Danke Smiley

Revue des letzten Jahres!

Update für alle unsere Spender/innen, Gönner/innen und alle herzgesteuerten Wegbegleiter. Zuerst vielen, lieben Dank für alles, was Ihr leistet, was Ihr gebt und spendet, und so unsere Arbeit erst möglich macht. VERGELT'S GOTT! Hier ein paar Zahlen zu unserem Verteil-Donnerstag, den wir am 15.8.2018 starteten und den wir nun bereits zum 53. Mal am 22.8.2019 durchführten. 1 ganzes Jahr, egal ob Regen, Schnee, Hagel, tiefe Minusgrade, Schnupfen, Grippe, Heiserkeit oder Fieber....wir ließen KEINEN einzigen Donnerstag ausfallen. Für diese wirklich geniale Durchhaltestatistik möchte ich jedem einzelnen in unserem Team DANKE sagen, DANKE dass Ihr durchgehalten habt und unsere Donnerstagsaktion so zu einer einzigen "Erfolgsstory" gemacht habt. Viele, viele Vorbereitungsstunden waren nötig für "unseren" Donnerstag, genau gesagt 477 Stunden, die Donnerstagsstunden belaufen sich auf 1855 Stunden, also Gesamtstunden für dieses 1 Jahr waren 2332 Stunden. Im Schnitt waren 7 Helferleins immer dabei, bei den Vorbereitungen im Lager immer mindestens 3 Helferleins, also sind unsere Stundenrechnungen eher im unteren Bereich angesiedelt, als zu weit hergeholt. An diesen 53 Verteil-Donnerstagen brachten wir Sachspenden (Lebensmittel, Hygieneartikel, Unterwäsche, Socken, Schuhe, Schlafsäcke, Isomatten u.v.a.m.) im Wert von etwa €42,400,- mit und haben diese auch ausgeteilt. 1 Jahr mit tollen Menschen, tollen Gesprächen, vielen Erfahrungen, auch manche Tränen, superschöne Stunden mit den Klassen des Wilheringer Stiftsgymnasium unter Frau Christa Wänke, mit vielen Freiwilligen die sich unsere Aktion 1 Mal aus der Nähe anschauen wollten. Zu Weihnachten die Schuhschachtelaktion der Schüler des Stiftsgymnasium, die ihre Geschenke selbst an die Obdachlosen austeilten, es waren ganz, ganz viele superschöne Stunden und Erlebnisse dabei, z.B. Rainer Benatzky Kerstin Poferl Anna, Leif und deren gesamtes Charity-Team, die für uns hunderte Fotos machten, 1 neuen grenzgenialen Flyer entwickelten und obendrauf noch eine neue Webseite für uns programmierten. Aber auch traurige Momente, wo wir von manchem Obdachlosen Abschied nehmen mussten, von Helfern die sich lossagten von uns, und von Menschen die wirklich TÄGLICH glauben, mich beschimpfen oder bedrohen zu müssen. All diese Momente und Vorkommnisse dürfen sein, ich hab einen breiten Rücken und möchte solchen Menschen einfach keine Plattform geben, deshalb erwähne ich es nur am Rand. Bei einem Verteil-Donnerstag selbst dabei gewesen zu sein, öffnet das Herz, wenn man solch Momente mit strahlendem Lächeln zurückbekommt, als DANKESCHÖN! Das liebe Leute, entschädigt für ALLES! Wir wissen zu gut, für wen wir es machen, warum wir es machen ... nur, wie lange wir es machen können/werden, wissen wir nicht. Hier sind verschiedene Faktoren wesentlich, zuallererst mein Gesundheitszustand und der unserer Helferleins, die finanziellen Anstrengungen und all die vereinstechnischen und gesetzlichen Verantwortlichkeiten, denn ich als Privatmensch, halte natürlich für jede Unterschrift (Mietvertrag, Versicherungen Transporter, Service und Wirtschaftlichkeit all unserer Geräte bzw. Fahrzeuge u.a.) meine Existenz hin. Manchmal träume ich schon davon, alle Verantwortlichkeiten in einen Rucksack zu packen und den ins Eck zu stellen. Manchmal ist der Ballast schon sehr hoch. Großen DANK auch an unseren Lagervermieter Fa. TAB, der uns so herzlich und großzügig behandelt, dass wir es kaum beschreiben können.
Eigentlich wollte ich heuer im Sommer mit Rena Meinhart Urlaub machen, durch viele Vorkommnisse war das fast nicht möglich, also Erholungsfaktor war irgendwo bei 1,5 an der 10-teiligen Skala. Auch möchte ich hier einmal ganz deutlich DANKE sagen, DANKE liebe Rena Meinhart, dass wir unser beider Herzenskind (diese, unsere Aktion) gemeinsam durch's Leben tragen und das Beste d'raus machen. Liebe Leute, helft uns BITTE weiterhin und auch in der heurigen Wintersaison wieder, dass wir unsere Aktion an all den Donnerstagen in Linz so weitermachen können, und auch weiterhin die Notschlafstellen, Tageszentren und Frauenhäuser in diesen, unseren Möglichkeiten mit dem Nötigsten versorgen können. VERGELT'S GOTT UND EIN GROSSES DANKESCHÖN!

Danke Smiley

2018.10.31. Vereinsjacken von www.peha.at

Mittwoch, 31.10.2018 …

... Peter Hartlauer ( www.peha.at ) spendete uns -zig funktionale Kleidungsstücke von höchster Qualität in verschiedenen Größen....vielen, herzlichen Dank und ein großes Vergelt's Gott! Auch unsere dringend benötigten 20 roten Vereinsjacken für unsere Helfer und Vereinsmitglieder bekamen wir heute von Peter gespendet (Wert deutlich über tausend €'s). Lieber Peter, was Du alles für uns tust und machst, ist einfach NUR großartig und KLASSE! Nicht nur deine Spenden sind einfach absolut SPITZE, sondern DU, als Mensch, als Firmeninhaber, als Freund....schön dass di' gibt, lieber Peter. Ein ganz großes DANKESCHÖN für all deine Unterstützung, deine Spenden, deine moralische Unterstützung und .... dass Du immer einen guten Rat für uns hast. Wir sind wirklich froh, dich an unserer Seite zu wissen. Danke dafür!

Wie wär’s mit der Wahrheit, Hr.Luger

Sehr geehrter Hr. Luger!

Sie wissen nur zu gut, dass die von ihnen genannte Zahl *400 Plätze für Obdachlose in den Notschlafstellen* in keinster Weise der Wahrheit entspricht und schlichtweg falsch ist. Der Verein B37 stellt für etwa 400 Obdachlose in Linz, ganze 59 (!!!) Notschlafbetten zur Verfügung. Das B37 besteht aus mehreren Häusern und mehreren verschiedenen Konzepten, die alle auf der Webseite öffentlich zugänglich sind. Wenn jemand der Nachfrage/Recherche mächtig ist, findet man ganz schnell heraus, dass alle anderen Betten (außer die 59 Notschlafbetten), an Mindestaufenthalt und Befristung gebunden sind, und es außerdem großteils Therapiebetten oder Re-Integrationsplätze sind, die nicht einfach in *Notschlafbetten* umgewidmet und kurzfristig derartig benützt werden dürfen. Auch letztes Jahr 2016, behauptete Hr. Achleitner (Geschäftsführer B37) auf der Magistratswebsite *Kein Obbdachloser muss auf der Strasse schlafen, weil das B37 387 Betten zur Verfügung hat*. Tatsache und wahr ist, in Linz gibt es 59 (!!!) Notschlafbetten, die längst nicht ausreichen, alle Obdachlosen, die gerne in einem richtigen warmen Bett übernachten wollen, zu berherbergen. Sie, Hr. Luger wissen es nur zu gut, dass kein armer Mensch, kein obdach- oder wohnungs-loser Mensch, freiwillig und gerne bei -5° auf der Straße lebt. Wir mit unserer Obdachlosenhilfsaktion.at sind immer in direktem Kontakt mit den Einrichtungen und natürlich auch zu sehr vielen Obdachlosen direkt, KEIN EINZIGER OBDACHLOSER SAGTE JE ZU UNS * ICH LEBE GERNE IN DIESER KÄLTE AUF DER STRASSE*. Das ist HUMBUG allererster, (politsatirischer) Güte und das glaubt Ihnen auch niemand mehr, denn Ihr Kalkül dahinter, eine 2. Notschlafstelle aus Kostengründen in Linz abzuwehren, ist längst von vielen Menschen, die in diesem sozialen Segment tätig sind, durchschaut und ins Luger-Traumland entführt! Hr. Luger, kehren Sie endlich zur Wahrheit zurück, und nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr, nämlich auf die schwächsten Menschen in unserer Gesellschaft zu achten. Nennen Sie nicht wieviel Betten das B37 gesamt (387 Betten) hat, das interessiert nämlich niemanden, sondern sagen sie die Wahrheit, dass es in Linz lediglich 59 Notschlafbetten für etwa 400 Obdachlose gibt. Und für eine Nächtigung in einem dieser 59 Betten, müssen die Obdachlosen auch noch einen Obulus entrichten. Dass manche Obdachlose wegen einem *Vergehen* (Alkoholkonsum, Widerrede etc.) gegen die Hausordnung, ein Hausverbot im B37 haben und deshalb kein Bett mehr bekommen, ist ebenso Tatsache. Es gibt hier einige skurille Beispiele, warum ihnen der Zutritt in Zukunft verwehrt bleibt. Die verschiedenen Konzepte der verschiedenen Einrichtungen des B37 sind auf der Homepage des B37 ( www.b37.at ) nachzulesen, und hier zum Abschluß noch ein Brief des Geschäftsführers Hr. Achleitner aus dem Vorjahr, der an einen Reporter genau so ausgeschickt wurde. Hier erkennt man die gemeinsame (unehrliche) Linie von Hr.Luger und Hr.Achleitner bzw. Fr. Hörzing. Es macht einfach NUR traurig, wie man eine dringend notwendige 2. Linzer Notschlafstelle politisch wegreden und auf Kosten der ärmsten Menschen einsparen will.
Walter Gerhard Kreische
(Obmann Obdachlosenhilfsaktion.at e.V.)
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P.S.: Dieser Text mit Link wird auch in unserer Gruppe obdachlosenhilfsaktion.at veröffentlicht, sowie auf unserer Homepage www.obdachlosenhilfsaktion.at !
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Stellungnahme_Mitter
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http://www.b37.at/download/download/konzepte.html