8.2.2021 – Die 2. Spendenlieferung nach Salzburg (Wärmestube)

MONTAG 8.2.2021:
Die 2. Spendenlieferung heute führte uns in die Salzburger Wärmestube, zu Edi, der sich überaus glücklich schätzt, Spenden von uns zu bekommen. Nachdem wir heute ausnahmsweise unseren Humer-Anhänger dran hatten und die Zufahrt doch etwas enger ist, mussten die Mädels den Verkehr in der Ignaz-Harrer-Straße aufhalten damit ich rückwärts in die Gasse reinschieben konnte. Blaulicht und Folgetonhorn von der benachbarten Landesnervenklinik ließ mich mitten auf der Straße stoppen, da ich nicht sah woher das Signal kommt. Dann flott reinschieben und ausladen, der gesamte Transporter für die Wärmestube, wir hatten gottseidank 2 Rodeln und 2 Hunde mit, mit denen wir die prall gefüllten Bananenschachteln transportieren konnten. Man sieht auf den Bildern wie umfangreich die Spendenlieferung war, da wir ja im Jänner aussetzten und täglich weit über 200 Obdach- und Wohnungslose in diese Einrichtung kommen. Wir wissen die Spenden in der Wärmestube gut aufgehoben, Edi und seine Mannschaft kümmern sich vorbildlich um die Menschen, DANKE dafür! Auch hier hatten wir alles mögliche an Lebensmitteln, Hygieneartikeln sowie Winterjacken, Winterschuhe, neue Unterwäsche und neue Socken, sowie ganz viel Waschpulver und Reinigungsmittel dabei. Als wir die Spenden aufgestellt und fertig fotografiert hatten begann es wieder zu regnen, Salzburger Schnürlregen halt. Wir halfen Edi noch, alles ins Trockene zu bringen ehe wir mit einem Kaffee belohnt wurden. Danke auch hier allen Spendern/innen, dass wir auch hier diese Spendenlieferung zustellen durften. Um 9.20 Uhr ging es dann weiter Richtung Altmünster. Danke auch an meine Damen heute, die so brav geholfen haben und sich einen Eindruck machen konnten von unserer Arbeit abseits der ganzen Lagerarbeit und unserem Verteil-Donnerstag. 🙂 <3

23.12.2020 – Emotionen und Knödel zur Weihnacht!

Der Tag, die Woche, das Monat, das Jahr, es neigt sich nicht nur dem Ende hin, es ist auch in den letzten Tagen noch eine echte Herausforderung, eine Aufgabe, eine schmerzliche Erfahrung, eine emotionale Achterbahnfahrt, mit viel Gefühl, vielen wundervollen Momenten und mit noch mehr tollen und unschätzbar wertvollen Minuten mitten in unserem Team, das ich so sehr liebe und wertschätze, dass ich mich zutiefst und demütigst verneige vor diesem, unserem TEAM! Wir haben so tolle Menschen in unserem Verein, so liebevolle, so erfahrene und gefestigte Menschen, die all unseren Schützlingen alle Wertschätzung entgegenbringen, die ich kaum in Worte kleiden kann. Aber ich muss auch diesmal wieder etwas weiter ausholen, muss einiges erklären und erzählen. Letzten Donnerstag besuchte uns eine Dame bei unserem Bus und äußerte den Wunsch, S. und seinem Hund ein Weihnachtsgeschenk machen zu wollen, und dazu wolle sie S. an seinem Schlafplatz unter einer Brücke in Linz, besuchen und ihm Geschenke mitbringen. Alleine würde sie sich dort nicht hin trauen, da sie ja auch die Gegend dort nicht so gut kenne, also schlug ich vor, sie zu begleiten. Vereinbart wurde Samstag 16.30Uhr als Treffpunkt auf einem Parkplatz von wo wir zu Fuß dann zu S. gehen würden. Wir trafen einander und machten uns auf die etwa 5-Minuten Gehstrecke. Bei S. vorm Zelt angekommen meldete ich mich mit „S., ich bin es, Walter von der Obdachlosenhilfsaktion und habe eine Begleitung mit. Dieser Besuch wurde auch zusätzlich nochmal vorher angekündigt bei S., und trotzdem war S. betrunken, er öffnete den Reißverschluss des Zeltes bis zur Hälfte, dann blieb dieser hängen, S. kümmerte sich um den Reißverschluss und unten, wo dieser schon offen war schaute sein Schäferhund heraus und sah mich, mit fletschenden Zähnen kam er angerannt und biss mich in die linke Wade, riss mir ein großes Stück Fleisch heraus und biss insgesamt 7(!)-Mal zu, in die Leiste, in den Bauch usw., S. reagierte durch seinen betrunkenen Zustand nicht, etwa 1 ½ Minuten vergingen ehe S. seinen Hund zurückpfiff und dieser von mir knurrend weg ins Zelt zurück ging. Meine Arbeitshose war tiefrot und zerfetzt, ich zog das Hosenbein hoch und eine etwa 8cm breite, sehr tiefe Fleischwunde war das Ergebnis. In der Leiste spürte ich einen stark pochenden Schmerz und hatte Angst, dass der Hund mir die Aorta aufgerissen hat, was nicht der Fall war, aber eine massive Schwellung und die Zähne waren sichtbar, die Wunde am Bauch sah ich erst im Krankenhaus, wohin mich die Dame gebracht hat. Mit hochgehaltenem Hosenbein gingen wir ins UKH in die Notfallaufnahme, wo ich sofort behandelt wurde. Über 1 Stunde lag ich dort am OP-Tisch, wo die Wade genäht wurde und alles peinlich genau untersucht wurde. Gottseidank hat der Hund die Haut in der Leiste nicht ganz durchgebissen, sonst wäre ich nicht mehr hier. Der behandelnde Arzt meinte, wenn die Aorta betroffen gewesen wäre, hätte ich es ohne professionelle Hilfe nicht mehr ins KH geschafft. Was mir in diesen Minuten und Stunden schon auffällt ist, dass ich dieses Bild dieses Angriffs von dem heranrasenden Hund mit fletschenden Zähnen nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Bis heute, ich träume mittlerweile auch davon, manchmal ist es so unwirklich und doch wahr. Das Jahr 2020 endet so, wie es begann, 2021 kann nur besser werden. Durch diesen Zwischenfall war ich in den vergangenen Tagen eingeschränkt, weil ich auch die Kupplung beim Autofahren nicht ordentlich drücken konnte, deshalb war Montag und Dienstag Barbara Nowecki als Fahrerin des Transporters mit mir unterwegs und half mir großartig durch die ersten Tage der schmerzhaften Erfahrung. Danke, liebe Barbara dafür. J <3 Am Montag Spenden abholen und einlagern, am Dienstag ebenso und am Nachmittag noch bis abends Spendenannahme im Lager. Jeden Schritt, jede Bewegung, ein Schmerz, nicht die Wade schmerzt, die Leiste, unbeschreiblich. Egal, weiter geht’s. Als Barbara und ich am Dienstagmittag mit Spenden abholen fertig waren lud ich sie noch zu einem Kaffee bei mir zuhause ein, und sie gab mir viele, tolle Ratschläge wie ich mit Dingen aus meiner Jugendzeit (sexueller Missbrauch und Zwangstätowierungen) besser umgehen könne. Ich rief zwischendurch meine Mails ab und da kam eine Meldung per Mail, jemand wolle einen Gästebucheintrag auf unserer Homepage machen und mich persönlich beschimpfen und beleidigen und unsere Aktion in Misskredit bringen. Gottseidank muss ich zuerst die Beiträge freischalten bevor diese Online gehen. Die IP-Adresse wurde gespeichert und die angegebene Mailadresse, die ich sofort kontaktierte, existiert nicht. Das heißt, hier wollte mich jemand zutiefst beleidigen, der nicht einmal Manns genug ist sich mit seinem richtigen Namen zu melden. Barbara und ich ahnten eigentlich gleich von wem dieser Eintrag stammt, für uns ein sehr armer Narr! Keine 10 Minuten später meldete sich Hr. E. von der Firma N., der uns im Internet entdeckte und unsere Arbeit so wertschätzt, dass er uns eine Geldspende zukommen lassen möchte. Zwei völlig konträre Welten binnen einer halben Stunde, und doch so nah beieinander. Dass unsere Arbeit, unsere Aktion und alles was wir machen, so wertgeschätzt wird, tut schon sehr gut und geht wie Balsam runter, es gibt auch immer wieder andere Menschen, die uns nicht so schätzen und uns verleumden und uns Dinge andichten, die wir niemals auch nur im Ansatz machen würden. Der Dienstagabend, für die Spendenannahme hat sich Markus angeboten uns zu helfen. Markus ist einer der Chefs des Nudelproduzenten „Pastafani“, er und seine Frau Bettina greifen uns immer wieder ganz toll unter die Arme, entweder mit direkter Hilfe oder mit Spenden. Dafür ein großes DANKE! Bettina, hat ja auch den Likör gebraut, der nun in der Linzer Genuss-Werkstatt Online verkauft wird und wo unsere Aktion den Reingewinn bekommt. Eine großartige Aktion mit sehr hohem finanziellen und persönlichen Einsatz. Die Spendenannahme heute, anstrengend und ich sehe immer wieder den hl. Abend näherkommen, den ersten seit 14 Jahren, den ich alleine verbringen werde. Ich werde hl. Abend in den Transporter steigen und nach meinen Schützlingen schauen, werde Notpakete einpacken und da sein, wenn jemand was braucht, werde meine Tour fahren und Geschenke mithaben. Trotzdem ist eine kleine Angst da wie bei jedem Menschen, der an diesem Abend alleine ist. Egal, ich werde mich auf meine Arbeit konzentrieren und werde meine Schützlinge, auch die die nicht zum Bus kommen, besuchen und beschenken. Der Dienstag war diesmal auch ein falscher Mittwoch, da ich sonst mittwochs ins Kühl- und Tiefkühllager fahre und die begehrten Sachen hole, die wir am Donnerstag verteilen. Diesmal ist unser Verteiltag der Mittwoch, weil unsere Helferinnen hl. Abend zu Hause sein müssen, bei Familie und im Kreise der Liebsten. Also alles ein wenig anders diese Woche. Mit Barbara habe ich all die Sachen schon eingelagert. Abends um 20 Uhr geht es dann heim vom Lager, ich rufe Rena an, mein Verband ist runtergerutscht und die Wunde an der Wade liegt frei, ich bitte Rena mir den Verband neu zu machen. Sie kommt extra rüber und hilft mir. Danke an dieser Stelle. Der Mittwoch heute beginnt mit einem Anruf um 5.47 Uhr, der mich aus dem Bett klingelt. Polizei am Telefon, ob ich zum Bahnhof kommen könne und Schlafsäcke und Isomatten sowie warme Winterjacken und Essen mitnehmen könne? Leider, nach 3 Stunden Schlaf sag ich der Polizistin, das unser Bus heute Nachmittag eh am Bahnhof steht und dort gäbe es diverse Sachen. Sie wird sich einsetzen, dass sich die 2 gestrandeten Obdachlosen im Bahnhofs Gebäude wärmen dürfen. Ich wäre nicht im Stande gewesen, nach diesen Wochen voller Anstrengung, diesen so stressigen Tagen und vielen groben rhetorischen Tiefschlägen, schon wieder Notdienst zu machen. Ich fahre so 3-4-5 Mal jede Woche nach Linz um nach unseren Schützlingen zu schauen, aber es muss auch Platz dafür sein, wenn es mir selbst nicht gut geht, auch nein sagen zu dürfen, und heute früh war so ein Moment. Um 9.30 Uhr Termin mit Markus, der uns auch heute helfen wird. Zuerst Brot und Gebäck, Obst und Gemüse holen in Haid, leider gibt es heute nicht viel Gemüse, also kaufe ich später noch Gemüse und Obst beim Hofer nach, um für den heutigen Nachmittag gewappnet zu sein. Leider bekam ich auch beim Hofer nur eine Haushaltsmenge, 2 Packungen je Artikel. Das reicht nicht, nicht für die heutigen Menschen, die zu uns kommen werden. Als noch schnell einen Vereinsinternen Aufruf per WhatsApp, ob noch jemand etwas besorgen kann? Ja, Martina, Elvira und Florian kümmern sich gleich drum, großartig, dann können wir, Birgit und ich gleich die in Haid abgeholten Sachen auf Genießbarkeit durchschauen. Birgit meinte: „Das weiß ja niemand, wieviel Arbeit all die Vorbereitungen wirklich sind“. Ja, da hast Du recht, liebe Birgit, man sieht die ganze Vorbereitungsarbeit nie, deshalb möchte ich heute mehr fotografieren und so erzählen, wie unser Verteiltag in groben Zügen aussieht. Zeitgleich räumt Markus 100 Eurer Weihnachtsgeschenke für Männer und 50 Geschenke für Frauen in sein Auto. Er wird die Geschenke mit seiner Bettina ausgeben. Ich möchte, dass die Beiden heute schöne Erfahrungen machen, als ein kleines Weihnachtsgeschenk für all die Unterstützung, die wir sonst von ihnen bekommen. Zu Mittag heute wird dann gleich der neue Punschautomat angesteckt, wir brauchen für Nachmittag heißes Teewasser und ich möchte dieses Gerät ausprobieren, läuft toll. Zu Mittag kommt noch Klaus H. mit der Fa. Caselli, die uns eine großartige Spende bringen, Linzer Torten, Speck und Käse, grandios, Vergelt’s Gott und Danke (separates Posting folgt). Gerlinde und Ingrid kommen um 13 Uhr, füllen den Anhänger mit tollen Jacken, neuen Schuhen und neuen, warmen Schlafsäcken. Michaela Durstberger vom Dachcafé in Linz hat ja für heute Nachmittag die heiße Gulaschsuppe gesponsert, die von den Schwestern Martha und Lydia, vom Orden der Oblatinnen, gekocht wurde, und Fam. Sittenthaler vom Mostheurigen am Hochfeld sponserte uns Grammel- und Haschee Knödel. Fam. Sittenthaler unterstützt uns schon seit Jahren zu Weihnachten mit Köstlichkeiten, vermitteln tut es jedes Jahr unsere Ingrid Strassl. Danke dafür liebe Ingrid. Vielen Dank an ALLE Gönner/innen, die hier beigetragen haben, dass wir heute dieses köstliche Mahl ausgeben konnten. Als der Anhänger dann fertig geladen war wurde noch der restliche Platz im Anhänger vollgeladen, gottseidank haben wir heute genug Fahrzeuge, um all die großartigen Überraschungen transportieren zu können. Lieben Dank hier auch an Florian und Elvira! J <3 Als es zeitlich gegen 15 Uhr geht, werde ich leicht nervös, weil ich nicht weiß ob alles auch so läuft wie ich es geplant hatte. Dann das ganze Gespann anhängen, alles zur Abfahrt fertigmachen, es wird Zeit. Bei +9° kommen wir in Linz an, teilweise schaut der blaue Himmel hervor, aber halt nur sehr sporadisch, ich weiß aber zu gut, dass durch die Wolkendecke jemand auf uns herabschaut, auf uns aufpasst und unsere Schützlinge in seine Arme nimmt und unsere Arbeit derart bereichert indem viele, viele Türen, die eigentlich fest verschlossen sind, öffnet. Und immer, wenn so etwas passiert in diesen so emotionalen Tagen und Stunden, schneidet es mir die Stimme ab und eigentlich, würde ich meinen Gefühlen immer freien Lauf lassen, als Heulsuse gelten würde. Zu recht. Tränen sind gut, sind reinigend, sind ehrlich und ergreifend. Trotzdem muss ich meine Emotionen im Zaum halten, ich hab noch viel zu tun heute, morgen. Wir kommen um 15.20 Uhr in Linz an und es stehen wie immer schon etwa 20 Schützlinge auf unserem Platz und warten auf uns. Michaela wartet auch schon und hat die Knödel dabei. Anhänger positionieren, Markus‘ Auto gleich dahinter, da von dort die Weihnachtsgeschenke ausgegeben werden. Den Transporter stellen und auspacken, die großen Töpfe mit dem Gasofen hinter dem Transporter aufstellen, bis von Maria der Einspruch kommt: „Walter, ich finde es nicht gut, wenn wir hinten beginnen mit dem Essen, da sonst alle essen und niemand zum Bus geht um die Lebensmittel“. Also umdisponiert, Tisch mit Warmhaltebehältern zum Gebäck stellen, zwischen Transporter und Anhänger, die Schwestern Martha und Lydia etwas skeptisch aber einverstanden. Hinten gibt es nun heißen Tee, dann Lebensmittel aus dem Bus, dann Gebäck und Brot, Obst und Gemüse, und dann die heiße Gulaschsuppe mit den Knödeln. Besseres Arrangement, Maria Du hattest recht. Mitten im Aufbau kommt ein Passant zu mir, und bittet um Infos unserer Aktion, er sieht uns jeden Donnerstag und würde gerne bei uns mitmachen, toll. Jede helfende Hand ist herzlich willkommen. Ich gebe ihm einen Flyer mit allen Daten mit und er verspricht: „Ich melde mich“. Freu mich. Die Schlange wird immer länger, zum Schluss werden es 91 Schützlinge sein, die heute kommen. Die Schlange ist heute unruhig, manche haben Bierdosen dabei, was absolut nicht geht, bei unserem Bus Alkohol zu konsumieren. Ich muss einem Schützling, den ich auch die letzten Wochen schon auf das Alkoholverbot beim Bus hinwies, die Bierdose ausleeren, das geht gar nicht, leider. Ich war ja selbst bis 1995 Säufer und seither trocken, und weiß wie diese Sucht funktioniert, ich verstehe sie ja auch, jedoch kann ich sie weder fördern noch dulden bei unserem Bus. Sorry, aber ein paar Regeln gibt es auch bei uns. Manche Dinge können wir und wollen wir auch nicht dulden, das sind wir unseren Spendern/innen und unseren Unterstützern schuldig, dass unsere Aktion geradlinig abläuft, ohne dass wir uns etwas zu Schulden kommen lassen. Diese Zeit ist auch für all unsere Schützlinge sehr Tränenreich, viele haben Angst vor hl. Abend, weil sie alleine auf der Straße sind, in irgendeiner Tiefgarage oder in einem Abbruchhaus sich eine Ecke suchen, wo der kalte Wind und die Ratten nicht hinkommen. Dazu fällt mir immer wieder die Frau Mag. B. ein, die durch eine Krankheit alles verlor und seit einigen Monaten im stinkenden Kanalsystem lebt, mit ihrem Partner. Sr. Martha und Michaela geben die Knödel und die Gulaschsuppe aus, alle sind angetan weil sie so gut schmeckt, dazu noch 100 Semmeln - 10 Pizzaweckerl und 5 kg Brot von David Bachmayer (Bäckerei Bachmayer in Waldzell), die auch allesamt gesponsert wurden und in einem separaten Posting nochmal erwähnt werden. Markus und Bettina bei den Weihnachtsgeschenken sind sehr angetan von all den Emotionen, die unsere Schützlinge so hinterlassen und mir immer wieder Tränen in die Augen treiben. Als T. & C. mit ihren 2 Kindern kommen, bin ich glücklich, weil wir auch den Kindern, den Mädchen Geschenke geben können, EURE Geschenke. Viele Menschen bedanken sich nicht 1-Mal. Sondern 10-Mal, und haben ebenfalls Tränen in den Augen, und fast alle bedanken sich für unsere Aktion über das ganze Jahr, ich verweise auf unser gesamtes TEAM, dort sollen unsere Schützlinge es auch deponieren, denn sie leisten die Arbeit, nicht ich. Unserem Team für all die Zeit, für all die Arbeit zu danken, das ist für mich immens wichtig. Rafaela Stumptner sammelte in ihrem Umkreis Spenden, so kamen über 1000,- zusammen und sie bat bei der Fa. Honeder um eine kleine Beteiligung, so kamen sehr, sehr viele Gutscheine zustande, die Rafaela heute an unsere Schützlinge verteilte, ebenso die Gutscheine für den Würstelstand am Volksgarten. Es blieben einige übrig, die Rafaela nächste Woche noch verteilen wird. Zum Schluss verteile auch ich noch nach all den Emotionen, dem Lachen, dem Weinen, den Umarmungen und all den schönen Worten, an alle aktiven Helfer/innen ein kleines Geschenk im Namen des Vereins. Es freut mich wirklich von ganzem Herzen, mit solch tollen Menschen diese Herzensangelegenheit machen zu dürfen und dann auch noch jeden Tag göttliche Unterstützung zu bekommen. Der Herr ist immer da, immer in der Nähe, und ich danke Ihm so sehr dafür, dass wir diese Aktion jede Woche machen dürfen. Ich danke so sehr das IHR, liebe Gönner/innen und Spender/innen uns immer wieder aufs Neue so treu unterstützt, ohne EUCH wäre das alles nicht möglich. Vergelt’s Gott und habt großen Dank! Um 19.20 Uhr (!), statt 18 Uhr, fahren wir heute Richtung Lager, wenig Verkehr und mit einem guten Gefühl, das richtige getan zu haben. Schnell ausladen, alles einlagern und dann noch das Team verabschieden in die gesegnete Weihnacht, wieder mit Umarmungen und Tränen, wieder mit ganz viel Gefühl. Ich muss mich schon immer öfters umdrehen, damit nicht alle meine Tränen sehen, NEIN, ich schäme mich Ihrer nicht, aber langsam werden meine Emotionen immer noch tiefer, und ich habe heute noch einen Text zu schreiben, und Bilder zu bearbeiten. All die PC Arbeit fertigmachen, für unsere Kassiererin Astrid, alles fertig machen, damit sie den Jahresabschluss machen kann, also wieder ein kurze Nacht. Ich aber sage DANKE an EUCH, VERGELT’S GOTT und eine tiefe Verneigung für all Eure Hilfe, Eure Treue. Ohne EUCH wäre das alles nicht möglich. Wir wünschen EUCH eine gesegnete Weihnacht, erholsame Feiertage und alles, alles liebe und Gute. Bleibt uns gewogen und treu, helft uns BITTE auch weiterhin durch das Leben unserer Schützlinge, dass wir helfen können, das Leid ein wenig lindern können. DANKE an unser GESAMTES TEAM für die großartige Arbeit, die IHR leistet. In meinem Kopfhörer klingt Sinead O’Connor, Silent Night, eines meiner Lieblingslieder, ruhig, besinnlich mit einer gewaltigen Stimme. Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, passt auf Euch auf und …. Schön dass es Euch gibt. 🙂 <3

3.12.2020 – -2° und ein Lob aus dem Tesla!

Heute, Donnerstag 3.12.2020, der Tag beginnt mit dem ersten Schnee der Wintersaison 2020/2021, es lag heute Morgen nicht viel Schnee, aber doch so viel, dass es rundherum weiß war. Für uns steht heute wieder unser Verteil-Donnerstag am Programm. Wettertechnisch wurde heute trockenes Wetter vorhergesagt, bei etwa -2°! Diesmal nehme ich Euch mit in die Tage davor, an den Dienstag und Mittwoch, damit Ihr seht, was unser Team imstande ist, zu leisten. Ich muss, um es verständlich transportieren zu können, etwas ausholen. Wir haben Fachbodenregale in unserem Lager, mit einer Tragkraft von 100kg pro Fachboden. 2 Fachböden waren, wegen der schweren Hygieneartikel, geknickt und es bestand die Gefahr, dass das gesamte Regal instabil wird und umfällt. Dem mussten wir verantwortungsvoll Rechnung tragen, so wurden gebrauchte Schwerlastregale gekauft, die (fast) jede Last dieser Erde tragen könnten. Und diese Regale wurden in der Nähe von Eferding gekauft, wobei mir am Montag noch zugesichert wurde, alles fertig und steht bereit zur Abholung auf Paletten. Am Dienstag fuhren Christian und ich los, um die Regale abzuholen, um 8 Uhr waren wir in Eferding, erste Aussage vom Hallenmeister, „Deine Ware ist noch nicht einmal zugeschnitten, geschweige denn kommissioniert“. Na bumm! Montag bekam ich vom Verkäufer aber die fixe Zusage „Alles ist fertig“. Es wird wohl so ca. 1 Stunde dauern, bis deine Regale fertig sind. Gedauert hat es dann bis 11.30Uhr, und beim Abladen in Ansfelden erst sahen wir, dass uns falsche Regale, mit völlig falschen Maßen ausgehändigt wurden. Zu reklamieren kommt nicht in Frage, da viele Helfer gekommen sind, um alle Regale aus- und wieder einzuräumen, und die ausgeräumte Ware so viel Platz in Anspruch nahm, dass wir schnellstens die Regale ab- und aufbauen mussten, damit unser Vermieter, die Fa. TAB genug Platz hat, wenn jemand bei unserem Lager vorbeimuss. Also bauen wir die Regale auf, deren Maße völlig falsch sind. Gekommen zum Helfen sind auch die beiden Christians von den Linzer Lions Aliter. Christian Rachle kam mit seiner Tochter und Christian Palmetshofer, der diesjährige Leiter der Lions Aliter, der schon zum wiederholten Male bei uns im Lager mitgeholfen hat, stand uns mit Rat und Tat bei. Vielen Dank Euch dreien für Eure Hilfe. Angekommen im Lager räumen wir die ersten beiden Regale aus, stellen alles am Gang so dass niemand mehr durchkommt. Das erste Schwerlastregal steht innerhalb von 1 Stunde, dann noch die dicken Spanplatten ausladen und auf die Traversen legen. Wir kümmern uns um das 2. Regal gleich nebenan, Maria und Verena kümmern sich um das Einräumen im neuen Schwerlastregal. Das 2. Regal ist kürzer, aber ebenfalls ein Schwerlastregal, für die Getränke und Waschmittel. Was auch nach gut einer halben Stunde bereit ist, eingeräumt zu werden. Im Team ist eine tolle Stimmung, Spaß und ein großartiges Miteinander, Hand in Hand, es kann so toll sein, MITEINANDER zu arbeiten. So weiter, ins Hygieneartikellager, wo das Malheur passierte, das alte Regal abbauen und gleich das Neue aufbauen, was nicht ganz so einfach war, es spießte ein wenig, aber Christian hatte den Dreh gleich heraußen und alles ging dann viel schneller. Trotzdem war es bald knapp 20 Uhr abends, alle waren müde, geschafft vom Tagwerk. Wir unterbrachen das Einräumen und stapelten die Hygieneartikel, die nicht mehr eingeräumt wurden, auf Transportwagerl, sogenannte Hunde. Um 21 Uhr verließen wir dann gemeinsam unser Lager, völlig gerädert von der schweren Arbeit. Gestern, Mittwoch früh musste ich zuerst nach Asten, da ich eine größere Menge süßer Gebäcke als Spende bekam, das ich dann gleich ins Tiefkühllager brachte zum Einlagern, und von dort gleich die Lebensmittel für unseren Donnerstag, mitnahm. Pizzen, Fischfilets, Gemüseallerlei, Pizzasalami und Schinken im Oberskrenmantel. So, jetzt noch schnell ins Kühllager rüber, und dort auch noch alles zusammensuchen und einladen. Ab nach Ansfelden, alles ausladen und ein kühlen. Anschließend noch unsere Post vom Wareneingang holen, Wahnsinn was manchmal alles per Post kommt. Die Kartons warten auch drauf, entsorgt zu werden. Als ich zurückkam von der Kartonpresse, sah ich die Unordnung im gesamten Lager. Puh! Am Freitag kommt ein hoher Herr, der sich unser Lager anschauen möchte und mit uns reden möchte, da kann ich das Lager niemals in diesem Zustand herzeigen, geht gar nicht! Also dann noch knappe 5 Stunden im Lager sortiert und geordnet, bis mir die Puste ausging. Meine Arbeitstage haben mittlerweile eine Größenordnung von etwa 70 Wochenstunden angenommen, manchmal zu viel, da der Körper mir es schon einige Zeit zeigt, dass er auf Reserve ist. Also abends noch einen Aufruf in unserer WhatsApp-Gruppe gemacht, ob nicht zusätzlich jemand helfen möge, um diese Unordnung abzuarbeiten. Es meldeten sich viele Helferinnen und Helfer, Vergelt’s Gott und Danke dafür. Heute früh eine WhatsApp Nachricht von meinem Freund Pepi Hirt, seine Frau Christine hat für uns Blechkuchen und Schoko-Krapfen gemacht, wann ich gedenke diese abzuholen? Um 9.15Uhr! Also heute zuerst Kuchen abholen und erst dann ins Lager. Elke hatte heute früh absagen müssen wegen einem Vorfall in Ihrer Familie, Christian war aber schon da und bald schon kamen Dani, Verena, Barbara Nowecki und Maria Fleischanderl, um die ganze Unordnung aufzuarbeiten. Ich bin so stolz auf mein Team, ruhig und besonnen, überlegt und erfahren entwickeln die Teams ganze Schlachtpläne, um der Unordnung auf den Pelz zu rücken. Ich fahre in der Zwischenzeit mit unserem neuesten Mitglied Robert, nach Haid um Brot und Gebäck und Obst/Gemüse zu holen. Einen halben Transporter voll bekamen wir heute mit, für unsere Schützlinge. Wieder im Lager wird alles ausgeladen, gesichtet und sortiert. Elke kommt nun doch dazu, und hilft uns tatkräftigst. Drinnen im Lager arbeiteten alle so großartig zusammen, einfach toll! Wir hatten dann zwei Teams, das eine kümmerte sich um die Zusammenstellung der benötigten Dinge für den Verteil-Donnerstag und das zweite um die Regale. Ich bin so begeistert, selten sieht man so eine Harmonie, wenn Menschen zusammenarbeiten, zusammen an einem Strang ziehen. Großartig! Langsam lichten sich die Boxen, es werden immer weniger, die noch aufgeräumt werden müssen, wir müssen trotzdem unseren Transporter und den Anhänger beladen, Helmut Sandberger & Aida Su sind heute zum 3. Male bei der Verteilung dabei, mit 3 Mädels die ebenfalls tatkräftigst helfen wollen. Heute wird jede helfende Hand dringend gebraucht. Als wir dann alles beladen haben, zählten wir durch ob wir für den Verteil-Donnerstag genug Leute sind. So entschieden Maria, Barbara, Verena und Christian, dass sie im Lager weiterarbeiten während wir nach Linz zu unseren Schützlingen fahren. Toll. Robert äußert den Wunsch mit nach Linz fahren zu wollen, also fährt er mit mir im Transporter. Als wir ankommen in Linz warten schon etwa 15 unserer Schützlinge auf uns, die Einfahrt wird kurzzeitig von Bussen blockiert, der Stau löst sich aber schnell auf so, dass wir an unseren Platz können. Anhänger abhängen und positionieren, den Transporter auch so stellen, dass er wie immer gut und sicher steht. Alles ausladen und, Petrus hat einsehen, es ist wirklich trocken aber kalt, -2°, ab nächster Woche nehmen wir wieder heißen Tee mit zum Verteil-Donnerstag, immens wichtig! Auch für unser Team. Heute ist nach 2-wöchiger Abwesenheit wieder unser Kleidermädl Ingrid mit dabei, Elke hat ja die letzten Wochen die Kleidung ausgeteilt. Zur Zufriedenheit aller. Beim Ausräumen des Transporters bemerkte ich, dass ich die Nächtigungsjetons für die Notschlafstelle im Lager vergessen habe. Anruf bei Maria und sie schickt uns Christian nach Linz, um auch heute wieder welche austeilen zu können. Ein Donnerstag ohne Jetons – NoGo! Geht gar nicht. Manche unserer Schützlinge sind sterbenskrank, husten und bellen, wie in ärgsten Grippezeiten. Nein, Corona hat niemand von ihnen. Manche frieren den ganzen Tag, können sich gar nicht mehr erwärmen, kein Wunder. Am liebsten würde ich sie in den Arm nehmen und sie alle wärmen, es tut tief in der Seele so unendlich weh, diesen unmenschlichen Weg der Obdachlosigkeit nicht beenden zu können. Wir können das Leid ein wenig lindern, können warme Kleidung und warme Schuhe, warme Schlafsäcke und Lebensmittel austeilen, aber diesen mehr als steinigen Weg, den können wir niemandem abnehmen. Viele unserer Schützlinge sehen wir jede Woche, und man sieht ihnen deutlich an, dass wieder ein Teil in Ihnen gestorben ist. Jeden Tag stirbt ein Teil dieser Menschen mit der Kälte, mit dem Leben auf der Straße, mit. Viele ertränken ihr einsames Schicksal im Alkohol, sonst würde man dieses Leben auf der Straße vermutlich nicht überleben, zumindest macht es der Alkohol etwas erträglicher für unsere Schützlinge. Bitte liebe Wegbegleiter und Spender/innen, ich werde nicht müde anzumerken, dass dieses Schicksal wirklich JEDE/N treffen kann, Krankheit … Scheidung …. Arbeitsplatzverlust …. Psych. Defizite … an einer Kreuzung im Leben falsch abgebogen … wenn hinter einem Menschen das soziale Netz brüchig wird, die Unterstützung ausfällt, beginnt sich die Spirale zu drehen, unaufhörlich! Alleine schaffen es diese Menschen meist nicht mehr aus dieser endlosen Spirale zu kommen, ohne professionelle Hilfe ist man dem Schicksal hilflos ausgeliefert. Und, es kann wirklich jede/n treffen. 89 Schützlinge kommen heute zu unserem Bus, heute am Monatsbeginn, wo viele ein klein wenig Geld bekommen haben, schon wieder so hohe Zahlen unserer Besucher. In der Vergangenheit kamen am Monatsanfang maximal 30-40 Schützlinge, seit ein paar Monaten werden es immer mehr. 89 Schicksale, nach dem (fast) niemand fragt, sich niemand darum kümmert. Der Verteil-Donnerstag läuft friedlich, die Auflagen von der Polizei und Krisenstab des Landes OÖ werden zur Gänze erfüllt, Abstand 2 Meter, Mund/Nasenmaske, Einweghandschuhe. Um 17 Uhr fährt ein dunkelblauer Tesla vor unseren Humer-Anhänger, dreht eine Runde am Busbahnhof, öffnet das Fenster und schreit heraus „Weltklasse, was ihr hier macht“. Er parkte dann ein und holte sich Flyer von uns und fragte: „Kann man Euch finanziell unterstützen?“ Ja, klar, kann man, steht alles im Flyer der Kreativ-Werkstatt, den wir 2019 kostenlos gestaltet bekamen. Er stieg wieder ein, zeigte uns noch den erhobenen Daumen und verschwand in der Dunkelheit. Tut wirklich gut, so ein Lob, wenn wir Menschen auf das Schicksal anderer Menschen hinweisen können. Die Problematik der Obdach- und Wohnungslosigkeit bekannter zu machen, dann wäre schon viel Gutes geschehen. Der letzte unserer Schützlinge verließ um 18.25 Uhr unseren Bus, wieder fast eine halbe Stunde mehr geblieben als geplant. Die Kälte zog mittlerweile in jede Pore ein, lässt manche in unserem tollen Team frösteln, manche hüpfen weil die Zehen kalt sind und manche sind so dick eingemummt, dass sie es immer noch wohlig warm haben, aber das ist die Ausnahme. Alles einräumen, Abfahrt Richtung Lager Ansfelden, Barbara und Maria waren den ganzen Nachmittag im Lager und haben ein Schmuckstück daraus gemacht. Großartig! DANKE und Vergelt’s Gott an alle die im Lager geblieben sind. Ein großes DANKE aber auch an das gesamte Team, das sich in Linz der Kälte und unseren Schützlingen stellten. Vergelt’s Gott und großen Dank. Euch allen eine tiefe Verneigung für all die ehrenamtliche Arbeit, die ihr in unzähligen Stunden leistet. Ein dickes Vergelt’s Gott und Danke geht auch an all unsere Spender/innen, die uns diese wöchentliche Aktion erst möglich machen. DANKE für Eure Loyalität, Eure Hilfe und dass Ihr den Weg mit uns geht. Eine tiefe Verneigung an Euch alle! Als wir im Lager alles wieder eingeräumt hatten, besprachen wir noch kurz die verschiedenen Eindrücke aller Helfer heute. Anna Voglhuber war heute Teil unseres Teams, und spendete anschließend noch € 100,-, vielen lieben Dank für deine Geldspende. Das gesamte Team war heute wieder beeindruckt, wie leicht helfen geht und wie gut es der eigenen Seele tut, zu helfen. Danke EUCH allen, ich sitze noch da, seit 2 1/2 Stunden beim Text schreiben, beim Bilder bearbeiten und beim Bilden eines Resümees. Ich bin tief beeindruckt, von Menschen, denen es gar nicht gut geht, die nicht in ein warmes Bett krabbeln oder sich ein heißes Bad einlassen können, die nicht zum Kühlschrank gehen können um sich eine Spalte Käse zu holen, die sich nicht gerade einen Kaffee über den Vollautomat runterlassen können, die sich nicht ihre eigenen Hausschuhe anziehen können, die nicht zum Kasten gehen können um sich frische, gewaschene Unterwäsche zu holen. Kleinigkeiten, aber für unsere Schützlinge unmöglich. Heute teilten wir wieder 42 (à € 4,-) Nächtigungsjetons aus, um einigen unserer Bedürftigen wenigstens ein paar Stunden in einem warmen Bett zu ermöglichen. Heute haben wir beschlossen, da der hl. Abend ein Donnerstag ist, den Verteiltag auf Mittwoch den 23.12.2020 vorzuverlegen, da all unser gesamtes Team, Familie und Freunde haben und am Hl. Abend dort zu sein haben. An diesem Mittwoch dem 23.12. möchten wir gerne Gulaschsuppe austeilen an unsere Schützlinge, Michaela Durstberger vom Dachcafe in Linz sponsert uns diese Gulaschsuppe, wir suchen nun jemanden der/die und diese kochen würde. Vergelt’s Gott liebe Michaela für diese tolle Geste. Ich für meinen Teil stürze mich in die (Badewannen) Fluten und gönne mir einen wohligen Abschluss. Euch alles liebe, schön, dass es EUCH gibt. DANKE für alles. 🙂 <3

26.11.2020 – -2° und 97 Schützlinge!

Donnerstag, 26.11.2020 … unser Verteil-Donnerstag beginnt wie jede Woche bereits am Mittwoch. Gestern Mittwoch begann der Tag ganz besonders. Wir hatten einen Termin bei der Fa. Zauner-Group in Wallern/Trattnach (Dazu mehr in einem separaten Posting). Nach dem Termin in Wallern ging es auf direktem Wege nach Grieskirchen, zur Fa. Kröswang, Frau Hacklbauer rief mich an und spendete uns 680 Pkg. (340kg) Beinschinken, etwa 50kg Krakauer, 150 feinste Torten, 5 Brie-Torten. Eine tolle Spende! An dieser Stelle vielen, herzlichen Dank! Die Beladung dauerte ein wenig, da der Computer ausfiel und die Tür des Tiefkühllagers nicht mehr aufging, deshalb konnte auch der Roboter aus dem Hochregallager unsere Ware nicht mehr nach „draußen“ bringen. Es wurde mit Hochdruck an dem Problem gearbeitet, in der Zwischenzeit hat mich unser langjähriges Mitglied Ingrid Strassl angerufen, und hat uns, Christian und mich, zum Essen eingeladen. Wir freuten uns wie kleine Buben, Ingrid und Ihren Mann Herbert beim Mittagessen zu sehen. Hier fühlt man sich so gut aufgenommen und geborgen, so feine Menschen, großartige Familie. Vielen Dank an dieser Stelle für dieses tolle Mittagsmenü. Um 15.30 Uhr ging es dann Richtung Tiefkühllager nach Pasching, alles einfrieren und einlagern bei -40°. An dieser Stelle ein großes DANKE an Hr. Günther L. für die großartige Unterstützung, dass wir unsere Spenden kostenlos in den Lagern der Transdanubia ein kühlen dürfen. Vergelt’s Gott und DANKE! Wir lagern die frische Spende ein und holen Wurst, Pizza, Gemüse u.a. aus dem TK-Lager, um es dann am Donnerstag zu verteilen. Weiter ins Kühllager, Günther war gerade im Kühllager, Christian musste es Günther gleich sagen, dass wir bei seiner Schwiegermutter Ingrid eingeladen waren zum Mittagessen, wir konnten erkennen was uns Günther unter seiner Mund-Nasenmaske mitteilte, das ich hier nicht wiederhole, er quittierte es mit einem entspannten Schmunzeln. Dann drückte er uns noch 6 große Steigen roter Äpfel in die Arme „für Eure Schützlinge“, meinte er noch, ehe er wieder in den Katakomben der Transdanubia verschwand. Weiter in unser Lager und ausladen, ein kühlen und einfrieren, und dann ab durch die Mitte Richtung Heimat. Christian und ich waren ganz schön geschafft und wünschen uns nur noch einen ruhigen Abend, auf der Couch. Ein paar Minuten sollten es werden auf der Couch, geworden sind es dann ein paar Stunden, ehe noch jemand um 23.10 Uhr sich telefonisch erkundigt „ob man morgen Donnerstag Spenden abgeben könne?“. NEIN, leider, dazu haben wir am Donnerstag keine Zeit, tut mir leid. Auf in die Nacht, es wird eine kurze werden. Treffpunkt Donnerstag ist um 9.30 Uhr im Lager, auf der Hinfahrt nehme ich Christian mit, angekommen im Lager, holen wir beim TAB Wareneingang noch schnell unsere Post ab, 15 Packerl nur heute, toll. An dieser Stelle auch ein großes DANKE an die Fam. Stoyer, Hr. Hermann und die Fa. TAB, die uns seit 3 Jahren so großartig unterstützt mit dem beheizten Lager, mit ihrer Infrastruktur und mit vielen, vielen Möglichkeiten. Vergelt’s Gott an dieser Stelle. Um kurz vor 10 Uhr geht’s mit Elke nach Haid, Brot und Gebäck, Obst und Gemüse abholen, viele tolle Sachen die wir heute bekommen. Ab wieder ins Lager, alle Lebensmittel duschschauen und auf Genießbarkeit überprüfen. Elke kümmert sich zuerst um Ihren Kleidungsanhänger, den sie heute betreuen wird. Winterschuhe, Schlafsäcke, Winterjacken, alles nochmal kontrollieren und auffüllen. Zu Mittag gehen wir wie immer zum Mäcki, Elke und Christian wollen mit dem Hubwagen und einer Gitterbox zum Mäcki fahren und sich dort vorm Drive In einparken und bestellen. Ich breche das Vorhaben ab da wir eine große Rechnung bekommen würden, wenn wir wo anecken mit der Gitterbox in der Autoschlange. Dieses Risiko gehen wir nicht ein. Wir bekommen unser Schachtelmenü auch ohne Fahrzeug. Zu Mittag dann zurück ins warme Lager, ein neuerlicher Anruf „Wo finden wir Sie? Wir haben 200 Pkg. Essig & Öl für Sie“. Ich gehe rauf zum Parkplatz und ordere den LKW Fahrer. Gewerkschaft und Arbeiterkammer spendeten uns 200 Pkg. Rapsöl und Essig, vielen, herzlichen Dank. 10 Minuten später meldet sich Timmy telefonisch. Timmy war der beste Freund von Peter, der sich letzte Woche das Leben nahm. Timmy kümmert sich um die beiden Mädchen von Peter, die Ältere, 12 Jährige, trägt zur Zeit einen Liegegips und würde so gerne am 1.12.2020 am Begräbnis ihres einzigen Papas teilnehmen, dazu bräuchten wir dringend einen Kindgerechten Rollstuhl. Timmy weint und kommt mit dem Tod von Peter überhaupt nicht zurecht, er kümmert sich um Peters Familie. Bitte, bitte liebe Spender/innen, liebe Wegbegleiter/innen, wenn Ihr wisst wo man so einen Rollstuhl für 1 Tag ausleihen kann, bitte lasst es mich wissen. Wäre toll wenn uns bei diesem Problem jemand aushelfen könnte. 14 Uhr, Helmut, Aida, Brigitte kommen, Verena, Daniela und Birgit kommen auch gleich. Wir beginnen gemeinsam den Transporter zu beladen, das Obst, das Gemüse in den Anhänger, die Getränke, Gefrierbox und Kühlboxen in den Transporter, alles fest verzurren, sichern und gut verstauen. 15.10 Uhr, wir fahren ab Richtung Linz, unser Transporter zeigt hier -1° an, aber wenigstens trocken, nicht wie letzte Woche, dass wir klitschnass werden. Dafür ist halt heute der Eis Engel eingezogen, warm anziehen im Zwiebelsystem. Als wir ankommen stehen schon etwa 15 Schützlinge an unserem Verteilplatz. Anhänger positionieren und Transporter zurückfahren, dazwischen die Tische aufstellen und Hänger wie Transporter ausräumen, alles auf die Tische ausbreiten, die Begrenzungskette anbringen und dann noch ein kurzes Briefing, bevor wir beginnen, auszuteilen. 97 Schützlinge werden es heute werden. Eine stolze Zahl, Wahnsinn, diesen Monat schon zum 3. Mal mehr als 90 (!!!) Menschen bei unserem Bus. Ich werde heute 56 Nächtigungsjetons verteilen, da viele Menschen diese nächtlichen Temperaturen nicht mehr aushalten würden, und ich zumindest möchte, dass jede/r der/die in die Notschlafstelle darf, wenigstens 2 Mal dort schlafen kann, 2 Mal eine ganze Nacht lang aufwärmen, so gar nicht selbstverständlich für unsere Schützlinge. Mehr aber können wir nicht ausgeben, da uns sonst die Kosten erschlagen würden, da 1 Jeton € 4,- kostet. Als unsere Barbara nach gefühlten 2 Jahren heute wieder dabei ist beim Verteilen, freue ich mich sehr, sie hat einen Karton voller selbstgemachter Muffins mitgebracht, da sie morgen Geburtstag hat und das Team heute überraschen wollte. Sie hat auch eine Geldspende ihrer Jungs mitgebracht, € 24,- spendeten Barbaras Jungs und sie rundete den Betrag noch auf € 30,- auf, und es gab noch zusätzlich 10 Nächtigungsjetons für die Nowa. Vielen herzlichen Dank und Vergelt’s Gott für deine, für Eure Spende. DANKE! Zu Beginn der Ausgabe rumort es ein wenig in der hinteren Reihe, es habe sich jemand vorgedrängt, ich kann die Situation bereinigen und die Menschen beruhigen. Es kamen heute wieder viele Neue, 2 Menschen musste ich auch heute wieder wegschicken, da sie doppelt Leistung beziehen wollen, bei der Caritas und bei uns, das geht in dieser Form nicht. Nachdem die beiden Herren aus dem Iran eine Karte der Caritas vorzeigten, dass sie dort in Betreuung sind, müssen sie sich auch dort um Lebensmittel, um Bargeld und Kleidung kümmern. Bargeld dürften wir sowieso nicht hergeben, würden wir auch niemals machen. 5 Minuten später kommt eine bekannte Frau mit ihrem Kind zu uns, M. war schon lange nicht mehr da, ich freue mich riesig, sie gesund zu sehen. Andere Schützlinge wieder, muss ich leider regelmäßig daran erinnern, dass wir kein Interspar oder Metro sind, es macht halt schon auch der Ton aus, wie man uns begegnet, und wenn jemand sich des Öfteren Unterhosen, lange Unterhosen, neue Socken und Winterjacken u.a. bei uns holt, dann haben wir das zu unterbinden, damit niemand unsere Spenden verkauft um so an Alkohol zu kommen. Ich war ja selbst Säufer, bis 1995, ich kenne diese Droge Alkohol, aber ich kann sie in keinster Weise unterstützen. Manch unserer Schützlinge probiert es halt jede Woche, und jede Woche erwische ich sie dabei, wir können so etwas leider nicht durchgehen lassen. Also maximal dann eine neuerliche Winterjacke, wenn die alte zerrissen oder kaputt ist, neue Schuhe wenn die alten kaputt sind und nicht, weil sie nicht mehr gefallen. Wir müssen schon gut Acht geben um keinen Missbrauch unserer Spenden zu unterstützen. Einen „Herren“ haben wir immer wieder, dem wir so gar nichts recht machen können, er ärgert unsere Helferinnen, ist feindselig und teilweise frech, vor kurzer Zeit bekam er deshalb ein vierwöchiges Verbot bei uns, weil er richtig frech wurde, und jetzt, nachdem er seit 2 Wochen wiederkommt, erneut feindseliges losgelassen hat, habe ich ihm heute erneut deutlich machen müssen, dass wir seine Art nicht mehr dulden werden und das hier die letzte Aussprache mit ihm ist. Mal schauen, ob er uns verstanden hat. Vis à Vis sehe ich, dass wir von einem fremden Mann gefilmt werden, mit Helmut gehe ich hinüber zu ihm und frage ihn „Warum er uns filmt?“. Es kommt nichts als Ausreden, ich verbiete ihm, uns zu filmen, da er weder sagt wer er ist und für wen/was er uns filmt. Es kommt ja auch öfters vor, dass wir aus vorbeifahrenden Autos gefilmt oder fotografiert werden. Ich frag‘ mich oft, warum macht man das? Egal! 97 Menschen haben wir heute wieder versorgt, ganz schön viel für einen kleinen Verein wie uns, vor allem wissen wir nicht, wie lange wir solche Donnerstage noch durchhalten. So ein Donnerstag kostet nicht nur eine Menge Nerven, es kostet viel, viel Geld. Solange wir können, werden wir es machen und tun, wenn uns aber die Mittel ausgehen würden, müssten wir alles einstellen, wirklich alles, Verteil-Donnerstag, Spendenlieferungen, alles. Kein schöner Gedanke, er macht mich unendlich traurig. Um 18.15 Uhr bekommt der Letzte heute seine Lebensmittel, seine Jetons, und unser Lächeln sowie gute Wünsche. Mittlerweile hat es -2° und beim gesamten Team ist mittlerweile die Kälte in jede Pore eingezogen, allen ist es mittlerweile kalt, durch und durch! Also schnell zusammenräumen, alles einpacken, den Platz nach Müll absuchen, alles zusammensammeln und ab durch die Mitte, in unser Lager nach Ansfelden. Verena, Daniela, Birgit, Helmut, Aida & Martina helfen noch ausladen und alles wieder einzulagern. Ein ereignisreicher Tag geht der Neige zu und ich hadere mit einigen Vorkommnissen, bin nicht sicher ob ich richtig entschieden habe, ob ich nicht zu streng war, ob ich unfair war/bin, viele Fragen, viele Zweifel manchmal. Eine tiefe Verneigung geht heute wieder an all unsere Spender/innen, dass sie uns diesen Verteil-Donnerstag jede Woche ermöglichen. Ein großes Geschenk auf das wir sehr gut Acht geben. Eine tiefe Verneigung ergeht auch an unser großartiges Team, was ihr heute wieder geleistet habt, ist einfach nur….TOLL! Danke an alle Mädels aus Schwanenstadt. Ihr seid einfach…großartig! Schön dass es Euch gibt, schön dass Ihr Eure Freizeit bei uns im Verein, in unserer Aktion verbringt. Ich verneige mich vor einem großartigen Team. DANKE für alles! In meinem Kopfhörer klingt es nach Brunner & Brunner, „Für uns alle“, ein tolles Weihnachtslied was mir die eine oder andere Träne gerade herausholt, es gibt Momente, da ist auch das erlaubt. Ich erlaube es mir. Weinen, weil man einfach das Leid der Menschen am liebsten irgendwohin wünscht, weil man viele Schicksale, viele Leiden nicht einfach abstellen kann, darum bitte liebe Leute, schaut nicht weg, helft uns bitte beim Helfen! Wir können die Welt nicht retten, ABER, wir können in unserem Umfeld beginnen, die Welt ein wenig wärmer zu machen, den Menschen zu helfen und uns nicht einfach wegdrehen. DANKE, dass Ihr uns Woche für Woche unterstützt, uns helft und eine echte Stütze seid, dafür verneige ich mich demütigst! Euch eine gute Nacht und alles liebe! 🙂 <3

14.11.2020 – Die Linzer & Paschinger Lions sammelten!

UPDATE 15.11.2020:

Die Linzer Lions Aliter und der Lions Club Pasching sammelten Geldspenden in einem Rundmail für unseren Transporter, und es kam ein richtig toller Betrag zusammen! Vergelt's Gott und vielen lieben Dank und eine tiefe Verneigung für diese tolle Geste und großartige Spende! IHR SEID SPITZE! DANKE auch immer wieder für die tatkräftige Hilfe bei unserem Verteil-Donnerstag und auch bei Spendenannahmen im Lager. Eure Hilfe und Unterstützung ist mehr...viel mehr als einen Vormittag lang gemeinsam einige Handgriffe im Lager zu machen, wir sehen bei all Euren Einsätzen, wie sehr Ihr mit Eurem Herzen dabei seid. Dafür sagen wir DANKE! 🙂 <3

15.10.2020 – Ein durchwachsener Verteil-Donnerstag!

Heute, Donnerstag 15.10.2020 .... ein durchwachsener Tag mit vielen, vielen verschiedenen Spannungen und Entscheidungen, mit ein wenig Tragik, mit ganz viel Anerkennung und Lob, mit zahlreichen Versuchen uns zu veräppeln...uns nicht so ganz ernst zu nehmen und einem süßen Baby, dass uns alle für Sekunden sprachlos machte. Der Verteil-Donnerstag begann nicht wie üblich schon am Mittwoch mit abholen der TK Artikel, nein, das musste alles heute, Donnerstag früh erledigt werden. Aber eigentlich begann der Tag heute um 6 Uhr früh mit einem wunderschönen Mail, das mein Herz im wahrsten Sinne des Wortes höher schlagen ließ. Hier ein kleiner Auszug aus dem Original E-Mail:
"Hallo Herr Kreische,
Es freut uns, dass wir sie auch dieses Jahr etwas unterstützen konnten und hoffen, dass wir mit unserem Beitrag etwas zur Linderung der Probleme beisteuern konnten. Wir haben auch für nächstes Jahr ein gewisses Budget für sie und ihren Verein reserviert. Geld hilft natürlich, aber es ist nichts, wenn es nicht die vielen freiwilligen Helfer bei ihnen geben würde, die bei jedem Wetter und auch unter allen Anfeindungen den Obdachlosen helfen und auf der Straße stehen. Mein Kollege und ich wollen uns im Namen der Firma auch bedanken für ihr Engagement für diesen Bereich. Wir wollen uns auch bei Ihren Mitarbeitern bedanken und laden sie hiermit mit Ihren engsten Mitarbeitern (14 Personen) zu einem gemeinsamen Essen ein. Wir würden Sie ersuchen, dass sie sich ein schönes Restaurant aussuchen und mit ihren Mitarbeitern einen schönen Abend verbringen. Wo auch immer sie wollen und auch wann sie wollen."
Diese so großartige menschliche Geste kann ich immer noch in keine Worte kleiden, wir bedanken uns einfach mit einem dankendem VERGELT'S GOTT!
 Das war heute früh der 1. Grund, warum mir Tränen in den Augen standen. So eine Anerkennung für unsere Arbeit, für unser gesamtes TEAM zu bekommen bedeutet mir sehr viel. Denn es ist IMMER das gesamte TEAM, das hier engagiert und wertschätzend die ehrenamtliche Arbeit macht, bei Regen, Schnee, Sonne oder Sturm. Ich bin stolz auf unser gesamtes TEAM.
Der Tag ging dann um 8Uhr in die Vollen, Christian abholen, dann ab ins Lager, die Spende von gestern ausladen und auf geht's, Richtung Pasching zu der Spedition Transdanubia ins Tiefkühl- und ins Kühllager, tiefgefrorene Lebensmittel abholen die wir nachmittags austeilen wollen. Hr. Lehner, der uns dankenswerter Weise kostenlos sein Kühl- und TK-Lager zur Verfügung stellt, noch schnell begrüßt und Knabbergrüße dort gelassen. Dann sämtliche Sachen einladen und auf geht's nach Haid, Brot, Gebäck, Obst und Gemüse sowie viele Getränke holen. Zuerst ein guter Kaffee mit Krapfen und ein Tratscherl, Christian und ich fühlen uns so wohl dort, wir kommen jede Woche sehr gerne hierher. Dann alles einladen und ab Richtung unser Lager in Ansfelden, alles ausladen und durchschauen auf Genießbarkeit, Christian portioniert auch gleich die Brötchen und packt sie ein für unsere Schützlinge und ich kümmere mich um die Altkartons. Zu Mittag, wie gehabt, zum Mäcki, schnell ein Menü und um die Punkte noch Cola-Gläser mitgenommen, ab ins Lager, es ist 13 Uhr und die ersten Helfer/innen werden gleich kommen. Unvorhergesehen versperrt uns dann ein Wiener PKW die hintere Ladeklappe unseres Transporters, da sie einen Billardtisch auf den Hänger verladen. Es geht aber flott und sie sind dann auch gleich wieder weg. Maria Fleischanderl, Wolfgang, Barbara Nowecki waren die ersten, die heute ins Lager kamen. Also begannen wir auch gleich unsere Donnerstagswagerl in den Transporter zu laden und zu verzurren, die Kühl- Gefrierkombi gleich hintendran und all die Kühlboxen mit der ganzen Frisch- und Wurstware daneben. Wir hatten wieder viele tiefgefrorene Schmankerl mit, Schinken im Oberskren-Mantel, Dorsch-Filet, Chicken-Wings, Käsegriller, Grillwürstel uva.. Unsere Tische und Sessel sowie den großen Aschenbecher noch neben all den Kisten, Schachteln und Boxen reinstopfen. Dann war unser Transporter so ziemlich voll, gleichzeitig kümmerten sich Ingrid Strassl und Gerlinde Körner ums Befüllen unseres Humer-Anhängers, Gerlinde war ja heute zum 1. Mal wieder dabei nach Ihrer Reha, wir haben dich alle vermisst, Prinzessin! Als wir alles eingeladen hatten riefen wir noch unsere Beate Loeffler an, um Ihr gute Besserung und alles Gute zu wünschen, sie liegt frisch operiert im KH und wir denken oft an sie. An dieser Stelle liebe Grüße vom gesamten Team, wir sehen uns! 🙂 ❤ Sodale, alles war eingeladen, Transporter umdrehen um unseren tollen Humer-Anhänger, der alle Stückerln spielt, anzuhängen. Also es sei hier schon gesagt, unser Humer-Anhänger macht großartige Arbeit, und hat eine Qualität, sagenhaft, eben Humer. An dieser Stelle noch einmal ein riesengroßes Danke an die Firma Humer-Anhänger in Gunskirchen, wo die Kundenwünsche wirklich am Größten geschrieben werden. DANKE für diesen grandiosen Anhänger, er begleitet uns jede Woche und macht, wie gesagt, großartige Dienste.
Also das Gespann zusammenhängen und ... noch ein wenig quatschen, es gibt immer wieder viel zu besprechen vor einem Verteil-Donnerstag, und wir alle genießen das. Um 15 Uhr, mein Blick zuerst auf die Uhr und dann gleich hinauf zum Himmel, dicke Regenwolken hängen tief über Ansfelden, Richtung Linz sieht man einen etwas helleren Himmel, wir schöpfen Hoffnung. 15.15 Uhr Ankunft in Linz auf unserem Platz auf dem alten Bus-Terminal, 9 Schützlinge warten schon, zum Schluss werden es 77 Schützlinge sein, die heute zu uns kommen und sich mit Lebensmittel, Hygieneartikel, warmer Kleidung und warmer Schuhe sowie Schlafsäcke und Isomatten versorgen. Zu Beginn kamen 2 "Herren", die vor 3 Wochen schon bei uns waren, und damals im Nachhinein aufgefallen sind, durch ihr freches Verhalten. Fuhren damals auf den PVA Parkplatz mit einem BMW 525 vor und holten sich bei uns Spenden. Dem beugte ich gleich von beginn an heute vor und verlangte einen Einkommensnachweis, von Beiden! Zuerst kam von dem Einen "ich habe €300,- Notstandshilfe, ich habe keinen Einkommensnachweis hier, ich blieb ihnen gegenüber bei meiner Ansage "Keine Spende ohne Einkommensnachweis", schwupps nach 10 Minuten hatte dieser "Herr" auf einmal einen AMS-Zettel mit seinem Taggeld, auf einmal waren die €300,- Notstandshilfe....schwupps € 1033,- AMS Geld! Als ich ihm sagte dass unsere Grenze um einiges darunter liegt und er mit diesem Einkommensbescheid bei uns keinerlei Spenden bekommen würde, wurde er unflätig, frech, fordernd und beschimpfte mich! "Ich beschwere mich bei Ihrem Vorgesetztem, meinte er noch zu mir, um dann noch zu drohen "Wir kommen wieder". Tja, liebe Spender/innen und Gönner/innen, so geht's nicht. Zuerst lügen und dann noch frech werden, ein anderer Obdachloser bekam deshalb 4 Wochen zeit um nachzudenken, ob wir wirklich die sind, die er ärgern und ungut behandeln kann. Liebe Wegbegleiter, wir müssen uns manchmal vor allzu motivierten Schützlingen schützen, denn beschimpfen und unser Team zu erniedrigen, geht gar nicht! Kaum waren die 2 "Herren" weg, kam ein Vespafahrer zu unserem Transporter, den ich, noch bevor er abgestiegen war, fragte, bist Du obdachlos? Seine Antwort war "Ja, ich schlafe im Wald". Ich musste mich umdrehen und gehen, sonst wär ich vor seinen Augen in die Luft gegangen, nach 2 Minuten, fragte ich ihn nochmal "bist Du obdachlos?" Und ich merkte gleich noch an, lüg' mich nicht an, sag die Wahrheit, nur so werden wir "Freunde". Ich ließ ihn nicht zu Wort kommen ehe er mich nochmal anlügt und drückte ihn rhetorisch an die Wand mit: "Wie kannst Du im Wald leben und Vespa fahren, an welchem Hauptwohnsitz-Baum hast Du deine Vespa denn angemeldet? Will sagen: Er wohnt im Wald fährt aber eine angemeldete Vespa, geht wohl schlecht, da man wohl im Wald keinen Hauptwohnsitz zum Anmelden der Vespa haben kann. Ich redete nochmals auf ihn ein und machte ihm klar, dass jetzt zu lügen, gar keine gute Idee ist. Er meinte dann, er bekomme 870,- Pension, 300,- Heimrente und bekomme auch noch Pflegestufe 2. So, jetzt war ich überschlagsmäßig beim zusammenrechnen auf knapp €1500,-, worauf ich auch ihm sagen musste, "So NICHT"! Keine 5 Minuten später wurde ich zum Hänger gerufen, eine junge Frau wurde hier auf uns aufmerksam und spendete uns €10,- für 1 Lebensmittelpaket. Vielen DANK! 🙂 Kurze Zeit später kam noch eine weitere Spenderin zu uns und brachte Hygieneartikel sowie eine Bettwäsche vorbei, auch hier vielen Dank! 🙂 Um 18 Uhr war alles aufgebraucht, fast alles weg, fast alles ausgeteilt. Ein gutes Gefühl, liebe Spender/innen, 77 Schützlingen wieder geholfen zu haben, unserem Team kann ich wieder nur ein großes Danke sagen und...schön dass es Euch gibt! Auf nach Ansfelden ins Lager, ausräumen und wieder einlagern, und ab zur Nachbesprechung zum Mäcki, das muss schon sein, nach unserem Verteil-Donnerstag. Hier erzählt jede/r seine Erfahrungen, die er/sie machte heute, eine tolle Sache diese Gemeinschaft! Und als wir unsere Nachbesprechung eigentlich schon beenden wollte, kam ein junger Vater mit seinem Baby auf dem Arm, zu uns....niemand von uns wusste was er wollte, bis der Vater dem Kleinen zeigte, dass er die € 20,- die er in der Hand hält, fallen lassen soll. Der Kleine ließ den € 20,- Geldschein fallen, und wir waren alle sprachlos! Niemand wusste wie ... warum ... wir sagten nur mehr DANKESCHÖN! Wisst Ihr liebe Wegbegleiter, solche durchwachsenen Tage wie heute, wenn auch zwischendurch etwas unschönes passiert, machen uns dann am Ende doch unendlich reich, machen uns glücklich, machen uns als Team unendlich froh! Danke liebe Spender/innen dass wir jede Woche solche Erfahrungen machen dürfen, VERGELT'S GOTT....wir sind reich, wir sind glücklich, weil IHR den Weg mit uns geht! Um 20.15 Uhr dann ab nach Hause, jetzt geht es wie jede Woche ans texten, ans Foto hochladen und an die restliche Arbeit, die heute noch ansteht. Ich gehe heute mit einem Gefühl in die Nacht, das ich nicht oft habe, DANKE Du gütiger Herr da droben, dass ich all das auf diese Weise erleben darf! So endet hier mein Posting, die restliche Arbeit begleitet mich noch ein paar Stunden. Danke dass Ihr uns immer auch lesend begleitet, schön dass es Euch gibt! Vergelt's Gott für ALLES! Gute Nacht! 🙂 ❤

8.10.2020 – Verteil-Donnerstag und eine kurze Nacht!

Unser Verteil-Donnerstag heute, am 8.10.2020 begann wie jeder andere auch schon am Mittwoch, mit Christian war ich früh morgens unterwegs, zuerst Spenden abholen in Marchtrenk und anschgließend ins TK-Lager und ins Kühllager zu Hr. Günther L., Wurst, Grillgut und Schinken in Oberskren zurechtlegen und einiges an Kuchen, Ketchup u.a. herrichten und einpacken. Für Mittwoch hat sich Fiona Rukschcio angekündigt, sie macht eine Dokumentation über Obdachlosigkeit in verschiedenen Städten Europas. Sie nimmt uns Lebensmittelspenden aus Wien von Footpoint mit, die wir dankend annehmen. Fiona war aber gestern dann schon ziemlich geschafft, deswegen trafen wir uns erst heute Donnerstag Mittag, im Lager. Aber ich muss noch etwas loswerden, was sich gestern, Mittwoch, noch so abspielte. Und hier werde ich nicht ins Detail gehen, sondern lediglich beschreiben was gerade im Hintergrund so passiert. In der Nacht zum 26.9.2020 bekam ich, wie jedes Jahr so etwa 14-20 Mal, eine tolle Facebook Nachricht, in der mir "erzählt" wurde, dass "sie" mich kriegen würden, "sie" mir das Kreuz brechen werden usw., und gestern am späten Nachmittag bekam ich keine Facebook Nachricht, sondern einen Anruf, in dem ich auch beschimpft wurde, natürlich mit unterdrückter Nummer, so wie die FB-Nachricht mit gefaktem Account. Wenn ich diese Drohungen auch nicht sehr ernst nehme, so machen sie doch etwas mit mir, und das war gestern Abend nicht sehr schön, umso länger ich nachdachte und das Gespräch nochmal und nochmal Revue passieren ließ, umso unruhiger wurde ich. Ergo war meine Nacht eine kurze, sehr kurz. Angemerkt sei noch, die Polizei ist informiert, aber diese Fake-Accounts gibt es immer nur ganz kurze Zeit um eben 1 oder 2 Nachrichten zu versenden. So viel zu manchem, was so fernab unserer Öffentlichkeitsarbeit passiert. Also eine kurze Nacht, und einen langen Tag vor mir, das geht sich irgendwie aus, muss es! Heute Vormittag waren Christian und ich dann in Haid Brot und Gebäck holen, bei einem guten Kaffee und Krapfen ein gutes Gespräch, ich fühle mich dort so wohl. Und heute bekamen wir viele viele schöne Lebensmittel, die wir nachmittags an unsere Schützlinge ausgeben werden. Nach unserem Kaffee ab ins Lager, alles durchsortieren und schauen auf Genießbarkeit. Zwischendurch kam noch ein guter Freund ins Lager, der für eine Mutter von 2 Kindern, die nichts mehr hatte zu essen, vorbei und ich gab ihm Lebensmittel für sie mit. Natürlich liebe Spender/innen, wenn wir von einem Fall von Armut hören, wird ungefragt geholfen, hier schauen wir natürlich dass die Lebensmittel schnellstens zu der Familie kommen, danke Erwin und Eva dafür, nicht wegzuschauen und gemeinsam zu helfen. Zwischendurch musste ich mich hinsetzen, da ich in letzter Zeit oft an "Schlechtsein" leide, und keine Ahnung habe, woher das auf einmal kommt. Es kommt plötzlich und verschwindet auch so schnell wieder. Aber mein Körper möchte mir wohl sagen "mach mal langsam", tja. Bald gehts wieder besser und wir gehen zum Mäcki, Mittagessen, Rena ist auch dabei, was mich sehr freut. Unser 1er Menü für 2, danach wieder zurück ins Lager, Christian hat schon fleissig alle Brote, Gebäcke usw. geordnet, er ist eine große Hilfe! Bald schon kam dann Fiona mit Daniel, ihrem Schützling. Erstes Kennenlernen, erstes Abtasten, wir sind gleich auf Ebene 1 wo wir quatschen und über Erfahrungen reden, uns austauschen. Ich zeige ihr unser Lager, sie filmt und fordert ein paar Erklärungen von mir in die laufende Kamera, klar, kein Problem. Hier erkannte Fiona schnell, dass wir gut sortiert und sehr professionell für einen Verein unser Lager und das ganze Drumherum organisieren. Sie fragte immer wieder die gleichen Fragen und ich antwortete ihr mit den gleichen Antworten. Sie war sichtlich überfordert, auch als ich ihr die Strukturen unserer Aktion, unseres Vereins erklärte. Na gut, wir müssen beginnen den Transporter zu laden, den Anhänger fertig herzurichten. Unsere Wagerl rein, festzurren, Getränke, Kühl- Gefrierkombi reinladen und verzurren, alles notwendige einpacken, Tische, Klappsessel, Hocker, Plakatständer usw.. Als der Transporter voll war drehte ich um, um unseren großartigen Humer-Anhänger anzukoppeln. Um 15.07 Uhr Aufbruch Richtung Linz, Fiona mit ihrer Kamera fährt hinter uns los und filmt noch die Abfahrt, Ankunft in Linz, etwa 12 Schützlinge warten schon auf uns und das erste was ich tun muss, ich muss alle an die 2 Meter Abstand und an die Pflicht eine Maske zu tragen, erinnern. Danach Hänger umdrehen, positionieren, aufmachen und die Seitenklappe absichern, danach den Transporter ausladen, 6 Tische zwischen Transporter und Anhänger wollen befüllt werden mit vielen tollen Lebensmitteln. Marianne mit ihrem Mann teilen heute das Brot und Gebäck aus, Wolfgang und Gilbert sind bei der Wurst und den Kühlboxen, Brigitte bei den Lebensmitteln im Transporter, Wolfgang II bei den Getränken, Ingrid Strassl wie immer bei der Kleidung und Outdoor/Schuhe, Markus macht die Gustostückerl beim Anhänger. Beate musste ja heute Mittag zuerst absagen, weil ihre Tochter zur Entbindung ins KH musste. Die kleine Hannah kam mit 2,60kg zur Welt und wir wünschen Julia und Chris alles alles liebe und Gute, und dir liebe Beate wünschen wir eine großartige Omazeit. Es freut uns riesig. Ich hoffe es ist ok dass ich auch das hier einbinde, weil wir alle sahen welche Freude Beate mit ihrem Enkerl hat. Zwischendurch kamen liebe Spender zu uns und brachten (nicht zum 1.Mal) einen ganzen Karton voller frisch gebackener Mohn-Schnecken, Kuchen und € 50,- Spendengeld. Ganz lieben Dank für die köstliche Abwechslung, KLASSE! 36 Schützlinge sollen es am Ende des heutigen Verteil-Donnerstags werden, die sich von uns Lebensmittel, Hygieneartikel und alles andere was gebraucht wird, holen. Es ist eine ruhige Stimmung beim Bus, beim Anhänger, manchmal fordert Stefan (aus Niederbayern) mich heraus, aber er weiß, ich hab Nachsicht mit ihm ( 🙂 ). Fiona filmt den Verteil-Donnerstag und redet mit vielen über ihr Schicksal, ihr Leben. Fiona macht ja selbst in Wien "Das Frühstück im Park", eine Lebensmittelausgabe in Wien, die wir sicher bald besuchen werden. 17.50 Uhr, alles einpacken, Ingrid hat die Parkzeit übersehen und ich laufe noch quer über die Strasse um den Parksherriff 10 Sekunden zu warten, da wir schon quasi am einwerfen sind... "leider zu spät" kam zurück und der Strafzettel hing auch schon am Auto. Tja...liebe Ingrid, in Zukunft passen wir gemeinsam besser auf. Dann passiert sowas nimma, versprochen! !8 Uhr, alles fertig eingeräumt, Abfahrt, Verabschiedung von Fiona, vielleicht sehen wir uns morgen Vormittag nochmal um noch ein paar Sachen zusätzlich zu drehen, Mal schauen. Ankunft im Lager, alles ausladen und einlagern, die Nachbesprechung steht an. 3 Mal großes Eis mit Erdbeersoße beim Mäcki, ein Eis das wahrlich vorzüglich ist. Wir genießen es alle 3, Wolfgang musste ja wegen anderer Umstände schnell heimfahren. Beate, Ingrid und ich genossen aber sichtlich die gemeinsame Zeit, ich fühle mich so wohl mitten unter so großartigen Menschen. Schön dass es Euch gibt! Danke ans gesamte Team heute, ihr habt wieder einen großartigen Job gemacht und ein dickes DANKE und Vergelt's Gott unseren Spendern/innen, DANKE dass ihr uns diese, unsere Aktion jede Woche ermöglicht. Danke für Eure Treue und Loyalität, schön dass es auch Euch gibt...wir sind alle sehr stolz auf EUCH! Bei der Nachhause Fahrt vom Lager noch wirklich gefährlich rechts überholt worden, von einem dem es scheinbar egal war dass er sich und andere in Gefahr brachte. Tja...für mich geht der Tag auch langsam ins Finale, einiges noch an Vereinsarbeit machen und die Lagersoftware (neue Version) noch installierten und und und ... noch einiges zu tun...Euch aber eine gute Nacht und DANKE für alles! 🙂 ❤

Neuer Humer Anhänger 2020

Freitag 29.5.2020 – Unser neuer Anhänger ist da!

.... ♫♪ ♪ ♫ ♫ ♫♪ ♪ Tataaaaaam ..... Tataaaam ..... endlich war's heute soweit, unser neuer, langersehnter Koffer-Anhänger stand heute abholbereit bei der Fa. Humer in Gunskirchen. Die Fa. Humer unterstützt auf großartige Art und Weise unsere Aktion mit einem kräftigen Preisnachlass beim dringend notwendigen Anhänger. Gemeinsam mit unseren Spendern/innen und Gönnern/innen war es möglich, diesen tollen, und an unsere Bedürfnisse angepassten Koffer-Anhänger bei der Fa. Humer zu bestellen. Der Neuwert unseres Anhängers mit Sonderausstattung und Sonderumbau (Kleiderleiste innen, mehrere Verzurrpunkte, Seitenöffnungslade, Tischaufbau Front) beträgt ca. €8500,-! Wir bedanken uns aufs allerherzlichste bei all unseren Spendern, bei all den Unterstützern und im besonderen bei der Fa. Humer für den großartigen Preisnachlass! VERGELT'S GOTT und .... DANKE!

Neuer Humer Anhänger 2020
Neuer Humer Anhänger 2020
Neuer Humer Anhänger 2020
Neuer Humer Anhänger 2020
Neuer Humer Anhänger 2020
Neuer Humer Anhänger 2020
Neuer Humer Anhänger 2020
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Neuer Humer Anhänger 2020
Neuer Humer Anhänger 2020
Neuer Humer Anhänger 2020