Verteilung 28.5.2020

28.5.2020 – Verteil-Donnerstag und die 1. Miete!

Nachdem ich Euch letzte Woche keinen Bericht schreiben konnte, weil ich im Krankenhaus lag, gibt es nun wieder einen aktuellen, von heute 28.5.2020! Nicht nur der Ärger mit der verbogenen Transportertür von gestern liegt mir im nicht mehr vorhandenen Magen, sondern all die Einstellungen der Unterstützungszahlungen für unser Lager und viele, viele Entscheidungen, die zu treffen sind in den nächsten Wochen. Aber es gibt auch eine gute, eine tolle Neuigkeit, die wir morgen enthüllen werden. Der Tag heute begann mit einem Arztbesuch, weil mir wichtige Tabletten ausgingen. Vom Arzt direkt ins Lager, wo ich leere Boxen eingeladen habe, fürs Kühllager. Zuerst aber Brot und Gebäck holen in Haid, dann Anruf, jemand holt Kunststoffpaletten ab, also wieder zurück ins Lager, dann nach Pasching ins Kühllager und ins Tiefkühllager. Frischeware kommissionieren und einladen, das gesamte Sortiment etwas aufräumen und den Transporter beladen. Ist nicht immer leicht die richtige Menge zusammenzustellen, wir wissen ja nie wie viele Schützlinge kommen werden. Alles im Transporter, 11.30Uhr, also am schnellsten Weg nach Hause, mein Dasein als Strohwitwer begann heute. Kurz noch etwas zum essen holen und ab...direkt heim. Schnell essen, 13.05 Uhr, Zeit ins Lager zu fahren. Zu Mittag sagten leider 2 Helfer ab, dafür 4 Linzer Lions zu, uns zu helfen und sich von unserer Aktion einmal ein Gesamtbild zu machen. Mit Spenden geholfen haben sie ja schon öfters, aber die Löwen wollten es selbst einmal sehen, wie das alles von Statten geht, was wir machen. Christian & Christian, Kovios und David begleiteten uns durch den trockenen Donnerstag Nachmittag. Im Lager alle Waren noch schnell durchgesichtet, geordnet, und in den Transporter gehoben, durch die nicht ganz so gute Wettervorhersage entschieden wir uns, den alten Anhänger (den wir eigentlich nicht mehr benützen dürfen) an unseren Transporter zu hängen, um bei einem Regenschauer nur die Plane des Anhängers über die Lebensmittel zu ziehen, als alles auf Tische auszubreiten und dann wird alles nass beim Regen. Also Variante 1 mit Anhänger! Zwischendurch zeigte ich den Lions noch unser Lager, ein paar Details zu all den verschiedenen Spendenlieferungen/Ausgaben, die wir so machen, was wichtig ist aus unseren Augen und um z.B. Spendenmißbrauch vorzubeugen. 15Uhr, der Transporter ist voll, Barbara Schwingenschuh & Andrea Dostl fahren mit mir im Transporter, Ingrid Strassl Brigitte Stadler & Bettina Schachinger fahren separat. Die Lions sind noch beim Kebabstand und wir fahren vor, nach Linz. Bahnhofsnähe, unsere Schützlinge schauen schon um die Ecke, Gottseidank heute genug Platz für Transporter und Hänger, Hänger positionieren und Transporter ausräumen geht im Eilzugtempo. Natürlich unter all den wichtigen Sicherheitsvorkehrungen, die wir vom Krisenstab des Landes O.Ö. und der Polizei bekommen haben. Bis zu diesem Zeitpunkt waren etwa 30-35 Schützlinge da, wir sind noch am einteilen der verschiedenen Aufgaben dann legen wir los. Die Markise des Transporters ausgefahren als Regenschutz, und die gesamten 2 Stunden gab es einmal kurz 5 Tropfen Regenwasser auf meine Glatze, Jesus hat auch heute Mitgefühl mit uns und lässt es nicht regnen. Toll, Hallelujah und Danke! Den Lions macht es sichtlich Spaß, Spenden auszugeben und unserem gesamten Team sag' ich ohnehin jedesmal immer wieder, das ich auf sie sehr stolz bin, weil wir so eine "coole und geile Truppe" sind. Ohne unser Team wäre das alles unmöglich, liebe Wegbegleiter und Spender. Patrick, unser Staplerfahrer-Schützling besuchte uns heute ebenfalls und holte sich Lebensmittel für kommende Woche. Wir verteilten heute wieder 23 Jetons (à €4,-) für die Notschlafstelle, damit manche Menschen nicht auf der Strasse schlafen müssen, sondern in die Notschlafstelle gehen können. Heute kam auch "Otto", der Pensionist wieder zum Bus, der zur Zeit von €680,- Pension lebt mit seiner Frau und €510,- Miete bezahlen muss. Ein lieber Spender, der mich gestern Abend per WhatsApp angeschrieben hat und sich erkundigte, wie es uns geht, dem erzählte ich Otto's Schicksal. Seine Reaktion? Er hat uns sofort € 500,- überwiesen für Otto's Miete. Doch leider möchte Otto diese €500,- nicht, es sei viel zu viel für ihn usw.. Er nimmt die Hilfe leider nicht an, so können wir einer jungen Mutti mit der ersten Miete in der neuen Wohnung helfen. Der Tag ging dann relativ schnell zu Ende, wir räumten flott zusammen und verabschiedeten uns von den Löwen, die einen tollen Job mit unserem Team gemacht haben. Danke und eine tiefe Verneigung an alle Helfer heute. Ja, der Tag geht zu Ende und wir wissen wieder wie gut es tut, Menschen zu helfen. Ein großartiges Gefühl der Nächstenliebe. Danke an alle Spender/innen und Gönner/innen, das wir das in dieser Form machen dürfen, mit Eurer Unterstützung. Vergelt's Gott und Danke!
Update 29.5.2020: Eine anonyme Familie aus dem Raum Steyr spendet für diese junge Mutti und ihrem Sohn, einen € 100,- Gutschein für den MacDonalds! Das kommt obendrauf noch dazu! Vielen lieben Dank der großartigen Spenderin für diese tolle, menschliche Geste! 🙂 

Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
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Verteilung 28.5.2020
Verteilung 28.5.2020
Verteilung 21.5.2020

14.5.2020 – Ein ruhiger Verteil-Donnerstag!

Heute, Donnerstag 14.5.2020 ... der Tag begann früh, es war am Vormittag kalt und regnerisch, so gar nicht einladend, doch scheinbar half mein Stoßgebet Richtung Himmel denn am Nachmittag sollte es aufhellen. Vormittags war wie immer Abholung von Brot & Gebäck am Stundenplan, vorher jedoch im Lager alles herrichten, da unsere Maria manche Zählungen nochmal machen musste und deshalb schon um 9.30 Uhr im Lager war. Inventur beschäftigt uns seit etwa 5 Wochen, doch diese geht jetzt mit großen Schritten ins Finale. Brot und Gebäck holen und anschließend aus dem Kühllager noch frische Aufstriche, Salate, Säfte uvam. holen. Dann schnell heim, Mittagessen. Um 13 Uhr habe ich im Lager zu sein, alles für den Nachmittag herrichten und laden. Pizzasalami noch aufschneiden und einpacken, alles mit Kühlakkus versorgen und los geht's mit einladen. Heute mit dabei Brigitte Stadler Bettina Schachinger Barbara Schwingenschuh Wolfgang Wegner, Steffen, Rena Meinhart & Beate Loeffler ... Mitten unterm beladen kommt noch jemand und holt Kunststoffpaletten ab...nur nicht zu lange ablenken lassen, sonst geht das auf Kosten der gesamten Vorbereitung. Während der Beladung regnet es und ich hoffe noch immer, dass es später wenn wir in Linz sind, aufhört und das Wetter etwas besser wird. Abfahrt um 15.10 Uhr Richtung Linz, heute genug Parkplätze frei, wir parken uns geräumig ein und führte noch ein Telefonat mit der Polizei Lenaupark, die für den Vorfall mit "Mindi" zuständig ist, doch die zuständige Beamtin erreiche ich erst morgen, aber den Namen hab ich jetzt Mal, schon ein großer Fortschritt. Als ich ausgestiegen bin, sah ich mehrere Personen, die uns von der anderen Seite der Kärntner Strasse fotografierten und filmten und mit den Händen deuteten. Keine 2 Minuten später fuhr eine Polizeistreife langsam an uns vorbei, gut zu wissen dass wir unter "Beobachtung" stehen. Ich erinnere das gesamte Team und alle Schützlinge an die Vorgaben von Polizei und Krisenstab des Landes O.Ö., 2m Abstand, Mund/Nasenmaske, Gesichtsmaske und Handschuhe anziehen, ohne Ausnahme. 16.05 Uhr, wir beginnen unsere Lebensmittelpakete auszugeben. Bis jetzt sind etwa 30 Schützlinge da und jeder achtet darauf, den erforderlichen Mindestabstand einzuhalten, gar nicht so leicht. Gleich zu Beginn besuchte uns Patrick, er erzählte mir Einzelheiten zu seinem Unfall und dass er nicht zu lange ohne Arbeit sein wolle, er sei nun in einem tollen Arbeitsrhythmus und den wolle er nutzen, um sich etwas aufzubauen. Patrick ist zwar traurig, aber auch optimistisch. Wir werden uns weiterhin für ihn einsetzen und ihm helfen. Absolut ruhige Stimmung heute beim Bus, tolle Disziplin und Ordnung, genau wie es sein soll. Es war relativ früh klar dass wir nicht die ganze Frischware austeilen werden, ich also die restlichen Lebensmittel abends ins Kühllager, für nächste Woche bringen muss. Ohne irgendwelche Probleme oder Vorfälle ging unser heutiger Verteil-Donnerstag zu Ende, wie immer mit einem guten Gefühl, unseren Schützlingen wieder geholfen zu haben. Danke dem gesamten Team, Vergelt's Gott all unseren Spendern, dass wir diese Aktion jeden Donnerstag machen dürfen. DANKE  

Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020
Verteilung 21.5.2020

7.5.2020 – Zu helfen ist eine große Verantwortung!

Donnerstag 7.5.2020 ... Nach den 5 Spendenlieferungen vom Montag und Mittwoch, stand heute unser Verteil-Donnerstag auf dem Programm. Da unsere Inventur immer noch nicht abgeschlossen ist, wir aber nicht mehr viel Zeit haben, war heute 10Uhr Treffpunkt Lager Ansfelden vereinbart um weiter der Inventur nachzugehen und gleichzeitig den Donnerstag Nachmittag vorzubereiten. Es kamen viele viele aktive Vereinsmitglieder um alles zu zählen und aufzuschreiben, und es kamen 2 neue Vereinsmitglieder die ich hiermit herzlichst begrüße, Petra und Sohn Dominik, auch sie halfen gleich mit und scheuten ebenfalls keine Mühe oder Schwere. Ich fuhr dann gleich mit Dominik nach Haid, Brot und Gebäck zu holen, anschließend noch ins Kühllager um die gestern dort eingestellten Gemüsekisten und Aufstriche abzuholen. Salate bekamen wir ebenfalls von der Fa. Transdanubia zu Hauf geschenkt, sowie gestern schon für die Notschlafstelle Steyr viele, viele Sandwiches. Vielen Dank für diese tollen Spenden Hr. Lehner G.. Alles geladen, also auf zurück ins Lager um dort den anderen Teammitgliedern zu helfen. Alles heikle, was eingekühlt werden musste wurde umgehend kühl gestellt und dann gings wieder ans zählen der verschiedensten Artikel. Um 12 Uhr lud ich alle zu einem Mittagessen von McDonalds ein, Steffen (ebenfalls neu und ein toller, neuer Helfer) fuhr mit mir rüber, um es abzuholen. Gemeinsam wurde im Stehen gegessen und das Eine oder Andere Späßchen gemacht, eine lockere Stimmung die jedem gefallen hat. Nach dem Essen noch diverse Zählungen, Notizen und Dokumente zusammenheften. Sodale, Zeit alles in den Bus zu schlichten, Wolfgang und Steffen übernehmen das gewissenhaft, der Bus ist heute voller als sonst, weil wir viel Gemüse bekamen. 15.05 Uhr - auf geht's Richtung Linz. Parkplätze gibt es Gottseidank genug, wir warten noch mit ausladen, ein Bekannter ruft an er komme mit dem Präsidenten der Mondseeländer Rotarier, mit denen ich vor 2 Wochen eine Videokonferenz hatte und erklärte, worum es bei unserer Aktion geht. Dieser Vortrag kam sehr gut an, und deshalb heute der Besuch. Als die Beiden dann vor Ort waren und sahen was wir so machen an den Donnerstagen, waren beide erstaunt und positiv gestimmt, sparten nicht mit Lob und zogen einen Lieferschein aus der Tasche, wo die Rotarier einen Lebensmitteleinkauf für uns beim Großhändler F. Willibald um €1296,- orderten. Eine sensationelle Spende, vielen Dank an dieser Stelle für diese tolle Geste der Menschlichkeit. Dann kam ein "altbekannter" Schützling, der einige Wochen nicht da war. Mindi (Namen geändert), schläft in der Nowa (Notschlafstelle B37), dort behauptete vor wenigen Wochen ein anderer Obdachloser, "Mindi" hätte ihm € 400,- gestohlen um sich anschließend einen Kapuzen-Sweater (Hoodie) von "Calvin Klein" kaufen zu können. Nun, dieser "Calvin Klein" Kapuzen-Sweater, und das weiß ich so gut als wär es gestern gewesen, bekam "Mindi" im Jänner von uns ausgehändigt, und hat "Mindi" nicht selbst gekauft. Der Obdachlose zeigte ihn an, und der wurde deshalb jetzt fast 14 Tage in U-Haft genommen, wegen Diebstahl. Wir werden mit einer Bestätigung bezeugen, dass dieser Kapuzen-Sweater aus unserem Lager stammt, und somit die ganze Sache hoffentlich erledigt ist (Aufzeichnungen gibt es ebenfalls dazu). Das Kleidungsstück wurde beschlagnahmt und ich werde morgen am Posten Lenaupark das ganze aufklären und "Mindi" entlasten. Dass er deshalb fast aus der Fassung flog, war klar. Er war total aufgelöst, weil er nichts unrechtmäßiges getan hat. Weitere 10 Minuten später besuchte uns die zuständige Dame des Krisenstabes des Landes O.Ö., Mag. L. bei unserem Bus. Es ist die Dame, die uns jede Woche diesen Verteil-Donnerstag erst möglich macht, gemeinsam mit den Kommandanten der Polizei Bahnhof. Sie überzeugte sich von unserer Arbeit und sah auch dass wir alle die Sicherheitsauflagen einhalten, was ihr ein großes Lob wert war. Dieser Besuch hat mich echt gefreut, weil man sich sonst nur am Telefon hört, nun hat die Dame auch ein Gesicht zur Stimme. Als wir dann so gegen 17.40 Uhr zum zusammenräumen begannen, den Bus schließen wollten, sprang unsere Seitentür aus der Führung und konnte nicht mehr geschlossen werden. Steffen, Thomas und Wolfgang spielten sich solange, bis das Führungsrad wieder in der Führungsschiene war, dann konnten wir Richtung Ansfelden aufbrechen. Dort alles ausladen, die Kühlware wieder ins Kühllager bringen, dann heim und Rasen gießen, damit der Samen weiterhin gedeiht. Vielen herzlichen Dank ans gesamte Team, das heute wieder großartige Arbeit leistete, und eine tiefe Verneigung all unseren Spendern, die uns Woche für Woche unterstützen und begleiten. VERGELT'S GOTT UND DANKESCHÖN! Jetzt noch den text fertig schreiben und dann all die Zählungen in die Lagerverwaltung eintragen, wird wieder eine lange Nacht mit wenig Schlaf. Euch noch einen schönen Abend uns alles liebe!

Spendenlieferung Soziale Arbeit Salzburg

30.4.2020 – Der Verteil-Donnerstag, wie er sich heute zeigt!

Heute, Donnerstag 30.4.2020 ... der Tag beginnt eigentlich schon am Mittwoch mit allen Vorbereitungen. Im Kühllager alles vorkommissionieren und zusammenstellen, aus dem Tiefkühllager eingefrorene Pizza-Salami holen und zum auftauen ins Lager bringen, logistisch alles vorbereiten damit wir am Donnerstag starten können. Nach einer 5 Stunden Nacht, ziemlich geschlaucht und mit einem starken Tag als Aussicht, werden um 7 Uhr früh die Knochen in geregelte Bahnen gedrückt. Gleich heute früh noch 3 Einrichtungen angerufen und um die Liste gebeten, was gebraucht wird. Dann in 3 Salzburger Einrichtungen die schon 2 Monate fertig kommissionierte Spendenlieferung für 11.5.2020 angekündigt, Termin fixieren und und und. Logistisch wird es immer schwerer alles unter einen Hut zu bringen und all den Anforderungen gerecht zu werden. Aber wir schaffen das, noch! Heute Vormittag Brot und Gebäck geholt, wie jeden Donnerstag, dann Kühllager die Waren geholt, schnell heim, was essen und dann ins Lager und den Transporter laden. ja, genau, denkste! Zu Hause angekommen ruft Maria Fleischanderl an ob ich auf Sie vergessen hätte, sie wolle ins Lager um alles fertig zu machen für den Nachmittag, JA! Ich habe vergessen, rein in die Schuhe, Aufbruch Richtung Lager...schnell alles ausladen, weil's nicht gut ist wenn die Sonne auf den Transporter scheint. Maria macht unsere Inventur weiter nachdem Sie alles hergerichtet hat, wir müssen grade eine Lagerverwaltung mit Inventur in Rekordzeit aus dem Boden stampfen. Übrigens, wenn jemand Lust und Laune hat mitzuhelfen, ist hiermit gerne am Samstag ab 7Uhr früh eingeladen in unserem Lager mitzuhelfen, wir sind über jede einzelne helfende Hand wirklich glücklich. Ich fuhr dann noch schnell heim, eine Kleinigkeit essen und wieder auf, Richtung Lager. Heute kommt ein neuer Helfer, Wolfgang aus St.Pölten möchte bei uns mitmachen und schaut sich unseren Verteil-Donnerstag heute an. Pünktlich wie vereinbart um 13 Uhr steht er vor mir, und ist voller Tatendrang, ganz im Gegenteil zu mir, mir hängt die kurze Nacht in den Gliedern und hoffe, dieser Tag geht irgendwie schnell und gut vorüber. Das restliche Team kommt um 14Uhr, Beate Loeffler besorgte uns noch 200 Nächtigungsjetons für die Notschlafstelle, nachdem diese Morgen preislich von € 3,50 je Nacht, auf € 4,00 angehoben werden, und bringt sie uns ins Lager. Danke dafür. Barbara Nowecki und Barbara Schwingenschuh sowie Jung Susanne, Brigitte Stadler und Rena Meinhart komplettieren unser Team ab Lager Ansfelden. In Linz kommt noch unser Markus dazu, und unser heutiges Team wird in dieser Formation wieder klasse Arbeit leisten. Um 15 Uhr starten wir Richtung Linz, mit einem vollen Transporter und einem 9-Sitzer von Barbara Nowecki wo wir die ganzen Kühlschränke und Kühlboxen eingeladen haben. Ankunft an unserem Platz, wenig Platz, wir finden wieder einen, wir haben noch Zeit und diskutieren ein wenig die ganzen Problematiken durch Covid19 und wer wie betroffen ist. Hier trifft es unsere Barbara Nowecki mit Ihrer absolut genialen Kellnershow "Pronto Pronto" am stärksten, manche Künstler sind "arbeitslos", ohne Einkommen, ein Problem das Barbara sehr nahe geht, weil sie auch nicht weiß wie lange das Arbeitsverbot gilt. Derweil hilft Barbara jede Woche bei uns mit und ich bin wirklich froh, solche Menschen im Team zu haben. Ich bin ohnehin auf unser gesamtes Team richtig stolz, weil es nicht selbstverständlich ist, sein ganzes Herzblut einzusetzen und unseren Schützlingen Mut zu machen, wenn es einem selbst nicht so gut geht. Kurz nach Beginn der Ausgabe bekamen wir Besuch von Frau Ingrid Hageneder und Ihrem Gatten, wir bekamen frisch zubereitete, sehr, sehr schmackhafte Küchlein für unsere Schützlinge, vielen, lieben Dank für diese tolle Spende. Heute kamen etwa 45 Menschen zu uns und holten sich wieder Lebensmittelbeutel für die nächsten Tage. Manche "Wünsche" wurden geäußert, es fehlt zur Zeit an neuer Unterwäsche, neuen Socken! Seit Covid19 geben wir aufgrund des Erlasses des Krisenstabes keinerlei Kleidung aus. Manche "Wünsche" dürfen wir nicht erfüllen, da uns lediglich die Ausgabe von Lebensmitteln erlaubt wurde. Auch einige Neue Schützlinge kamen wieder, aber die meisten sind alte Bekannte. Um 17.50 Uhr packen wir in Linz alles wieder ein, um es anschließend im Lager wieder aus dem Transporter zu räumen. Einiges bleibt noch für das Kühllager, also auf und gemeinsam alles ausräumen...mich verabschieden und auf ins Kühllager, die Waren gut versorgen und dann schnell heim, den frisch gesäten Rasen gießen, die Bilder sichten und jetzt den Text schreiben. Nachher wirds wieder eine lange Nacht, die Lagerverwaltung weiter adaptieren/umschreiben auf unsere Abläufe und die Zahlen von Marias Zählung heute eintragen. Es wird wieder eine lange Nacht, aber es war auch ein erfüllter Tag, wir wissen nach unserem Verteil-Donnerstag immer zu gut, dass wir nicht aufgeben werden, weil's da draussen Menschen gibt, die uns brauchen und die sehr, sehr dankbar sind, dass es uns gibt. Wir sind sehr, sehr froh, Euch liebe Spender, auf unserer Seite zu wissen und Eure tollen Spenden an die Bedürftigen weitergeben zu können. Vergelt's Gott und Danke! Ein großer Dank dem gesamten Team heute, ihr seid Klasse!

23.4.2020 – “Otto” und unsere Schützlinge!

Heute, Donnerstag 23.4.2020 ... nachdem wir vergangenen Montag zum wiederholten Male von Polizei und Krisenstab des Landes O.Ö. wieder die Erlaubnis bekamen, unseren Verteil-Donnerstag mit den inzwischen gewohnten Sicherheitsvorkehrungen machen zu dürfen, trafen wir bereits gestern Mittwoch die ersten Vorkehrungen für heute. Die Kühlware kommissionieren und in Boxen lagern, danach die tiefgefrorene Pizzasalami aus dem -40° Tiefkühllager holen, um sie bis heute aufzutauen und zu portionieren. Danach ins Lager und unseren Kühlschrank bis obenhin anfüllen, alles bis Donnerstag kühlen. Zwischendurch Fragen am Telefon beantworten, da ja heute die neue Tips Zeitung (Linz Stadt) mit einer ganzen Seite über unsere Aktion auf den Markt kam, dann weitermachen und mich nicht beirren lassen, wenngleich auch viele Vorurteile am Telefon geäußert werden, ich lasse unsere Schützlinge in kein schlechtes Licht rücken und lasse mir aber auch nichts anmerken, dass ich diese unehrliche Art der Kommunikation so gar nicht mag. Heute dann das aufschneiden der Wurst und gleich im Lager die logistische Anordnung diverser Kühlwaren in verschiedenen Boxen. Heute vormittags dann die restlichen hergerichteten Spenden aus dem Kühllager holen und anschließend Brot und Gebäck holen und ab nach vorne, es ist schon spät geworden, 11.45Uhr. In 1 Stunde muss ich wieder im Lager sein und alles in den Bus laden. Schnell heim....was essen und ab wieder ins Lager. Noch schnell telefonisch die Kommissionierung einer Spendenlieferung für nächste Woche vereinbart, und ab geht's. Bei 22° und Bilderbuch-Himmel geht es wieder Richtung Ansfelden, Bus ausräumen, alle hergerichteten Boxen mit den vorgefertigten Lebensmittelbeutel raus stellen, wenn unser heutiges Team kommt, können wir loslegen mit einladen. Punkt 14Uhr war dann unser Team heute vollständig, es kann losgehen....mit Vollgas und toller Unterstützung unserer Helferinnen waren wir im Nu geladen und wir konnten loslegen. 15.15 Uhr...normaler Verkehr auf der Autobahn, als gäbe es Corona nicht, soll uns auch recht sein, die staumachenden Vermessungen auf der Autobahn sind fertig, nichts hält uns noch, vorher im Lager haben wir noch diskutiert, dass es heute vermutlich ein starker Tag werden würde, und ich hab irgendwie "Angst", es könnte sich der Trend der letzten Wochen fortführen, dass sich immer mehr Pensionisten und arme Menschen zusätzlich zu unseren Obdachlosen und Bedürftigen zu unserem Bus einfinden könnten. Ich erzählte euch ja vor kurzem von "Otto" und seiner Gattin, die nicht mehr weiter wissen. Ankunft um 15.30 Uhr, 2 freie nebeneinander liegende Parkplätze, ich bin glücklich...Bus ausräumen und alles ausbreiten. 15.50 Uhr, wir sind bereit müssen jedoch bis Punkt 16 Uhr warten mit der Ausgabe. Eine der ersten Gäste beim Bus heute war eine "alte Bekannte", die sich sichtlich schwer tat, sich auf den Beinen zu halten, Rena gab ihr einen Hocker zum setzen, ihre Erzählung warum sie seit Monaten nicht mehr beim Bus war, hörte sich tragisch an, 2-fache Herz OP und monatelanger Krankenhausaufenthalt. Jetzt wußten wir das auch. Auf Ihr Ersuchen ihre Taschen gleich mit Lebensmittel zu füllen, gingen wir ein weil wir die Geschichte glaubten und sie ja sagte "ich werde nach Anruf von einem Hr. Doktor hier abgeholt, der mich heim bringt". Nachdem ihre Taschen gefüllt waren, stand diese Frau auf vom Hocker und machte sich mit ihren Taschen und dem Trolley auf den Weg und ging stolzen Schrittes weg vom Bus. Aha! Soso, naja, wieder einmal reingefallen, man merkte von dieser 2-fachen Herz OP auf einmal gar nichts mehr. Egal - abhaken! Später kam "Otto" (der Pensionist) wieder bei uns vorbei, und er war so dankbar und zugleich traurig, weil er nicht weiß wie's weitergeht, mit ihm und seiner Frau. Ich versuchte Mut zu machen, aber was kam, waren Tränen. "Otto" bekam heute etwas mehr Lebensmittel, eben für 2 Personen und für eine ganze Woche. Ich finde, es muss hier auch gesagt werden, dass wir natürlich neben unseren Schützlingen auch für diese Menschen da sind und da sein wollen, das ist unser Vereinszweck, so steht es in unseren Statuten. 90 Menschen kamen heute zu unserem Bus, 90 Existenzen, die alles andere als ein normales, geregeltes Leben haben, und die Wenigsten sind wirklich selber Schuld, die Wenigsten! Wie wir immer zu sagen pflegen, es kann JEDEN treffen, JEDEN, das geht schneller als man glaubt! Beim Bus heute eine tolle, ruhige Stimmung, keine Drängler, keine Stänkerer, alles ruhig. Zwischendurch kommt eine Hauptamtskraft der Pro Mente Linz (nach Vorankündigung am Mittwoch) und holt für 4 ihrer Klienten ebenso Lebensmittel, Obst, Gemüse, Süßes und Getränke. Eine überaus nette Danksagung überzeugte uns anschließend, dass auch hier die Hilfe nötig ist und diese Hilfe 1:1 bei den Bedürftigen ankommt. Um 17.45 haben wir das meiste unserer mitgebrachten Spenden an den Mann, an die Frau gebracht und packen zusammen. Ich hatte das Gefühl, es kann noch nicht so spät sein, wo sind die letzten 2 Stunden nur hin, aber wie jeder weiß, wenn man etwas gern und mit dem ganzen Herzblut macht, so wie unser gesamtes Team die Donnerstagsverteilung, dann vergeht die Zeit wie im Flug. Abfahrt Richtung Lager, alles ausladen...das übergebliebene Frischegut noch nach Pasching ins Kühllager bringen, und dann schnell heim, der zuhause frisch gestreute Rasensamen lechzt nach Wasser, also schnell den Turbo schalten und so kommt noch ein langer Abend, lange Nacht auf mich zu. Die Software für Lagerverwaltung noch an unsere Bedürfnisse anpassen, damit wir inventieren können. Das liebe Gönner, liebe Wegbegleiter, steht auf dem heutigen Programm, so wie die letzten 4 Nächte auch. Ein großes VERGELT'S GOTT all unseren Spendern und Gönnern, die auch diesen Verteil-Donnerstag ermöglichten, DANKE für all die Hilfe und Unterstützung. Ein herzliches DANKE auch an unser gesamtes TEAM, das wie immer großartiges leistete, heute wie in der Vergangenheit, IHR SEID GROSSARTIG!

16.4.2020 – Verteil-Emotionen auf ganzer Linie!

Heute, Donnerstag 16.4.2020 ... mit Genehmigungen des O.Ö. Krisenstabes und der Polizei starteten wir heute wieder mit drastischen Sicherheitsvorkehrungen durch und führten unseren Verteil-Donnerstag durch. Heute Vormittag zuerst Brot & Gebäck sowie süße Backwaren und Obst/Gemüse abholen, anschließend ins Kühllager um dort die Lebensmittel zu kommissionieren, die wir nachmittags austeilen wollen. An dieser Stelle vielen, herzlichen Dank der Spedition Transdanubia (Herr G. Lehner) für die tolle Möglichkeit, in deren Lager kostenlos Lebensmittel zu lagern und diese für uns länger haltbar zu halten. Vergelt's Gott und lieben Dank! Im Kühllager traf ich dann die "Linzer Aliter Lions" die uns ebenfalls eine großartige Spende ins Kühllager brachten. Vielen herzlichen Dank auch für diese tolle Hilfe, liebe Lions rund um Christian Palmetshofer! Und noch einen Bekannten traf ich im Kühllager, Patrick, den Staplerfahrer den wir in die Transdanubia vermittelten. Es geht ihm gut, die Tage sind anstrengend aber er bedankte sich zum wiederholten Male aufrichtig für diese Chance, die er bekam. Er wolle das Beste draus machen. Diese Chance will er nutzen um gänzlich im Leben anzukommen. Wir drücken dir die Daumen, lieber Patrick! Dann nach dem Kommissionieren einladen, 11.40 Uhr schnell nach Hause und flink eine Kleinigkeit essen, noch schnell Mails checken und den Kalender noch abgrasen ob kein Termin übersehen wurde. 12.20 Uhr auf geht's ins Lager nach Ansfelden. Im Radio klingt gerade "Cuando Sali De Cuba", eines meiner Lieblingslieder, das mich schon mein ganzes Leben begleitet. Die Stimmung gut, alle Zweifel wie weggeblasen. Das Wetter einfach grandios, blauer Himmel bei 23° und mein Wunsch, nachmittags all unsere Schützlinge wieder etwas aus deren Lethargie und Eintönigkeit zu holen, der Frust sitzt zur Zeit schon sehr tief. Abfahrt vom Lager Punkt 15Uhr, und bei der Ankunft in Linz waren, man soll es nicht glauben, 2 nebeneinanderliegende Parkplätze frei, und wir nutzten natürlich die Chance. Um 15.40 Uhr begannen wir unseren Boxen auszuladen, ich forderte des öfteren die Vorgaben der Polizei, den 2 Meter Abstand unserer Schützlinge ein, bis ein, bis heute uns völlig Unbekannter sich echauffierte und partout den 2 Meter Abstand nicht einhalten wollte und mich mit Trottel und A.......H titulierte, wild gestikulierend meinte er mich zu beeindrucken, ich schenkte ihm ab diesem Zeitpunkt keine Aufmerksamkeit mehr, wobei er immer wieder um die Ecke schaute und immer wieder in meine Richtung schimpfte. Egal! Unsere heutigen 71 Schützlinge waren dazu im Gegensatz glücklich, wieder tolle Lebensmittel mitnehmen zu können. Wenn wir auch heute wieder einige Menschen von anderen, großen Institutionen geschickt bekommen haben. Ein Anruf bei einem "Familienbegleiter", der eine Frau mit 3 Kleinkindern aus der Caritasbetreuung zu uns um Lebensmittel schickte, offenbarte dann, Zitat: "Dass zur Zeit viele Lager leer wären und Sie (wir, die Obdachlosenhilfsaktion) doch so ein tolles Angebot hätten". Ja, haben wir, aber jede Woche kommen mehr Menschen von den großen Institutionen und Einrichtungen um sich Lebensmittel bei uns zu holen. Bitte liebe Wegbegleiter und Gönner, BITTE NICHT FALSCH VERSTEHEN, aber wir sind rein durch private Spenden finanziert, bekommen keinen einzigen Cent öffentlicher Gelder und müssen nun schauen, dass wir wirklich alle Münder satt bekommen, irgendwie wird uns das auch heute wieder gelingen. Wir helfen wirklich gerne und IMMER, wenn wir können und solange wir können, aber es ist absehbar, dass diese Anzahl an Lebensmittel, die wir jede Woche verteilen, irgendwann zu Ende gehen werden. Aber dieser Zeitpunkt ist noch nicht da, und somit werden wir weiterhin jedem helfen, der zu unserem Bus kommt und Hilfe braucht. Um 17.40 Uhr steht der, der mich zuvor beschimpfte immer noch bei unserem Bus und schaut mich böse an, als ich zu einer Packung Speck griff und wir über das verbliebene Brot diskutierten, welches wir noch auszuteilen haben, das ich ihm geben wollte, drehte er sich um und ging. Auch gut, dachte ich. Die Fahrt ins Lager zurück, ein Anruf bei unserer Kassierin, da wir von einem Schicksal erfuhren, das uns tief berührte. Wir beschlossen diesem Menschen, der seit 2 Monaten keine Einkünfte hat und seit über 1 Woche nichts gegessen und so schon 7 kg abgenommen hat, zu helfen. Nicht nur Lebensmittel werden wir schicken, auch Hygieneartikel und Waschpulver werdne wir geben. Liebe Gönner und Spender, wenn ihr von einem Menschen hört, dem es so, oder so ähnlich ergeht, bitte schaut nicht weg, wir tun es auch nicht. Bitte helft, schnell und direkt! Und diese Nachricht durfte ich im Lager noch an die richtige Adresse weitergeben, mehr brauch' ich dazu nicht sagen, liebe Leute. Ein langer Tag voller kurioser, aber auch schöner Eindrücke geht langsam zu Ende. Herzlichen Dank unserem Team, das heute wieder absolut tolle Arbeit machte, ich bin echt stolz auf Euch! An dieser Stelle ebenfalls eine tiefe Verneigung an all unsere Spender, die uns auch heute unseren Verteil-Donnerstag erst möglich machten. VERGELT'S GOTT und lieben Dank! JA, ES IST SCHÖN DASS ES EUCH GIBT und ihr den Weg mit uns geht. Danke für all die emotionalen Geschenke, für all die wertschätzenden und menschlichen Gesten. IHR SEID TOLL!

9.4.2020 – Grün-Donnerstag, wir geben unser Bestes!

Grün-Donnerstag 9.4.2020: Unser Verteil-Donnerstag wurde am vergangenen Dienstag vom OÖ Krisenstab und der Polizei genehmigt, wie immer unter sehr strengen Auflagen die wir natürlich auf Punkt und Beistrich einhalten, um niemanden aus unserem Team zu gefährden und auch keinen unserer Schützlinge in Gefahr zu bringen. Der Tag begann heute früh wieder um 7Uhr, auf ins Kühllager, dort die letzten Aufstriche, Wurstsalate und Frischware zusammenrichten, auch Getränke haben wir heute von Hr. Günther L. (Transdanubia) gespendet bekommen, Vergelt's Gott und vielen Dank für all die Spenden und die großartige Kühlmöglichkeiten. DANKE! Anschließend Brot, Gebäck und Süßwaren in Haid abholen, wobei mir heute Beate behilflich ist. Alles einladen dann Richtung Lager und alles einkühlen im Kühlschrank, das meiste schon vorbereiten für Nachmittag. Beate fährt zu Mittag heim, ich auch. Dann Anruf von Hr. Ebert Markus von der Firma Pastafani. Die Firma Pastafani hat für Spender auf ihrer Webseite (www.pastafani.com) die Möglichkeit geschaffen, Online stark vergünstigt Nudeln zu kaufen und die Nudeln uns auch gleich zustellen zu lassen, auf Kosten der Fa. Pastafani. Eine großartige Idee und tolle Möglichkeit, wie Ihr liebe Gönner/innen, uns unterstützen könntet. Danke schon im Voraus. Anschließend Mittagessen, zusammenrichten und wieder ins Lager, Bus ausräumen, und auf das Team warten. Alle Boxern die mitgenommen werden habe ich rausgestellt, nochmal nachgeschaut ob alles passt, und durchgezählt, wie viel vorbereitete Lebensmitteltaschen wir noch haben. Für diese Woche noch genug, für nächste Woche wird's kritisch. Also müssen wir uns etwas einfallen lassen, wie wir wieder welche zusammengestellt bekommen. Der Himmel blitzt hellblau und wir haben 23°, als wir Richtung Linz aufbrechen. Angekommen warten schon 7 Schützlinge und wieder, kein Parkplatz frei, wir stellen uns wieder so hin wie letzte Woche, hat sich bewährt. Ausladen, auspacken, die Besucher daran erinnern dass mindestens 2m Abstand einzuhalten sind, schwupps, da kommt schon die erste Polizeistreife an und zeigt uns den gehobenen Daumen, alles Gut also, das ist immens wichtig. Wir beginnen mit der Ausgabe, Punkt 16Uhr, und es geht schon toll los, mit einem Streit "Ich war vor dir da", Streit geschlichtet, allen versprochen das jeder sein Sackerl bekommen wird. Man merkt bei manchen Menschen die Angst, nichts mehr zu bekommen, doch wir können beruhigen. Wenngleich wir auch das heutige Datum etwas unterschätzten. Einige haben ja um diese Zeit noch etwas Geld zur Verfügung, aber dass heute fast 50 Schützlinge kommen, damit haben wir nicht gerechnet. Auch dass heute einige Neue kamen, Pensionisten deren Frauen gekündigt wurden und jetzt mit €680,- leben müssen, davon jedoch €510,- Miete zu zahlen haben, was sie zur Zeit nicht schaffen. Gekündigte Arbeiter...die nichts mehr zu essen haben weil vieles auf den Ämtern derzeit viel zu langsam passiert. Jeder einzelne ist wirklich glücklich, sich ein Lebensmittelpaket bei uns holen zu können. Wenn auch der Bedarf an Unterwäsche...Socken....Schuhe groß wäre, wir können und dürfen zur Zeit lediglich Lebensmittel ausgeben. Leider. Zwischendurch kommt ein anderer Einsatzwagen der Polizei vorbei, die Insassen (3 Polizisten) begutachten uns langsam vorbeifahrend. Später kam dann noch eine 3. Streife vorbei die uns ebenfalls signalisierte, dass alles in Ordnung ist. Unser Martin war auch heute wieder dabei, er kann sich von Linz nicht lossagen, unser Wolfgang geht ab, er ist normalerweise immer der erste und hält uns die Parkplätze frei, heute fehlt er und niemand weiß was los ist. Später kommt Wolfgang doch noch, er hat verschlafen. Alles geht inzwischen ruhig von Statten und alle halten sich an die Regeln. Um 17.45 Uhr packten wir zusammen und fuhren dann ins Lager, Bus ausräumen, alles einlagern. So geht unser heutiger Verteil-Donnerstag zu Ende und das gesamte Team heute war froh, dass wir natürlich weitermachen, wenn es auch manchmal Querschüsse gibt, die nur schwer zu ertragen sind. Vielen herzlichen Dank unserem Team heute.... Beate Loeffler Barbara Schwingenschuh Barbara Nowecki Markus Obermayr und Rena Meinhart...lieben Dank Euch! Vergelt's Gott und Danke auch allen Spendern/innen, die uns jede Woche diese Aktion erst möglich machen, DANKE und eine tiefe Verneigung. An dieser Stelle noch an alle Wegbegleiter "Frohe Ostern" und passt gut auf Euch auf! Schön dass es Euch gibt!

8.4.2020 – Hier muss geholfen werden!

Mittwoch, 8.4.2020 ... unser Arbeitstag begann um 8Uhr und endete heute um 17.30Uhr. In einem separaten Posting werden dann all die Sachen morgen gepostet. Um 20.30Uhr bekam ich einen Anruf von einer lieben Spenderin, die wiederum mit einer anderen Spenderin von uns, 1 Stunde lang telefonierte und uns deren "Hilferuf" weiterleitete. Natürlich sind wir auch für Menschen da, die noch ein Dach über'n Kopf haben, aber z.B. keinen Strom und keine Lebensmittel mehr haben, und von allen Seiten im Stich gelassen werden, ja sogar noch beschimpft werden. Unsere Mutter, nennen wir sie "Johanna" (Name geändert) aus "Hörsching" (Ort ebenfalls geändert). "Johanna" bekommt KEINE Unterstützung vom Staat, im Gegenteil, durch etwas dumme Umstände wegen Corona, fiel ihr zu 80% behinderter Junge aus der Versorgung (kein Pflegegeld und keine Kinderbeihilfe) und Versicherung der PVA und Finanzamt, sodass es zur Zeit keine Krankenversicherung für den Jungen gibt und "Johanna" selbst, bekommt weder AMS-Geld noch Mindestsicherung. Sie näht zur Zeit Mund/Nasenmasken, und verkauft diese um € 2,50, wovon ihr selbst pro Maske 50 Cent übrig bleiben, so zahlte sie jetzt im letzten Moment noch eine dringend fällige Rechnung. Wir hatten diese Woche schon 3 Anrufe von Pensionisten und Menschen, die nicht mehr weiter wissen, woher sie ein paar Lebensmittel bekommen. Die Tendenz ist erkennbar, wenn man hinschaut...wir werden niemanden im Stich lassen. Der Staat ist zum Teil außer Betrieb wegen Corona. Wir aber sind da! Zu helfen ist so wichtig, bitte schaut nicht weg! DANKE!

2.4.2020 – Ein sehr bescheidener Tag!

Donnerstag 2.4.2020 ... unser Verteil-Donnerstag begann heute mit abholen der Frischware (Aufstriche, Wurstsalat u.v.a.) aus dem Kühllager, danach ging es zum Brot abholen in Haid und kurz ins Lager. Umladen und heimfahren, noch alles fertig machen für den Nachmittag. Zu Hause am PC traf mich fast der Schlag als ich ein Posting von einem Menschen entdeckte, den ich weder kenne, noch nie gesprochen habe und der mich in diesem Posting öffentlich denunziert und diffamiert und Geschichten erfindet. Das passiert ja schon des öfteren dass ich zB beschimpft werde, nur heute trifft es mich besonders stark aus einem nicht genannten Umstand. Das Mittagessen ließ ich daraufhin aus, mir gings richtig schlecht....ok auf und trotzdem ins Lager, die Menschen warten heute Nachmittag wieder auf uns. Dort war unsere Maria schon fest am werken. Bus ausladen, Kisten mit den vorgefertigten Lebensmittelsackerln für heute Nachmittag einladen, ebenso Obst und alles was wir sonst noch austeilen wollen. Punkt 15Uhr abfahrt Richtung Linz, und es war wie in den letzten Wochen auch, fast kein Parkplatz frei, wir warten und nach 10 Minuten werden 2 frei. Punkt 16Uhr beginnen wir mit der Ausgabe, etwa 40 Schützlinge kamen heute zu uns und holten sich wieder eine Ration Lebensmittel für die kommende Woche. Viele Gedanken wegen dem Posting von Mittag! Keine guten Gedanken. Warum tu ich mir all das noch an? Hm, mich wieder ablenken, weitermachen und mir nichts anmerken lassen, gelingt nicht wirklich. Egal, wir packen um 17.30Uhr zusammen, fahren ins Lager um dort wieder alles einzulagern. Und so endet der heutige Donnerstag. Ein Danke an all unsere Spender/innen und ans gesamte Team. Vergelt's Gott