zustellung". Danke Christian, dass Du mir am Sonntag Abend so behilflich warst. Heute früh, 6 Uhr Abfahrt Richtung Salzburg Stadt, den ersten Halt machten wir in Lindach, mir war nach "Kaffee" und Patrick wollte eine Zigarette rauchen. Nach kurzem halt geht's weiter, bis zur Raststelle Salzburg Nord, dort kehren wir nochmal ein zum 2. Kaffee und Pommes für Patrick! 🙂 Der frühmorgendliche Stau in der Voglweiderstrasse in Salzburg, lässt nichts Gutes erahnen, doch geht es dann doch viel schneller in Richtung Innenstadt als gedacht, in kürzester Zeit waren wir, pünktlich um 8Uhr wie angekündigt, in der 1. Einrichtung. In diese Einrichtung kommen täglich etwa 150-200 Menschen, Obdach- und Wohnungslose sowie Rentner, die nur ganz wenig Rente haben, also arme Menschen die noch ein Dach über dem Kopf haben, sich aber das Leben nicht mehr leisten können. Frau W. erwartete uns schon und die Helfer zum Ausladen waren auch schon in den Startlöchern. Alles aus dem Bus raus, in den Lift rein und ab in den 2. Stock. 🙂 Dort alles aufgestellt zum fotografieren und anschließend zum ausräumen. Mit dabei hatten wir z.B.: 120l haltbare Milch, 30kg Kaffee, 30kg Zucker, 40kg Nudeln und 30kg Reis, 100 Dosen Aufstriche, ca. 200 Dosen haltbare Fertiggerichte, 150 Packerlsuppen, 150 Suppen im Glas, Tomatenfisch- und Thunfischdosen, fertige Salate im Glas, 100 Dosen verschiedenes Gemüse in Dosen, eingelegtes Obst in Dosen, 50 Gläser Sugo, Tortelloni, 20l Speiseöl, 15l Essig, Ketchup, ganz viele Süßigkeiten sowie viele, viele verschiedene Knabbereien, ganz viele Hygieneartikel wie Duschgel, Shampoo, Zahnbürsten und Zahnpasta, Deo's für D/H, Handcremen, flüssige Seifen, feste Seifen, Damenhygiene und 60l flüssiges sowie 30kg pulverisiertes Waschmittel, Geschirrspülmittel, 1 Jumbopackung Toilettenpapier sowie 1 Jumbopackung Küchenrollen u.v.a.m.. Die Freude bei den Verantwortlichen war ehrlich und riesengroß, wir sagen DANKE und VERGELT'S GOTT all unseren Spendern, die uns auch diese große Spendenlieferung erst möglich machten. Und bei all unseren ehrenamtlichen Helfern/innen bedanken wir uns ebenso aufrichtig, die diese Spendenlieferung außerhalb der "Normalzeit" zusammengestellt haben und ganz viel Freizeit geopfert haben. 🙂 ❤ Vergelt's Gott 🙂 ❤